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· Löwen-News

Löwen bleiben bis zur Pizza

Trainingseinheit bei der SG Bammental/Neckargemünd mit Löwen-Duo Appelgren/Kohlbacher

Christian Pabst (M) und Mikael Appelgren.
Christian Pabst (M) und Mikael Appelgren.
Sich Tipps für den möglichst unhaltbaren Wurf von Mikael Appelgren abholen? Jannik Kohlbacher den Ball um die Ohren dreschen? Und hinterher noch gemeinsam mit den beiden Stars der Rhein-Neckar Löwen Pizza essen? Die Jungs von der SG Bammental/Neckargemünd haben definitiv eine Trainingseinheit der besonderen Art erlebt.

Direkt nach ihrem eigenen Training in Kronau machten sich die Herren Appelgren und Kohlbacher auf den Weg in das beschaulich am Neckar gelegene Neckargemünd, um dort gleich wieder die Trainingsschuhe zu schnüren. Ziel der Übung: dem Handball-Nachwuchs der Region ein paar Profi-Tipps vermitteln. Dabei sollte es nicht nur um den Torabschluss gehen, sondern auch um alle anderen Dinge, die ein guter Handballer beachten sollte. Angefangen beim richtigen Warmmachen.

Schaukeln am Arm von Jannik Kohlbacher

Löwe Jannik Kohlbacher als Fitnessgerät.
Löwe Jannik Kohlbacher als Fitnessgerät.
Als groß gewachsener und relativ schwerer Spieler, der dennoch zu 100 Prozent von seiner Beweglichkeit lebt, weiß Mikael Appelgren genau, wie wichtig es ist, sich ordentlich zu dehnen. Der Torwart der Rhein-Neckar Löwen lässt die Jungs im Kreis um sich aufstellen und macht die Übungen vor. Die Kleinen passen gut auf und gehen somit bestens präpariert in den Technikteil. Bälle werfen und fangen, dann dribbeln und dabei sowohl auf Technik, als auch auf Tempo achten: „Apfel“ und „Kohli“ fordern den SG-Nachwuchs ganz schön – nicht ohne den Spaß zu kurz kommen zu lassen.

In den kleinen Pausen zwischen den Übungen kommen die Vorbilder mit ihren Fans ins Gespräch. Ein Junge will wissen, wie stark das Kraftpaket Kohlbacher wirklich ist – und baumelt auf einmal an dessen Arm frei in der Luft. Auch Finn kommt auf seine Kosten, wenngleich sein eigentlicher Löwenheld nicht mit in der Halle ist. „Uwe Gensheimer“, antwortet der Zehnjährige auf die Frage nach seinem Lieblingslöwen. Am besten habe ihm der Parcours mit verschiedenen Technikübungen gefallen. Er selbst habe sich noch auf keine Position festgelegt, würde am liebsten aber auf der Halbposition im Rückraum spielen.

Christian Pabst macht Termin möglich

Werfen und passen: Herr Kohlbacher hat die Aufsicht.
Werfen und passen: Herr Kohlbacher hat die Aufsicht.
Die abwechslungsreiche und prominent besetzte Übungseinheit möglich gemacht hatte Finns Trainer. Christian Pabst, als Inhaber der Pabst Metallbau GmbH Teampartner der Rhein-Neckar Löwen, wollte seinen Schützlingen von der E-Jugend für die letzte Trainingseinheit der Saison etwas Besonderes bieten. An den strahlenden Kinderaugen konnte man sehen: Dieser Plan ist aufgegangen. „Meine Jungs waren schon seit Wochen aufgeregt – und haben jetzt ein Super-Training bekommen“, sagt Christian Pabst. Wenn nicht gerade das Duo Appelgren/Kohlbacher in Neckargemünd vorbeischaut, leitet er die beiden Einheiten pro Woche.

Dass er den Termin mit dem Rundenabschluss verbinden konnte, war für Coach Pabst ein besonderes Schmankerl, zumal viele seiner Jungs nun aus der E- in die D-Jugend wechseln würden. Aktuell arbeitet der Löwen-Fan mit vielen „Handball-Frischlingen“ zusammen. Insbesondere für die Neuen sei die Einheit mit zwei Profis eine echte Bereicherung gewesen. Die auffällig vielen Löwen-Trikots seien nicht nur auf seine eigene Leidenschaft zurückzuführen, meint Christan Pabst: „Nein, die meisten sind schon ganz von sich aus regelmäßig in der SAP Arena bei Heimspielen dabei.“

Nach der „Arbeit“ kommt die Pizza

Wer viel schafft, muss auch viel essen.
Wer viel schafft, muss auch viel essen.
Wer hart arbeitet, muss auch viel essen. Und so schlagen die Kleinen beim anschließenden Pizzaessen kräftig zu. Weil Mikael Appelgren und Jannik Kohlbacher großen Gefallen an der Runde gefunden haben, setzen sie sich einfach mit an den Tisch im Foyer der Trainingshalle. Die Kids nutzen die einmalige Gelegenheit, mit einem Stück Pizza in der Hand ihre Helden auszufragen. Die antworten geduldig, verteilen die eine oder andere Serviette und verabschieden sich nach vielen spannenden Gesprächen in den wohl verdienten Feierabend. 

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