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Löwen in der EM-Bilanz – DHB-Team gewinnt Silber 

Das DHB-Team mit David Späth und Jannik Kohlbacher holt bei der Handball-EM Silber! Neben den Vizeeuropameistern waren im EM-Schlussspurt weitere Löwen im Einsatz. 

Die Handball-EM ist vorbei! In einem packenden Finale bieten die deutschen Handballer Gastgeber Dänemark lange die Stirn, müssen sich nach intensivem Kampf aber mit 27:34 geschlagen geben. Die Dänen erweitern ihre Titelsammlung und dürfen sich neben amtierendem Weltmeister und Olympiasieger nun auch Europameister nennen. 

Löwen in der EM-Bilanz – DHB-Team gewinnt Silber

David Späth während der Handball-EM.
David Späth gewinnt mit dem DHB-Team bei der EM Silber! (Foto: Klahn)

Für die DHB-Jungs mit David Späth und Jannik Kohlbacher steht bei der Europameisterschaft 2026 der Silberplatz, auf diesen die Mannschaft mehr als stolz sein darf. Ein tolles Turnier liegt hinter dem deutschen Team. In der Vorrunde im „K.o-Spiel“ gegen die Spanier die Nerven behalten, in der Hauptrundengruppe trotz schwerster Gegner souverän ins Finale marschiert und dort der Übermannschaft der vergangenen Jahre das Leben schwer gemacht – eine starke Vorstellung des DHB-Teams. 

Bevor die deutsche Mannschaft bei der EM ein letztes Mal ins Turnier eingreift und Silber gewinnt, steht bereits das Spiel um Platz drei auf dem Programm. Löwe Haukur Thrastarson trifft mit seinen Isländern nach der Halbfinal-Niederlage gegen Dänemark auf Kroatien. In einer spannenden Partie verpasst das isländische Team knapp den Bronzerang. Die Mannschaft von Coach Snorri Steinn Guðjónsson unterliegt den Kroaten mit 33:34, nachdem sie sich trotz eines Sechs-Tore-Rückstands noch einmal zurück ins Spiel fightete. 

Haukur Thrastarson erzielt am Abschlusstag der Europameisterschaft zwei Treffer und steuert außerdem drei Assists bei. Während des gesamten Turniers verbucht der Isländer 14 Tore, acht Vorlagen und drei Steals auf seinem Konto. 

Platz 4 für Thrastarson und Island – Schweden belegt Rang 6 

Für die beiden Schweden aus der Rhein-Neckar-Region stand der letzte EM-Auftritt bereits am Freitag im Spiel um Platz fünf auf dem Plan. Lukas Sandell und Edwin Aspenbäck bekamen es in Herning mit dem deutschen Hauptrundengegner Portugal zu tun. Der Mitgastgeber, der zunächst durch das Turnier marschiert war, dann aber durch die Niederlage gegen Island und das Unentschieden gegen Ungarn, das Halbfinale verpasste, unterlag im Duell mit den Portugiesen hauchdünn mit 35:36. 

Lukas Sandell und Schweden haben das Weiterkommen bei der EM nicht mehr in den eigenen Händen.
Lukas Sandell erzielt bei der EM insgesamt 33 Tore. (Foto: kolektiff)

Auf der Seite der Schweden überzeugte Lukas Sandell mit starken acht Toren und drei Assists. Während der gesamten Europameisterschaft sammelte der Rückraumschütze 33 Buden, zwölf Vorlagen und drei Steals. Edwin Aspenbäck, der nachträglich zum schwedischen Team hinzugestoßen war, trug sich im Aufeinandertreffen mit Portugal mit einem Treffer ebenfalls in die Torschützenliste ein. 

Steenaerts EM-Reise endet mit der EM-Hauptrunde 

Für Gino Steenaerts endete die EM-Reise mit der Schweiz in der Hauptrunde – für die Eidgenossen jedoch ein großer Erfolg. Das junge Team von Löwen-Legende und heutigem Nationaltrainer Andy Schmid setzte den Weg der kontinuierlichen Entwicklung fort und zeigte, dass es mit den Top-Mannschaften Europas Schritt halten kann. Mit 26 Toren und zwei Assists qualifizierte sich der 20-jährige Rechtsaußen außerdem für die Wahl des besten Nachwuchsspielers des Turniers. 

Jetzt freuen sich die Löwen auf die Rückkehr ihrer EM-Fahrer. Für die Gelbhemden geht es am 11. Februar in der DAIKIN HBL weiter. In der SAP Arena empfängt die Mannschaft von Coach Maik Machulla den THW Kiel. Nach spannenden EM-Wochen wird es damit auch in der Liga alles andere als langweilig.