Die Rhein-Neckar Löwen reisen in die Hauptstadt. Am Sonntag gastiert die Machulla-Mannschaft bei den Füchsen Berlin in der Max-Schmeling-Halle.
Es geht auf die nächste Reise – diesmal in Richtung Fernsehturm, Bundestag und Brandenburger Tor. Die Löwen treffen am Sonntag in der Max-Schmeling-Halle auf den amtierenden deutschen Meister Füchse Berlin. Anwurf in der Hauptstadt ist um 18 Uhr, live bei DYN und im Ticker in der Löwen-App. Einen Ausblick auf die anstehende Auswärtspartie im Rahmen des 23. Spieltags der DAIKIN HBL gibt Coach Maik Machulla.
Der Löwen-Trainer über..
..Sandells Top-Leistung gegen Lemgo: „Das hat ihm extrem viel Selbstbewusstsein gegeben. Er hat gesehen, dass er einen absoluten Mehrwert für uns als Mannschaft haben kann. Das wird ihn beflügeln und Sicherheit geben. In Berlin wird er wieder viel spielen. Natürlich würden wir uns alle wünschen, dass Lukas das letzte Saisondrittel durchgehend auf diesem Niveau spielt. Aber wir dürfen es nicht erwarten, weil wir ihm dann Unrecht tun, wenn wir jedes Spiel zwölf bis dreizehn Buden von ihm fordern.“
..die Vorbereitung auf Berlin: „Wir haben Spaß in der Truppe. Wir schaffen es mittlerweile sehr gut, den Fokus richtig zu legen. Wenn wir Gas geben müssen, geben wir Gas, wenn wir trainieren und konzentriert sein müssen, sind wir das, aber wir wissen auch, wenn wir mal ein bisschen locker lassen dürfen, dann haben wir einfach auch Spaß miteinander. In der Mannschaft herrschen eine gute Energie und Kultur.“
Löwen freuen sich auf „geiles Auswärtsspiel“ in Berlin
..die Füchse: „In der Champions League haben die Berliner gegen Kielce gestern eine Heimniederlage kassiert. Obwohl es sportlich sicher zu verschmerzen ist, verliert man zu Hause nicht gerne. Am Sonntag werden die Füchse auf Wiedergutmachung aus sein. Die Aufgabe ist generell schon schwer, dass sie jetzt ein wenig angeschossen sind aufgrund der Heimniederlage, macht die Sache für uns nicht einfacher. Wir müssen auf alles vorbereitet sein. Dass Mathias Gidsel ein herausragender Spieler ist, der dem Berliner Spiel seinen Stempel aufdrückt, müssen wir nicht diskutieren. Seine Leistung, seine Bereitschaft, in jeden Zweikampf zu gehen, seine Spielfreude, egal wie viele Spiele er in den Knochen hat, das ist unfassbar beeindruckend. Trotzdem kann ein Spieler nicht allein alle Matches gewinnen. Die Füchse haben natürlich noch andere Qualitäten, beispielsweise ist im Vergleich zum Hinspiel Nils Lichtlein zurück – ein kreativer Spieler. Trotzdem haben wir im Heimspiel gegen Berlin gezeigt, dass wir auf Augenhöhe spielen können. Das sollte uns Mut geben. Am Ende haben Kleinigkeiten entschieden. Die Atmosphäre in der Max-Schmeling-Halle ist unglaublich. Es ist ein geiles Auswärtsspiel – und ich habe mal nachgeschaut: In Berlin habe ich noch nie verloren, es wäre schön, wenn diese Statistik bestehen bleibt!“
..das Personal: „Eddie hat heute sehr intensiv mit unserem Athletiktrainer gearbeitet und die Einheit bis jetzt gut verkraftet. Wenn er heute Nacht gut auf die Anstrengung reagiert, können wir morgen nochmal einen Schritt weitergehen. Im Hinblick auf das Heimspiel gegen den Bergischen HC in der kommenden Woche möchte ich aber in Berlin kein Risiko eingehen. Wenn ein Restrisiko besteht, wird Eddie nicht spielen. Eine Option ist aber, ihn mitzunehmen und die Erwärmung mitmachen zu lassen und ihn dann bei Problemen wieder rauszunehmen. 100 Prozent fit ist inzwischen auf jeden Fall wieder Robert Timmermeister. Er hat nach seiner Krankheit komplett mit uns trainiert. Die letzten Trainingswochen haben ihm gutgetan, sodass er wieder eine wirkliche Option ist.“
Lob vom Cheftrainer: „Er ist ein absoluter Anführer“
..Jannik Kohlbacher: „Seit sieben Monaten kann ich nur positiv über Jannik sprechen. Er ist ein absoluter Anführer, übernimmt viel Verantwortung – auch im Training. Wir haben ihm zu Saisonbeginn eine neue Rolle gegeben: nicht nur ein sehr guter Kreisläufer zu sein, sondern sich in die Mannschaft einzubringen, junge Spieler an die Hand zu nehmen, sie zu führen und ihnen einen Weg aufzuzeigen. Das macht er herausragend. Er ist mitverantwortlich für die Kultur im Team. In unser Spielsystem fügt er sich natürlich bestens ein und fühlt sich auch mit den Spielern, die wir neu dazu bekommen haben, sehr wohl. Und nicht nur offensiv mit seinen Toren, sondern auch in der Abwehr ist er eine absolute Bereicherung. Er hat da definitiv noch einmal einen Schritt nach vorne gemacht. Er spielt insgesamt auf einem extrem hohen Level. Vielleicht ist er gerade wirklich in der Topform seiner Karriere.“
