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Karten für Viertelfinal-Heimspiel im freien Verkauf

Am 6. März geht es gegen Leipzig um den Einzug ins Final Four des DHB-Pokals

Es ist eines der absoluten Highlight-Spiele im Frühjahr 2018: Am Dienstag, 6. März, um 19 Uhr empfangen die Rhein-Neckar Löwen in der SAP Arena den SC DHfK Leipzig. Dabei geht es im Viertelfinale des DHB-Pokals um den Einzug in das REWE Final Four in Hamburg, wo am 5. und 6. Mai kommenden Jahres entschieden wird, wer sich zum 44. DHB-Pokal-Sieger krönen kann. Um sich zum insgesamt elften Mal für das finale Pokal-Wochenende zu qualifizieren, bauen die Löwen auf die Unterstützung des ganzen Rudels und laden ihre Fans zu stark vergünstigten Preisen in die SAP Arena ein. Die sogenannten Earlybird-Tickets sind exakt bis zum Jahresende am 31. Dezember 2017 zu haben – danach gelten dieselben Preise wie bei einem Bundesliga-Spiel. Der freie Vorverkauf ist am Montagmorgen, 4. Dezember, um 10 Uhr gestartet, nachdem am Sonntagabend das Vorkaufsrecht der Dauerkarten-Inhaber ausgelaufen war.

Die Tickets für den frühen Vogel (Übersetzung Earlybird) gibt es bereits ab 5 Euro (Kinder in der PK 4). Löwen-Fans, die ganz nah an ihren Helden sein wollen, bekommen die besten Plätze in der PK 1 bereits für 29 statt für 39 Euro. Ermäßigte zahlen in dieser Kategorie 26 statt 34, Kinder 15 statt 20 Euro. Ausgenommen von diesem Angebot sind Stehplatzkarten für Kinder. Erhältlich sind die Karten für den Pokalkracher online, in der Geschäftsstelle der Löwen in Kronau, im Ticketshop der SAP Arena und bei der Tickethotline 0621/18190333.

Leipzig kommt mit Sonderzug

Mit dem SC DHfK Leipzig kommt eine Mannschaft in die SAP Arena, die alles daransetzen wird, um den favorisierten Löwen auf dem Weg nach Hamburg ein Bein zu stellen. Wie groß die Vorfreude auf den Fight ums Final Four ist, lässt sich daran ablesen, dass der Klub erstmals in seiner Geschichte einen Sonderzug gechartert hat – inklusive Rund­um-sorglos-Paket mit Hin- und Rückfahrt im InterCity vom Leipziger Hauptbahnhof nonstop direkt zur Mannheimer SAP-Arena, einer Eintrittskarte für das Spiel im Gästeblock sowie einem exklusiven Fan-Shirt.

Dabei wissen die Sachsen genau, wie es sich anfühlt, im REWE Final Four zu stehen und die besondere Atmosphäre in der Hamburger Barclaycard Arena aufzusaugen. Im Mai dieses Jahres schaffte es die Truppe erstmals zum prestigeträchtigen Final-Turnier, scheiterte nur knapp im Halbfinale am späteren Sieger THW Kiel (32:35). Beim Bundesliga-Hinspiel in Leipzig setzten sich die Löwen mit 29:23 zwar relativ deutlich durch. Dennoch weiß der Sportliche Leiter Oliver Roggisch genau, dass die Partie eine ganz enge Kiste werden dürfte, und wünscht sich deshalb ein volles Haus: „Mit der Unterstützung unserer Fans sehe ich gute Chancen, dass wir erneut zu den besten vier Pokalmannschaften zählen.“

Leipzig spielt bis zum 15. Spieltag als Tabellenachter und mit 19:11-Punkten eine starke Saison in der DKB Handball-Bundesliga. Im März wird mit Michael Biegler zudem ein echtes Trainer-Urgestein die Chefrolle auf der Spielerbank übernommen haben. Aktuell betreut der 56-Jährige die deutsche Handball-Nationalmannschaft der Frauen bei der Heim-WM. Zum 1. Januar 2018 übernimmt er das Amt des Cheftrainers von André Haber, der dann wieder ins zweite Glied rückt. Die Leipziger haben sich seit ihrem Aufstieg 2015/16 in die Bundesliga kontinuierlich weiterentwickelt und in dieser Runde sogar den Verlust von Erfolgstrainer Christian Prokop relativ locker weggesteckt. Prokop trainiert bekanntermaßen die „Bad Boys“ der deutschen Männer-Nationalmannschaft und soll diese im Januar bestenfalls zur Titelverteidigung bei der Europameisterschaft in Kroatien führen.