Rhein-Neckar Löwen

Reizvolle Lose für die Löwen

In Gruppenphase der EHF European League geht es gegen starke Teams

Rafael Baena feierte sein Löwen-Comeback in der Euro League-Quali.

Die Rhein-Neckar Löwen sind bei der Auslosung zur Gruppenphase der EHF European League in Gruppe D gelandet. Sie treffen auf die Teams von Grundfos Tatabanya (Ungarn), Kadetten Schaffhausen (Schweiz), Eurofarm Pelister (Nordmazedonien), GOG (Dänemark) und Trimo Trebnje (Slowenien). Der erste Spieltag ist auf den 20. Oktober terminiert. Das Final-Turnier, für dessen Teilnahme man nach der Gruppenphase noch Achtel- und Viertelfinale überstehen muss, soll am Wochenende des 22. und 23. Mai 2021 ausgetragen werden.

Die EHF European League ist der Nachfolgewettbewerb des EHF Cup, den die Löwen 2013 gewannen. Damals wie heute im Löwen-Dress dabei: Uwe Gensheimer, Andy Schmid, Alexander Petersson, Patrick Groetzki und Oliver Roggisch. Der Modus der Euro League sieht eine Gruppenphase mit vier Gruppen à sechs Mannschaften vor, von denen sich jeweils die vier Besten für das Achtelfinale qualifizieren. Ab da geht es im K.o.-Verfahren mit Hin- und Rückspiel weiter bis zum Viertelfinale. Die Sieger dieser Runde gehen schließlich ins Final Four.

Die Löwen hatten sich als Fünfter der vergangenen LIQUI MOLY HBL-Saison die Teilnahme an der Qualifikation zur Euro League gesichert und mussten dabei genau eine Runde überstehen. Gegen den dänischen Pokal-Finalisten TTH Holstebro setzte man sich in Summe von Hin- und Rückspiel (28:22, 26:27) deutlich durch und feierte im neuen Europapokal-Trikot einen erfolgreichen Einstand.