Zum Seiteninhalt springen

· Löwen-News

Löwen II souverän, A-Junioren mit Dusel

Zweite Mannschaft setzt Auswärtsserie mit starker Leistung fort / A-Junioren-Trainer kritisiert Einstellung bei 39:36-Sieg

Die Auswärtsstärke der Rhein-Neckar Löwen II in der Dritten Handball-Liga setzt sich fort. Ihren Auftritt in Neuhausen/Filder gestalteten die Badener souverän und gewannen mit 33:26 (17:12). Erneut war Philipp Ahouansou mit zehn Toren bester Gästewerfer. Rico Keller erzielte sechs Treffer.

Die Partie war in der ersten Viertelstunde ausgeglichen. Zunächst lagen die MadDogs vorne und führten nach knapp elf Minuten mit 7:5. Danach waren die Junglöwen richtig im Spiel und kamen erst zum 8:8-Ausgleich durch Sebastian Trost, ehe Ahouansou die erstmalige Gästeführung markierte (15.). Der Vorsprung wurde mit einem kleinen Polster ausgestattet: Luca Braun und vom Siebenmeterpunkt Mattes Meyer sorgten für das 11:8 (19.). Der etatmäßige Schütze Tim Ganz war mit den Löwen auf Champions-League-Reise in Kristianstad. Der Rechtsaußen konnte den Auftritt der Kollegen von der Fremde aus verfolgen – und sah dabei eine richtig positive Entwicklung.

Löwen geben Führung nicht mehr aus der Hand

Denn vom 11:9 an erhöhten die Gelbhemden mit einem 3:0-Lauf von Meyer, Ahouansou und Meddeb auf 14:9 (23.). Damit war vor 600 Zuschauern in der Egelsee-Sporthalle die Grundlage für ein erfolgreiches Abschneiden gelegt. Zur Pause führten die Löwen mit 17:12. Den Elan konnten die Gäste auch auf Durchgang zwei übertragen. Meddeb markierte das 18:12, ehe Roos für den TSV verkürzte. Doch dann setzten Keller und Braun (3) zu einem 4:0-Lauf an – mit dem 22:13 (37.) im Rücken konnten die Badener sehr optimistisch der Restzeit entgegensehen. Es brannte nichts mehr an und so war ein weiterer Doppelpack in der Fremde gesichert. In der Endphase konnte auch der lange verletzte Lars Röller sein Comeback als Kreisläufer feiern.

Das war ein wertvoller Sieg, der die Löwen ihrem Saisonziel Klassenverbleib ein weiteres Stück näherbrachte. Nun folgen in der Stadthalle Östringen nacheinander zwei Heimauftritte – jeweils freitags – gegen den TV Willstätt (7. Dezember, 20.30 Uhr) und VTZ Saarpfalz (14. Dezember, 20 Uhr).

Trainerstimmen

Eckard Nothdurft (TSV Neuhausen/Filder): „Wir hatten eine gute Trainingswoche und ein gutes Gefühl, und bis zum 8:8 waren wir dabei, doch dann haben wir Fehler gemacht. Wir sind dann in Rückstand geraten und damit ist gegen eine solche Mannschaft kaum mehr zu verteidigen. Die handballerischen Grundrechenarten, die diese Mannschaft beherrscht, waren einfach besser als unsere. Das Spiel war nach 35 Minuten entschieden. Das müssen wir so akzeptieren, auch wenn es bitter ist.“

André Bechtold (Rhein-Neckar Löwen II): „Wir haben uns am Anfang ein bisschen schwergetan und mit dem Abwehrwechsel auf die 6:0-Deckung den Grundstein gelegt. Im Angriff war es von unserer Seite ein ziemlich gutes Spiel. Wir sind unheimlich auch auf die jungen Spieler stolz. Kämpferisch wie spielerisch geht ein großes Lob an die Mannschaft.“

Spielstatistik

TSV Neuhausen/Filder – Rhein-Neckar Löwen II 26:33 (12:17)

TSV Neuhausen/Filder: Prauß, Arnold, Gross – Mönch (3), Durst, Letzgus (3), Pabst (3), Hipp (1), Fleisch (1), Grundler (1), Reinhardt, Roos (3), Sommer (3), Lohmann (2), Holder (4/1), Keppeler (2). Trainer: Nothdurft.

Rhein-Neckar Löwen II: Adanir, Unser – Trost (2), Ahouansou (10), Schneibel, Braun, Wichmann (1), Veigel (1), Meyer (4/3), Röller, Meddeb (4), Keller (6/1), Kessler. Trainer: Bechtold.

Schiedsrichter: Ernst/Friedhoff

Zuschauer: 600

Siebenmeter: 3/1:5/4

Zeitstrafen: 6:8 Minuten

Cotic führt A-Jugend zum Sieg in Pfullingen

Die A-Jugend der Rhein-Neckar Löwen verteidigte den Spitzenplatz in der Jugendbundesliga. Beim Auftritt bei der JSG Echaz-Erms lagen die Badener zwar zur Halbzeitpause noch mit 17:19 hinten, gewannen am Ende aber mit 39:36. Lennart Cotic erzielte mit 13 Toren die meisten Gästetreffer. Martin Schmiedt war acht, Kaspar Veigel sieben Mal erfolgreich. Bei der JSG traf Niklas Grote neun Mal.

Die erste Führung der Partie ging an die Junglöwen, für die Jannis Schneibel den ersten von insgesamt 39 Treffern erzielte. Das Resultat wechselte und in der achten Minute lag die JSG mit 5:3 vorne. Nach einer Viertelstunde stand es sogar 9:6. Die Gäste rauften sich wieder auf und konnten in der 21. Minute durch Kaspar Veigel den 11:11-Ausgleich markieren. Dennoch holten sich die Gastgeber bis zum Pausenpfiff wieder die Führung zurück und lagen beim 19:17 mit zwei Toren leicht vorne.

Junglöwen drehen gerade noch rechtzeitig die Partie

Nach dem Seitenwechsel erhöhte Echaz-Erms auf 20:17 und schließlich auch auf vier Tore. Somit stand es 22:18 und 25:21 (37.). Hejny und Veigel verkürzten, doch Grote traf wieder für die JSG. Es war ein Hin und Her, bis schließlich die Junglöwen beherzter zupackten und eine Viertelstunde vor Schluss den 27:27-Ausgleich erzielten. Davon ausgehend lagen wieder die Badener vorne und hatten in der Schlussphase den längeren Atem. Die Gastgeber hätten mehr verdient gehabt, aber die beiden Punkte gingen aufgrund des 39:36-Siegs mit nach Kronau/Östringen.

Trainerstimme

Daniel Haase (Rhein-Neckar Löwen): „Wir haben Glück gehabt, dass wir gewonnen haben. Ich bin sehr unzufrieden mit der Einstellung und Mentalität meiner Mannschaft. Besonders in der Abwehr haben wir die Disziplin vermissen lassen. Es ging dieses Mal gerade noch gut, aber es können auch andere Momente kommen, die nicht positiv für uns ausgehen. Die einzige Person, die ich von der Mentalitätskritik herausnehme, ist Lennart Cotic. Er hat den Kampf angenommen und zudem 13 Tore erzielt.“

Spielstatistik

JSG Echaz-Erms – Rhein-Neckar Löwen 36:39 (19:17)

JSG Echaz-Erms: Wörner, Rehm – Stütz (1), Bertsch, Nothdurft (5), Grote (9). Agner, Behr, Roth (2), Kuhle (1), Notz, Lebherz (3), Thumm (7/4), Mayer (8).

Rhein-Neckar Löwen: Zanki, Gierse – Burkard, Hejny (5), Veigel (7), Schneibel (1), Meiser (1), Neagu (1), Stadtmüller (1), Schmiedt (8), Roth, Boch, Büttel (2), Cotic (13/1).

Schiedsrichter: Hellbusch/Jansen

Zuschauer: 150

Siebenmeter: 4/4:4/3

Zeitstrafen: 8:4 Minuten

Zurück zur Übersicht