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Klare Sache! Löwen gewinnen Trainingslager-Test gegen Sélestat

Die Rhein-Neckar Löwen gewinnen ihr Testspiel im Trainingslager gegen den französischen Erstligisten Sélestat mit 37:22. 

Zeit für den nächsten Test. Nach einer intensiven Trainingswoche steht für die Löwen das dritte Testspiel auf dem Plan. Die Mannschaft von Cheftrainer Maik Machulla trifft in der Schulsporthalle in Dahn auf den französischen Erstligisten Sélestat. Den hohen Temperaturen trotzen die Badener auf der Platte souverän und zeigen einen konzentrierten Auftritt, der in einem deutlichen 37:22-Sieg endet. 

In die Partie schickt der Löwen-Coach zu Beginn Tim Nothdurft und Marius Steinhauser auf den Außenpositionen, Haukur Thrastarson, Dani Baijens und Edwin Aspenbäck im Rückraum sowie Aron Seesing am Kreis und David Späth im Tor. Auf Jannik Kohlbacher verzichten die Gelbhemden am Freitagabend als reine Vorsichtsmaßnahme. Der frisch gekürte Löwen-Captain – in der Saison 2026/27 füllt er das Amt gleichberechtigt mit David Späth als Duo aus – pausiert mit leichten Problemen am Fuß. 

Löwen wackeln nur kurz – Sieben-Tore-Führung zur Halbzeit

Bei hohen Temperaturen und einer noch heißeren Halle, auch bedingt durch die lautstarken Fans auf der Tribüne, gehen die Badener dank eines Tors von Tim Nothdurft in Front. Auch der zweite Treffer der Partie wandert auf das Konto des Linksaußen. Die Führung aus den ersten Spielminuten geben die Gelbhemden dann aber schnell aus der Hand. Der Grund: Die Siebenmeter sitzen am Freitagabend nicht. Sowohl Haukur Thrastarson als auch Kentin Mahé verwerfen vom Strich. Erst der Dritte im Bunde, Tim Nothdurft, kann die Mini-Serie brechen und von sieben Metern verwandeln. 

Aufgrund einiger leichter Ballverluste liegt das Machulla-Team nach zehn Minuten plötzlich mit 3:7 zurück, weshalb der Coach schnell seine erste Auszeit zieht und nachjustiert. Belohnt wird das Eingreifen durch ein Tor von Edwin Aspenbäck, der die Aufholjagd der Gelbhemden einleitet. Nothdurft, Seesing, Steenaerts – und schon steht es wieder unentschieden.

Die Löwen sind jetzt besser im Flow und können sich inzwischen außerdem auf ihren Rückhalt im Tor verlassen. David Späth pariert zwei Siebenmeter hintereinander. Im Angriff nutzen die Löwen ihre Chancen nun effektiver. Dreimal Marius Steinhauser, flankiert von Toren durch Tim Nothdurft und Jacob Lassen, bescheren den Gelbhemden mit einem Fünf-Tore-Lauf die erste deutliche Führung. Nach 23 Minuten steht es in der Dahner-Schulsporthalle 13:9. Die Halbzeit beenden die Badener dann sogar mit einem 18:11-Pausenstand. 

Klare Sache! Löwen gewinnen Trainingslager-Test gegen Sélestat

Im zweiten Durchgang geht die Torjagd munter weiter. Dani Baijens eröffnet den Spielabschnitt mit dem Treffer zum 19:11. Auch in der Abwehr weiß das Machulla-Team immer mehr zu überzeugen. Im Innenblock greifen Aron Seesing und Halil Jaganjac beziehungsweise Elias Ciudad Benitez und Robert Timmermeister beherzt zu und zwingen die Franzosen zu Fehlwürfen. Mike Jensen, Löwen-Keeper in der zweiten Hälfte, trägt seinen Teil mit starken Paraden bei. So leitet der Hüne den Gegenstoß-Treffer von Niclas Mierzwa zum 24:13 ein. 

Einen besonders schönen Kracher landet Robert Timmermeister, als die Löwen unter Zeitdruck geraten. Nur noch ein Pass bleibt den Gelbhemden zum Abschließen. Die Nummer sieben steigt hoch, nimmt die Verantwortung und zimmert das Leder passgenau unter die Querlatte – 30:18. Längst steht fest, dass die Badener am Freitagabend nichts mehr anbrennen lassen. Die einzige Frage, die bleibt, ist: Wie hoch gewinnt das Machulla-Team den Trainingslager-Test?

Die Antwort gibt es wenige Minuten später. In der letzten Spielminute erhöht Marius Steinhauser zunächst zum 37:21. Ein paar Sekunden sind allerdings noch auf der Uhr. Diese nutzt Sélestat und stellt auf den Endstand von 37:22. Mit 15 Toren Vorsprung und nur 22 Gegentoren beenden die Löwen das Testspiel mit einem souveränen Sieg. „Es war ein richtig guter Test für uns nach einer intensiven Trainingswoche“, zieht Löwen-Coach Maik Machulla ein zufriedenes Fazit. Weiter geht es für die Gelbhemden am kommenden Mittwoch in der Schweiz. Die Gelbhemden treffen dort auf ihren ehemaligen Spielmacher Andy Schmid, der inzwischen Trainer des HC Kriens-Luzern ist.

Jensen, Späth – Timmermeister (1), Nothdurft (6), Lassen (3), Mierzwa (4), Steenaerts (3), Steinhauser (7), Seesing (3), Thrastarson (2), Mahé (2), Ciudad Benitez (1), Jaganjac, Baijens (2), Aspenbäck (3)