Historie

Kristjan Andresson wird neuer Cheftrainer der Löwen

Nach fünf wunderbaren und titelreichen Jahren verabschieden sich die Löwen schweren Herzens von ihrem „Meistertrainer“ Nikolaj Jacobsen. Sie freuen sich aber auch auf Nikos Nachfolger: Kristjan Andresson. „Mit Kristjan haben wir einen absoluten Toptrainer für die Rhein-Neckar Löwen gewinnen können. Er steht für schnellen, modernen Handball und wird die erfolgreiche Arbeit von Nikolaj Jacobsen bei uns fortführen“, freut sich Oliver Roggisch.

2019/2020

Auszeichnung für exzellente Jugendarbeit

Die Rhein-Neckar Löwen sind von der Deutschen Handball-Liga für ihre Nachwuchsarbeit ausgezeichnet worden. Der Klub erhält das Jugendzertifikat für 2019 mit besonderem Prädikat. Außer den Löwen gibt es in Deutschland nur noch sechs weitere Vereine, welchen diese Auszeichnung für das laufende Jahr verliehen wurde. Neben den Löwen dürfen sich die TSV Hannover-Burgdorf, die Füchse Berlin, die SG Flensburg-Handewitt, der SC DHfK Leipzig, der SC Magdeburg und die MT Melsungen über die höchste Prämierung in Sachen Nachwuchsarbeit im deutschen Handball freuen. „Diese Auszeichnung bedeutet uns als Gesamtverein sehr viel und zeigt, was für einen tollen Job unsere Jugendtrainer und alle Verantwortlichen rund um die Junglöwen machen“, sagt Löwen-Geschäftsführerin Jennifer Kettemann.

2018/2019

Supercup-Hattrick

Die Rhein-Neckar Löwen sind der Jubiläumssieger im deutschen Handball-Supercup 2018. In der 25. Auflage des seit 1994 durchgeführten Vergleichs zwischen dem Deutschen Handballmeister und dem Pokalsieger holten sich die Löwen mit einem 33:26 (18:16) über den Deutschen Meister SG Flensburg-Handewitt zum dritten Mal in Folge die Silbertrophäe.

2018/2019

Der Fluch ist besiegt

Der Fluch ist Geschichte, die Rhein-Neckar Löwen sind am Ziel ihrer so lange unerfüllten Pokal-Träume. Durch ein 30:26 (13:11) über die TSV Hannover-Burgdorf gewann die Truppe von Nikolaj Jacobsen erstmals in ihrer Historie den deutschen Vereinspokal – im elften Anlauf. „Wir sind stolz, dass wir unsere erfolglose Pokal-Geschichte endlich ausgelöscht haben. Dieser Sieg ist für die Ewigkeit des Vereins. Nach all den Niederlagen sind wir vor allem erleichtert, es endlich geschafft zu haben“, sagte Andy Schmid.

 

2017/2018

Zweiter Supercup-Sieg

In einem packenden Krimi haben sich die Rhein-Neckar Löwen den ersten Titel der Saison gesichert. Nach dem 28:28 in der regulären Spielzeit bezwangen sie in der ausverkauften Stuttgarter Porsche-Arena vor mehr als 6000 Zuschauern den THW Kiel mit 32:30 (28:28, 14:11) im Siebenmeterwerfen und sicherten sich nach dem Erfolg im Vorjahr (27:24 gegen Magdeburg) zum zweiten Mal in der Geschichte den Pixum Supercup.

2017/2018

Alle unter einem Dach

Die Erfolgsgeschichte der Rhein-Neckar Löwen feiert in diesem Jahr zehnjähriges Jubiläum. Im Jahr 2007 wurde das Bundesliga-Team der SG Kronau-Östringen offiziell in Rhein-Neckar Löwen umbenannt, mit dem Europapokalsieg 2013 und zuletzt zwei Deutschen Meisterschaften 2016 und 2017 haben sich die Badener dabei eindrucksvoll in den vergangenen zehn Jahren als Spitzenclub etabliert. Während die Bundesligamannschaft seit nunmehr zehn Jahren als Rhein-Neckar Löwen an den Start geht, liefen bis zuletzt alle anderen Teams noch unter dem Namen SG Kronau-Östringen auf. Die Spielgemeinschaft entstand im Jahr 2002 aus der Fusion der Handballhochburgen TSG Kronau und TSV Baden-Östringen. Ab der Saison 2017/18 gehen die Mannschaften im Bundesligaunterbau nun einheitlich als Rhein-Neckar Löwen an den Start.

2017/2018

Deutscher Meister²

Die Rhein-Neckar Löwen sind erneut Deutscher Handball-Meister! Die Badener nutzten am 31. Mai 2017 vor 13.200 euphorisierten Zuschauern gleich ihren ersten Matchball und überrannten den THW Kiel mit 28:19 (11:10). Die vorzeitige Meisterschaft war möglich geworden, weil die SG Flensburg-Handewitt zuvor bei Frisch Auf Göppingen mit 27:31 verloren hatte. Damit haben die Löwen zwei Spieltage vor dem Ende fünf Punkte Vorsprung vor den Flensburgern und können nicht mehr von der Tabellenspitze abgefangen werden. „Vor der Saison hatte uns niemand auf dem Zettel. Nicht mal wir selbst“, sagte Geschäftsführerin Jennifer Kettemann: „Es ist toll, den Titel zu verteidigen. Ich bin sprachlos. Am Anfang der Saison hatten sich die Löwen mit einem 27:24 gegen den SC Magdeburg außerdem den ersten Supercup-Titel der Vereinsgeschichte gesichert.

2016/2017

Was lange währt, wird endlich gut!

Die Rhein-Neckar Löwen sind am Ziel! Nach zwei Vizemeisterschaften in Folge sicherten sich die Badener beim TuS N-Lübbecke die erste Deutsche Meisterschaft der Vereinsgeschichte. „Jeder kennt unsere Geschichte, wie lange wir hart dafür gearbeitet haben. Es ist unbeschreiblich, was in uns jetzt vorgeht“, sagte Uwe Gensheimer. Für den Kapitän erfüllte sich mit seinem vorerst letzten Spiel nach 13 Jahren im Trikot der Löwen endlich der große Traum vom ersten nationalen Titel. Doch nicht nur für Gensheimer ist der Titel 2016 die erste Meisterschaft. „Ich spiele seit 13 Jahren in Deutschland, ich habe nie diese Meisterschaft gewonnen, und jetzt darf ich die Schale hochhalten. Das ist der größte Augenblick meiner Karriere“, sagte Linkshänder Alexander Petersson. „Wir hatten hier heute praktisch ein Heimspiel, es ist unglaublich, wie viele Leute uns hier unterstützt haben. Man sieht, wie sehr die Leute diese Meisterschaft herbeigesehnt haben“, sagte der Sportliche Leiter der Löwen, Oliver Roggisch. Noch am Abend ging es mit einem Charterflieger zurück nach Mannheim, um dort mit den Fans ausgiebig zu feiern.

2015/2016

Zum zweiten Mal in Folge Vizemeister

In der Saison 2014/2015 vepassten die Löwen den Titel der Deutschen Meisterschaft erneut und landeten mit zwei Punkten Differenz hinter dem THW Kiel. Die bis dato beste Spielzeit der Vereinsgeschichte brachte schon am 20. Mai 2015 mit dem Spiel gegen die HBW Balingen- Weilstetten (36:25) zumindest die Vizemeisterschaft. Wirklich trösten konnte das die Mannschaft aber nicht. Allerdings schlummerte in dieser bitteren Erfahrung bereits die Keimzelle dessen, was es in den darauffolgenden Jahren noch zu feiern geben würde.

2014/2015

Weltrekord!

Die Handballbundesliga hat einen Zuschauer-Weltrekord aufgestellt. 44.189 Zuschauer sahen am „Tag des Handballs“ in der Commerzbank Arena in Frankfurt am Main das Spiel zwischen den Rhein-Neckar Löwen und dem HSV Hamburg. Das Spiel gewannen die Löwen mit 28:26 (17:8). Damit wurde der bestehende Weltrekord aus Dänemark eingestellt. Dort hatten 36.651 Besucher im Bröndby-Stadion in Kopenhagen das dänische Meisterschaftsfinale zwischen AG Kopenhagen und BSV Bjerringbro-Silkeborg gesehen.

 

06.09.2014

Niko wird Trainer

Am 01.07.2014 wurde Nikolaj Jacobsen Trainer der Löwen und läutete damit eine neue Ära der Titelgewinne ein. Zuvor war Nikolaj  Trainer des dänischen Erstligisten Aalborg Handbold gewesen, mit dem er 2013 Meister geworden war. Er hatte als Profi in der Bundesliga erst für Bayer Dormagen gespielt und dann mit dem THW Kiel drei Meisterschaften, zwei DHB-Pokale sowie zwei EHF-Pokale gewonnen. Der als „Zaubermaus“ bekannt gewordene Weltklasse-Linksaußen galt zum damaligen Zeitpunkt als heißer Anwärter auf eine große Trainerkarriere. Bei den Löwen bestätigte er diese These und reifte zum „Titelhamster“. 2019 sollte er sich als Nationaltrainer seines Heimatlandes Dänemark – in Doppelfunktion mit dem Job als Löwen-Coach – auch noch zum Weltmeister krönen.

2014/2015

Der „Fast-Meister“

Punktleich, aber mit einer um sieben Tore besseren Tordifferenz gegenüber dem THW Kiel ging es in den letzten Spieltag der Saison 2013/2014. Zwar konnten die Löwen den VfL Gummersbach mit 40:35 schlagen. Weil aber die Zebras gleichzeitig die Füchse aus Berlin mit 37:23 besiegten, scheiterte die Meisterschaft am Ende denkbar knapp an zwei mickrigen Törchen. Im DHB-Pokal erreichten die Löwen zum siebten Mal das Final Four in der Hansestadt. Für den Finaleinzug reichte es nach einem 26:30 im Halbfinale gegen die SG Flensburg-Handewitt allerdings nicht.

2013/2014

Der erste Löwen-Titel: Da ist das Ding!

In der Saison 2012/2013 sicherten sich die Löwen den ersten Titel der noch jungen Vereinsgeschichte. Im Endspiel setzten sie sich gegen den französischen Club HBC Nantes mit 26:24 (16:12) durch. Das Team von Trainer Gudmundur Gudmundsson überwand mit dem Sieg den Final-Fluch, nachdem sie zuvor in vier Endspielen immer als Verlierer den Platz verlassen hatten – dreimal im deutschen Pokalfinale und einmal im Endspiel des Europapokals der Pokalsieger.

2012/2013

Zweimal Halbfinale ohne Happy End

Das Gesicht des Löwen-Kaders hatte sich verändert. Manager Thorsten Storm hatte mit dem Schweizer Andy Schmid, dem Norweger Børge Lund, dem kroatischen Rechtsaußen Ivan Čupić sowie Róbert Gunnarsson vier ausländische Topstars nach Kronau bzw. Mannheim gelotst. Neuer Trainer wurde der Isländer Guðmundur Guðmundsson. Im DHB-Pokal zogen die Löwen in neuer Besetzung zum sechsten Mal ins Final Four ein und schafften dieses Kunststück auch in der Champions League. „Magische 30 Minuten“ titelte der Mannheimer Morgen nach dem 35:26 (15:17)-Erfolg im Viertelfinal-Rückspiel bei Montpellier HB, der die Tickets für Köln sicherte. Nach Niederlagen gegen Hamburg in der Bundesliga, Flensburg im Pokal-Halbfinale und Barcelona im Halbfinale der Königsklasse blieben die Löwen leider ohne Titel.

 

2010/2011

Final-Krimi in Hamburg

Beim ersten Zusammenkommen der Rhein-Neckar Löwen in der Saison 2009/10 gab es viele neue Gesichter. Neben dem neuen Trainergespann Ola Lindgren und Kent-Harry Andersson kamen ebenfalls neu dazu: Ólafur Stefánsson (BM Ciudad Real/ESP), Michael Müller (TV Großwallstadt), Bjarte Myrhol (HSG Nordhorn), Carlos Prieto (BM Valladolid/ESP) und Alexandros Alvanos (VfL Gummersbach). Zudem hatten die Badener mit Gábor Ancsin (Dunaferr SE/HUN), Alexander Becker, Niklas Ruß und Maximilian Bender (alle eigene Jugend) vier Nachwuchskräfte in den Kader hochgezogen. In Rekordzeit schienen sich die Lindgren-Schützlinge eingespielt zu haben, denn in Liga, Pokal und Champions League blieben sie nach der Niederlage gegen den HSV Hamburg mehr als zwei Monate ungeschlagen. Im Pokal erreichte man mit einem Sieg in Göppingen zum fünften Mal hintereinander das Final Four in Hamburg. In der Color Line Arena zeigten sich die Badener von ihrer Schokoladenseite. Erst nach einem Final-Krimi gegen Gastgeber HSV Hamburg musste man sich mit 33:34 geschlagen geben – in der Verlängerung.

2009/2010

Champions League, die Erste

Platz vier in der HBL-Tabelle aus der vorangegangen Saison reichte für die erstmalige Qualifikation zur Königsklasse. In der Champions League bestachen die Schwenke-Schützlinge durch überragende Leistungen. Nach zwei Siegen gegen Celje und einem spektakulären 40:25 über Chambéry qualifizierten sie sich auf Anhieb fürs Viertelfinale. Nach dem Weiterkommen gegen den russischen Champion Medvedi Čechov kam es zum Bundesliga-Duell mit dem THW Kiel, in dem man bereits im Hinspiel alle Chancen aufs Finale verlor. Da half auch die überraschende Reaktivierung des einstigen Welthandballers Jackson Richardson nicht mehr, der die durch die Langzeitverletzung von Spielmacher Grzegorz Tkaczyk entstandene Lücke schließen helfen sollte.

2008/2009

Die A-Jugend wird Deutscher Meister

Die A-Jugend der Rhein-Neckar Löwen hat sich mit dem jungen Patrick Groetzki beim Final-Four-Turnier in Duisburg/Rheinhausen nach Siegen über die SG Spandau/Füchse Berlin und im Endspiel gegen die JSpG SC Magdeburg/Concordia Staßfurt (27:26) die Deutsche Meisterschaft gesichert. Ein Meilenstein in der Entwicklung der Jugendarbeit des Handball-Bundesligisten. Mehr als zehn Jahre später sollte es wieder eine A-Jugend der Löwen ins Finale schaffen. Leider ohne Happy End in zwei hart umkämpften Duellen mit den Talenten der SG Flensburg-Handewitt.

2007/2008

Das erste europäische Finale

Zwar war auch in dieser Saison im DHB-Pokal-Halbfinale gegen den THW Kiel für die Löwen Endstation. Umso erfolgreicher verlief dafür der Cup der Pokalsieger. Über die Schweden von Hammarby IF (36:26, 31:31) und den SC Magdeburg (28:26, 31:29), der sie im Vorjahr noch aus dem EHF-Pokal-Achtelfinale gekegelt hatte, zogen sie ins Halbfinale gegen BM Valladolid ein und erlebten in Spanien eine Sternstunde, als sie nach einem 27:27 in Eppelheim ein 34:31 (15:15) folgen ließen – Finale! In Ungarn unterlagen die Löwen knapp vier Wochen später mit 32:37 dem Spitzenclub KC Veszprém. Das 28:28 im Rückspiel in der SAP Arena reichte nicht aus, um den ersten Titelgewinn auf den Briefkopf zu setzen.

2007/2008

Das erste Mal als Löwen

Eigentlich wurden die Rhein-Neckar Löwen schon seit geraumer Zeit auch so betitelt und genannt. Aber erst mit Beginn der Saison 2007/08 war diese Bezeichnung auch offiziell. Damit verschwanden die Spitznamen „SG Kö“ oder „Kröstis“ nach und nach aus dem Sprachgebrauch. Und auch das Gesicht der Mannschaft sollte sich im Sommer 2007 verändern. Während „Pino“ Torgovanov (Hamburg), Michael Haaß (Minden) und Andrej Siniak (Essen) Mannheim verließen, zogen die Verantwortlichen gleich drei frischgebackene Weltmeister an Land: Aus Kiel kam der von Trainer „Noka“ Serdarušić ausgemusterte Henning Fritz, aus Lemgo schloss sich Christian Schwarzer dem Rudel an und in Magdeburg packte Oliver Roggisch seine Koffer. Doch damit nicht genug: Der wurfgewaltige Weißrusse Siarhei Harbok, zuletzt beim RK Celje in Slowenien aktiv, unterschrieb ebenfalls einen Vertrag bei den Gelbhemden.

29.08.2007

Erstes Finale der Vereinsgeschichte

Mit Siegen gegen Frisch Auf Göppingen, HBW Balingen-Weilstetten, TuS N-Lübbecke und HSG Düsseldorf buchten die Löwen ihre  Tickets für die Hansestadt Hamburg. Im Halbfinale trafen die „Kröstis“ auf den HSV Hamburg, der seinen Heimvorteil in der Color-Line-Arena nicht nutzen konnte. Durch einen knappen 29:28-Erfolg gegen die Hanseaten kamen die Badener dem Traum vom Titel einen Schritt näher. Im Finale musste sich die SG Kronau/Östringen dem THW Kiel allerdings mit 31:33 geschlagen geben, boten den Zebras aber einen großen Kampf und konnten stolz erhobenen Hauptes wieder gen Süden in die Heimat reisen.

2006/2007

Neues Wohnzimmer: die SAP Arena

Das neue Wohnzimmer der SG Kronau/Östringen lockt in der ersten Saison im Schnitt 7268 Zuschauer zu den Spielen. Zur Bundesliga-Premiere am 4. September 2005 gegen Altmeister TV Großwallstadt kommen sogar 11 000 Menschen in die SAP Arena, die gerade einmal zwei Tage zuvor offiziell eröffnet wird. Die Kröstis bedanken sich für das Interesse mit einem 30:27-Erfolg und qualifizieren sich am Ende ihrer zweiten Bundesliga-Saison als Tabellensechster sogar für den EHF-Pokal. Uwe Gensheimer trifft in 30 Liga-Spielen 167 Mal, weitere Größen der Mannschaft sind Oleg Velyky und Dmitrij Torgovanov. Gemeinsam schaffen es die Gelben auch noch zum Final Four nach Hamburg, schalten den THW Kiel sensationell im Halbfinale aus und scheitern im Endspiel um den DHB-Pokal mit 25:26 an Gastgeber HSV Hamburg.

Saison: 2005/2006:

Die Kröstis schlagen zurück

Nach dem schmerzhaften Abstieg in der ersten Bundesliga-Saison gelingt den Kröstis in der folgenden Spielzeit die direkte Rückkehr ins bundesdeutsche Handball-Oberhaus – mit zwei Siegen in der Relegation gegen Eintracht Hildesheim (33:29, 26:22). Mittendrin im Jubelreigen: der junge Uwe Gensheimer. Sein Kommentar nach dem finalen Sieg in Hildesheim: „Wir haben heute eine unserer besten Saisonleistungen gezeigt. Die Fans haben uns sensationell unterstützt und diese Auswärtspartie zu einem Heimspiel für uns werden lassen.“ Teamkollege André Bechtold, Regisseur und Sohn von Aufstiegstrainer Rolf Bechtold, fasst seine Gefühle wie folgt zusammen: „Unglaublich, ich kann das alles noch gar nicht begreifen.“

Saison 2004/2005

Bundesliga, der erste Versuch: Im Abgang richtig bitter

Der erste Bundesliga-Kader der SG Kronau/Östringen

Das Abenteuer Handball-Bundesliga beginnt für die SG Kronau/Östringen am 28. August 2003 mit einem Auswärtsspiel bei der HSG Wetzlar, damals gecoacht vom alten Trainerhasen Velimir Petkovic. Das Spiel geht deutlich mit 26:37 verloren und lässt nichts Gutes erahnen für die Premieren-Saison in Deutschlands Eliteklasse. Tatsächlich endet das erste Bundesliga-Jahr der Kröstis denkbar unglücklich. Zwar zittert man sich aufgrund des besseren Torverhältnisses vorbei an den direkten Absteigern Eisenach und Stralsund auf den Relegationsplatz. In den anschließenden Relegationsduellen mit Post Schwerin, dem Dritten der damals aktuellen Zweitliga-Saison, fehlt am Ende ein einziges Tor zum Klassenerhalt. Nach dem 39:30 im Hinspiel verlieren die Kröstis das Rückspiel an der Ostsee mit 29:39. Dieser Abgang ist richtig bitter.

Saison 2003/2004

Zusammenschluss als Grundstein der Rhein-Neckar Löwen

Im Jahr 2002 kommt es zum Zusammenschluss der TSG Kronau und des TSV Baden Östringen. Die aus der Fusion resultierende SG Kronau/Östringen ist der Grundstein für die Entstehung der heutigen Rhein-Neckar Löwen. Als Abkürzung und Spitzname der Spielgemeinschaft etabliert sich schnell der Ausdruck „Kröstis“.

01.07.2002