Rhein-Neckar Löwen

Löwen gehören erneut zu den Top 3 Ausbildungsvereinen der Bundesliga

Rhein-Neckar Löwen belegen beim HBL-Ausbildungsbonus Bronze-Rang – Rekordsumme von 900.000 Euro würdigt nachhaltige Nachwuchsarbeit

Die Rhein-Neckar Löwen zählen auch in der Saison 2025/26 zu den besten Ausbildungsstandorten im deutschen Profihandball. Beim Ausbildungsbonus der Handball-Bundesliga belegen die Löwen mit 8.697 Punkten den dritten Platz in der Opel HBL und werden damit erneut für ihre kontinuierliche Nachwuchsarbeit ausgezeichnet.

Seit Einführung des Ausbildungsbonus gehören die Löwen ununterbrochen zur Top 3 der Bundesliga. Nachdem sie im Vorjahr Rang zwei belegten, bestätigt der dritte Platz erneut den hohen Stellenwert, den die Ausbildung eigener Talente im Verein genießt. Vor den Löwen landen lediglich die Füchse Berlin und die TSV Hannover-Burgdorf.

Nachwuchsarbeit zahlt sich aus

Elias Ciudad Benitez gab sein Bundesliga-Debüt im Heimspiel gegen den HC Erlangen.

Mit dem Ausbildungsbonus honoriert die HBL zum dritten Mal Vereine, die junge, selbst ausgebildete Spieler erfolgreich an den Profihandball heranführen. Grundlage ist ein transparentes zweistufiges Punktesystem. In die Wertung fließt zum einen die tatsächliche Einsatzzeit lokal ausgebildeter U23-Spieler in den Bundesligamannschaften ein. Zum anderen werden auch frühere Ausbildungsvereine berücksichtigt. Dabei spielen Faktoren wie der Tabellenplatz des aktuellen Clubs sowie die Zugehörigkeit der Spieler zum DHB-Nationalmannschaftssystem eine Rolle.

HBL-Geschäftsführer Frank Bohmann: „Dieses Ergebnis ist ein wichtiger Bestandteil unserer Rekordsaison. Ich freue mich sehr darüber, dass die Entwicklung von Nachwuchshandballern bei den Bundesligisten eine wachsende Bedeutung hat. Wer hier Personal und Know-how entwickelt, investiert in die Zukunft der gesamten Wertschöpfungskette des Handballs. Vom Spieler, über den Club, die Nationalteams, bis ins Medienprodukt.“

Löwen gehören erneut zu den Top 3 Ausbildungsvereinen – Bestätigung für den Löwen-Weg

Kapitän der U17: Julian Steinert.

Die erneute Top-Platzierung ist ein weiterer Beleg für die erfolgreiche Arbeit der Junglöwen, deren Talente regelmäßig den Sprung in den Profibereich und die Nachwuchs-Nationalmannschaften schaffen. Erst im Frühjahr rückte die Nachwuchsarbeit der Rhein-Neckar Löwen im Rahmen des „DYN Move Your Sport“-Spieltags in den Fokus. Stellvertretend für viele Talente wurde U17-Kapitän Julian Steinert porträtiert.

Möglich wird der Ausbildungsbonus durch die Initiative „Move Your Sport“. DYN-Abonnentinnen und -Abonnenten können dabei ohne zusätzliche Kosten zehn Prozent ihres Abo-Beitrags der Nachwuchsförderung ihrer Sportart zuweisen. Die HBL investiert diese Mittel vollständig in Projekte wie den Ausbildungsbonus und stärkt damit die Ausbildung an den Bundesliga-Standorten.

Füchse Berlin erneut an der Spitze

Die Ausbildungswertung der Opel HBL führen zum dritten Mal in Folge die Füchse Berlin an und erhalten für diese Platzierung etwa 75.000 Euro. Dahinter folgen die TSV Hannover-Burgdorf und die Rhein-Neckar Löwen. Ligaübergreifend erhält der TSV Bayer Dormagen als bester Club der 2. HBL die höchste Ausschüttung von knapp 87.000 Euro.

Für die Löwen ist der erneute Platz auf dem Podium vor allem eines: eine Bestätigung des eingeschlagenen Weges. Die konsequente Förderung eigener Talente bleibt ein zentraler Baustein der sportlichen Philosophie.

Quelle: HBL

Die Abschlussrankings in der Übersicht:

Opel HBL

PlatzierungClub
1Füchse Berlin
2TSV Hannover-Burgdorf
3Rhein-Neckar Löwen
4SC DHfK Leipzig
5HC Erlangen
6FRISCH AUF! Göppingen
7SC Magdeburg
8Bergischer HC
9THW Kiel
10GWD Minden
11VfL Gummersbach
12Handball Sportverein Hamburg
13MT Melsungen
14ThSV Eisenach
15HSG Wetzlar
16TVB Stuttgart
17TBV Lemgo-Lippe
18SG Flensburg-Handewitt

2. Handball-Bundesliga

PlatzierungClub
1TSV Bayer-Dormagen
21. VfL Potsdam
3TuSEM Essen
4TV 05/03 Hüttenberg
5Eulen Ludwigshafen
6HSC 2000 Coburg
7TuS Ferndorf
8HBW Balingen-Weilstetten
9TV Großwallstadt
10Dessau-Roßlauer HV 06
11HSG Nordhorn-Lingen
12VfL Eintracht-Hagen
13VfL Lübeck-Schwartau
14HSG Krefeld Niederrhein
15HC Oppenweiler/Backnang
16HC Elbflorenz 2006
17SG BBM Bietigheim
18TuS N-Lübbecke

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