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· Löwen-News

Löwe Schmid führt Schweiz in Duell mit Deutschland

Testspiel am Samstag um 14 Uhr in Düsseldorf / Sport1 überträgt per Livestream

Andy Schmid und Alen Milosevic spielen beide für die Schweiz.
Andy Schmid und Alen Milosevic spielen beide für die Schweiz.
Im ersten Länderspiel nach der Heim-WM trifft die deutsche Handball-Nationalmannschaft am Samstag um 14 Uhr auf die Schweiz. Nachdem Bundestrainer Christian Prokop den Löwen-Spielern freigegeben hat, ist Andy Schmid auf Seiten der Schweizer dabei der einzige Vertreter der Rhein-Neckar Löwen. Die Partie wird im TV-Programm und per Livestream von Sport1 übertragen.

Gespielt wird im ISS Dome in Düsseldorf. Dass dieser mit über 12 000 Zuschauern vermutlich ausverkauft sein wird, zeigt, dass der von der Heim-WM befeuerte Handball-Hype in Deutschland weiter am Leben ist. Während die Deutschen ohne zahlreiche Stammspieler antreten und insbesondere die Vielspieler von den Löwen und aus Kiel schonen, schicken die Eidgenossen das bestmögliche Team zum Vergleich mit dem großen Rivalen.

Angeführt wird die Schweiz von Andy Schmid, dem fünffachen MVP der DKB Handball-Bundesliga sowie Kapitän und Spielmacher der Rhein-Neckar Löwen. Ebenfalls aus der Bundesliga bekannt sind Samuel Röthlisberger, Lukas Von Deschwanden (beide TVB Stuttgart), Roman Sidorowicz (MT Melsungen) und Alen Milosevic (SC DHfK Leipzig). Lenny Rubin von der HSG Wetzlar musste wegen eines Muskelfaserrisses kurzfristig absagen.  

Für beide Mannschaften ist das Spiel ein wichtiger Test für die im April anstehenden Partien in der Qualifikation zur Europameisterschaft 2020. Dann geht es für die Schweizer gegen Belgien und für die Deutschen gegen Polen um die entscheidenden Punkte in ihren jeweiligen Qualifikationsgruppen. Als Favorit in das Spiel am Samstag gehen, wenn auch nicht mit dem allerersten Aufgebot, die Deutschen.

Im direkten Vergleich stehen sieben Siege der DHB-Auswahl in acht Duellen. Das einzige Remis gab es am 4. März 1982 (16:16). Allerdings taten sich die Deutschen schon öfter schwer gegen die Nachbarn aus dem Süden, so zuletzt im November 2016, als man beim jüngsten Gastspiel in der Schweiz gerade einmal mit einem Tor (23:22) die Oberhand behielt. 

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