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5 Löwen-Neuzugänge – 5 persönliche Geschichten 

Die Rhein-Neckar Löwen sind in die Vorbereitung auf die Saison 2026/27 gestartet – mit fünf Neuzugängen. Auf der Saisoneröffnungs-Pressekonferenz spricht das Quintett über Comebacks, Erinnerungen, Erwartungen und Ziele. 

Fünf Löwen-Neuzugänge, fünf verschiedene Geschichten. Wie waren die letzten Wochen, eingeschlossen seines Wechsels zu den Löwen, für Kentin Mahé? Wie fühlt sich die Rückkehr in seine Heimat für Marius Steinhauser an? Welche Erinnerungen verbindet Jacob Lassen mit der SAP Arena? Wie läuft es in den ersten Tagen zwischen den neuen Kreisläufer-Kollegen Jannik Kohlbacher und Aron Seesing? Und welche Erwartungen hat der Schweizer Youngster Niclas Mierzwa an die Opel Handball-Bundesliga? Hier gibt es die Antworten. 

Kentin Mahé spricht.
Kentin Mahé ist glücklich bei den Löwen zu sein

Kentin Mahé über ereignisreiche Tage: „Es waren turbulente Wochen. Nachdem ich einen Deal mit meinem vorherigen Arbeitgeber gefunden hatte, habe ich mich zum 1.7. arbeitslos gemeldet – wie man das halt so macht. Dann kam aber relativ schnell der Anruf von Maik. Ich denke, dass ich noch fit genug bin, um einer Mannschaft zu helfen, deshalb habe ich mich sehr über den Anruf gefreut. Ich war glücklich, dass jemand an mich glaubt und dass ich einer Mannschaft und einer Marke wie den Rhein-Neckar Löwen helfen darf.“

Marius Steinhauser zu seinem Löwen-Comeback: „Es fühlt sich unglaublich gut an, wieder hier zu sein. Es ist wie ein Traum. Nach neun Jahren – fünf in Flensburg und vier in Hannover – jetzt wieder in der Trainingshalle in Kronau zu stehen und schon beim Abschiedsspiel von Johnny und Apfel in der SAP Arena gespielt haben zu dürfen, ist für mich sehr emotional. Ich bin unglaublich glücklich, dass ich wieder das Trikot der Löwen trage, weil dieser Verein mir einfach alles gegeben hat. Unter anderem als ich verletzt war, das will ich irgendwie zurückgeben.“

5 Löwen-Neuzugänge – 5 persönliche Geschichten 

Jacob Lassen über seine Erinnerungen an die SAP Arena: „Es ist immer schön, in der SAP Arena zu spielen. Mit Hamburg habe ich einige gute Spiele dort gemacht und auch ein paar Mal gewonnen, aber die Fans sind immer dabei. Dort herrscht eine super Stimmung, die zu den besten in der HBL zählt.“

Aron Seesing zum Austausch mit Jannik Kohlbacher: „Der Rückraum der Löwen ist für einen Kreiswerfer ein Segen, wenn man sich mal die Assists aus der vergangenen Saison ansieht. Mit Kohli habe ich einen super erfahrenen Mitspieler auf meiner Position. Er nimmt mich in den ersten Tagen unfassbar gut an die Hand und macht es mir persönlich echt einfach, anzukommen. Er hatte eine unfassbare Saison. Ich kann viel von ihm lernen. Ich glaube, dass wir uns gegenseitig zu Höchstleistungen pushen können.“

Niclas Mierzwa spricht.
Niclas Mierzwa hat hohe Erwartungen an sich selbst.

Niclas Mierzwa über Erwartungen und Ziele: „Ich habe generell immer hohe Erwartungen an mich selbst, aber natürlich ist der Wechsel in die HBL auch ein großer Schritt. Für mich geht es darum, erstmal ein bisschen Bundesliga-Luft zu schnuppern und einen kleinen Fußabdruck zu hinterlassen. Dabei werde ich schnell sehen, wie alles läuft, und hoffentlich mein Potenzial ausschöpfen. Die Bundesliga ist körperlich bestimmt auf einem anderen Niveau als die Schweizer Liga. Und auch das Tempo wird wahrscheinlich höher sein. Das werde ich in den ersten Spielen aber schnell merken und versuchen, mich dementsprechend anzupassen.“

Löwen-Saisonstart im DHB-Pokal – 1. Heimspiel gegen Gummersbach

Das erste Pflichtspiel der neuen Saison steht für die Löwen im DHB-Pokal an. Die Mannschaft von Cheftrainer Maik Machulla startet mit dem Pokalspiel bei den Lurchis in die neue Saison. Das Duell findet am 23. August um 16 Uhr in Kornwestheim statt. Den HBL-Auftakt bestreiten die Badener genau eine Woche später bei der TSV Hannover-Burgdorf. Anwurf in Niedersachsen ist am 30. August um 16:30 Uhr. Zurück in der SAP Arena sind die Löwen am 2. September um 20 Uhr, wenn der VfL Gummersbach in Mannheim gastiert. Tickets für den Heimspielstart gibt es hier. Bis der Handball in der Liga wieder fliegt, bleiben den Gelbhemden noch gute fünf Wochen Vorbereitung, die sie bestmöglich nutzen und mit Vorfreude und Motivation bestreiten wollen.