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Rhein-Neckar Löwen unterliegen Eisenach

Die Rhein-Neckar Löwen verlieren ihr Heimspiel gegen den ThSV Eisenach in der SAP Arena mit 29:33.

Am Donnerstag empfangen die Rhein-Neckar Löwen den ThSV Eisenach in Mannheim. Bereits vor der Partie war klar, dass es eine kämpferische Leistung der Gelbhemden brauchen wird. Ins Spiel in der SAP Arena kommen allerdings die Gäste aus der Wartburgstadt besser und ziehen das Match anschließend konsequent durch. Die Badener können die zu große Hypothek aus der ersten Hälfte nicht mehr aufholen und verlieren deshalb die Partie.

Zum Start setzt Löwen-Chefcoach Maik Machulla auf folgende Start-Sieben: David Späth steht im Tor, Niclas Mierzwa und Gino Steenaerts agieren auf den Außen, Dani Baijens, Haukur Thrastarson und Edwin Aspenbäck laufen im Rückraum auf, Jannik Kohlbacher spielt am Kreis.

Schwieriger Start für die Löwen

Haukur Thrastarson erzielt den ersten Treffer der Löwen.

Den besseren Start in die Partie erwischt der ThSV Eisenach. Nach zwei schnellen Toren der Gäste erzielt Haukur Thrastarson unter Zeitdruck den ersten Treffer für die Rhein-Neckar Löwen – 1:2. In der Folge zeigt sich die Badener Defensive zwar stabiler und zwingt das Team in Blau zu längeren Angriffen, doch weil der Ball im eigenen Angriff noch nicht flüssig läuft und selten den Weg ins Tor findet, steht es nach 16 Minuten 5:10.

Anschließend kombinieren sich die Löwen schneller und erfolgreicher als noch zuvor durch die Eisenacher Abwehr. Aber auch die Gäste treffen weiterhin, und so hält das Team von Sebastian Hinze die Führung konstant aufrecht. Aus den wenigen Fehlern, die sich zum Ende der ersten Hälfte ins Spiel der Gäste einschleichen, können die Badener kein Kapital schlagen. Im Gegenteil – kurz vor der Pause leisten sie sich selbst noch einen Ballverlust. Damit gehen die Teams mit einem Halbzeitstand von 13:18 in die Kabine.

Eisenach bleibt konsequent

Gino Steenaerts trifft 4 von 4 an diesem Abend.

Nach dem Seitenwechsel agieren die Löwen erst einmal fokussiert. Nach den ersten beiden Minuten des zweiten Durchgangs verkürzen die Badener auf 15:18. Die Gelbhemden können die ersten beiden Eisenacher Angriffe abwehren und in Person von Haukur Thrastarson und Gino Steenaerts das Leder ins Netz befördern. Aber die Gäste bleiben ruhig, treffen selbst wieder und vereiteln einen weiteren Treffer des Machulla-Teams. Anschließend sorgt eine Siebenmeterparade von Späth dafür, dass der auf drei Tore geschrumpfte Rückstand erst einmal bestehen bleibt.

Während allerdings der THSV offensiv anschließend zurück in sein Spiel findet, haben die Löwen Schwierigkeiten, die Leichtigkeit, die sie wenige Momente zuvor gezeigt haben, auf die Platte zu bringen. So erarbeiten sich die Gäste nach 45 Minuten mit dem 20:26 eine Sechs-Tore-Führung. Die Köpfe hängen zu lassen, ist dennoch keine Option. Unter den Augen von 4.803 Zuschauern zeichnet sich Späth aus. Kurz darauf wuchtet Robert Timmermeister den Ball zum 22:26 in den Kasten.

Hypothek zur Pause zu hoch – Rhein-Neckar Löwen unterliegen Eisenach

Durch die enorme Effektivität, die Eisenach an diesem Abend an den Tag legt, gelingt es den Löwen jedoch nicht mehr, weiter zu verkürzen. 24:30 steht auf dem Arena-Würfel, nachdem Felix Aellen vom Strich verwandelt. Die Konsequenz auf der Platte fehlt den Badenern. Sowohl nach Ballgewinn in der Abwehr als auch nach einer Späth-Parade, macht Eisenach den Kasten dicht. Damit hält die Hinze-Mannschaft ihre Führung bis zum Ende. Beim 29:33 ertönt die Schlusssirene.

Maik Machulla: „Wir haben es über 60 Minuten nicht geschafft, den Gegner so unter Druck zu setzen, dass er mal unruhig wird. Eisenach hat sehr gut verteidigt. Trotzdem hatten wir Möglichkeiten, aber verwerfen diese und machen uns das Leben schwer. Eisenach hat es sehr geduldig und penetrant gespielt und wir haben keinen Zugriff bekommen. Wir sind sehr enttäuscht, weil wir es nie geschafft haben, dagegenzuhalten. Alle wollten, aber wir waren so früh hinten dran, dass bei uns schnell die Energie rausging. Wenn du so gegen eine Mannschaft wie Eisenach spielst, die heute kaum Fehler macht, dann ist die Niederlage verdient.“

Löwen: Jensen (1 Parade), Späth (10/1) – Timmermeister (2), Nothdurft (1), Lassen, Mierzwa (3/3), Steenaerts (4), Steinhauser, Seesing (2), Thrastarson (7), Mahé, Ciudad Benitez, Jaganjac, Baijens (4), Aspenbäck (5), Kohlbacher (1)

Eisenach: Spikic (6 Paraden), Grupe (2) – Joelsson (1), Scholtes (2), Attenhofer (6), Walz (6) Móré (4), Ende, Aellen (7/4), Solak (3), Antonijevic (2), Seitz (1), Kurch, Schneibel, Montebovi, Leu (1) 

Trainer: Maik Machulla – Sebastian Hinze

Schiedsrichter: Markus Kauth – Andre Kolb

Zuschauer: 4.803

Strafminuten: Timmermeister, Seesing, Kohlbacher – Scholtes, Attenhofer, Walz, Aellen, Antonijevic, Seitz, Leu