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Löwen am Samstag beim TBV Lemgo

Traditionsverein aus Ostwestfalen kämpft um den Klassenerhalt

Zwischen dem Rückspiel im Achtelfinale der VELUX EHF Champions League gegen den THW Kiel am kommenden Donnerstag in der SAP Arena, für das bereits über 7500 Tickets verkauft sind, steht für die Rhein-Neckar Löwen noch ein weiteres Auswärtsspiel in der DKB Handball-Bundesliga auf dem Programm. Am morgigen Samstag gastieren die Löwen beim TBV Lemgo. Anwurf in der Lipperlandhalle ist um 19 Uhr.

Mit nur einem Punkt Vorsprung vor dem ersten Abstiegsplatz liegt der Traditionsverein aus Ostwestfalen momentan nur auf Tabellenplatz 15 und schwebt damit in akuter Abstiegsgefahr. „Lemgo braucht dringend jeden Punkt im Abstiegskampf, ich erwarte deshalb ein schwieriges Spiel für uns“, blickt Löwen-Trainer Nikolaj Jacobsen voraus. Am gestrigen Donnerstag kamen die Löwen mit dem Flieger erst vom Auswärtsspiel in Kiel zurück, am heutigen Freitag geht es mit dem Bus schon wieder Richtung Ostwestfalen. Rückenwind für das Spiel dürften den Löwen dabei nicht nur der eigene Auftritt an der Ostsee geben, bei dem die Löwen den Rekordmeister phasenweise klar dominierten und zwischenzeitlich mit sechs Toren führten. Neben dem Sieg in Kiel spielte auch der SC Magdeburg am vergangenen Mittwoch für die Löwen, Tabellenführer SG Flensburg-Handewitt büßte im Meisterschaftskampf beim SCM einen Zähler ein. „Wir haben es damit wieder selbst in der Hand, Deutscher Meister zu werden“, sprach Spielmacher Andy Schmid, wohlwissend, „dass sowohl Flensburg wie auch wir noch jede Menge schwere Spiele haben werden.“

Der einzige Unterschied im Kader zum vergangenen Mittwoch dürfte bei den Löwen die Rückkehr von Filip Taleski sein, der in der Champions League in der laufenden Saison für die Badener nicht mehr spielberechtigt ist. Die in Kiel im Kader stehenden Nachwuchskräfte Max Trost und Rico Keller werden dagegen nicht mit nach Lemgo fahren, da in der Bundesliga weiterhin nur 14 Spieler eingesetzt werden dürfen. Auch aus diesem Grund machen sich die Löwen dafür stark, die Kadergrößen in der Bundesliga an die in der Champions League und den restlichen Topliegen Europas gängigen 16 Spieler anzupassen.