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Blick zurück: Löwen-Umwelttag 2025 – Bäume wachsen und gedeihen
In der zurückliegenden Saison legten die Rhein-Neckar Löwen am 31. Spieltag im Heimspiel gegen den TVB Stuttgart den Fokus auf den Klimaschutz. Knapp ein Jahr später blicken die Badener auf die positive Entwicklung des Sonderspieltags zurück. Im Mannheimer Wald gibt es einige Bäume mehr.
Gute elf Monate liegt der Umweltspieltag der Rhein-Neckar Löwen inzwischen zurück. Nicht nur radelten Fans am 29. Mai 2025 zusammen mit Oliver Roggisch mit dem Fahrrad zum Heimspiel der Gelbhemden in der SAP Arena gegen den TVB Stuttgart, um auf umweltfreundliche Anreisemöglichkeiten aufmerksam zu machen, die Löwen legten an diesem Tag auch den Fokus auf den Schutz des Waldes in der Rhein-Neckar-Region – speziell in Mannheim.
Nach Umweltspieltag: Bäume wachsen und gedeihen
Für jedes erzielte Tor der Bundesliga-Mannschaft im Landesduell gegen Stuttgart spendete die Staatsklenge Nagold in Kooperation mit den Badenern einen Baum an die Stadt Mannheim. Insgesamt kamen so 26 Spenden-Bäume zusammen, die kürzlich im Pfingstberger Wald gepflanzt wurden. Die Setzlinge sollen einem ganz bestimmten Ziel dienen. Auf einer bereits bestehenden Pflanzenfläche werden sie Ausfälle ausgleichen und die langfristige Entwicklung des Waldstücks absichern.

Doch das war noch nicht alles. Im Rahmen des Umwelttags in der SAP Arena liefen die Löwen außerdem mit einem Sondertrikot auf. Dank der Fans, die das besondere Shirt zahlreich kauften – zehn Prozent des Gewinns wanderten in den Spendentopf-, kam eine tolle Spendensumme von 6000 Euro zusammen, die die Löwen an die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald weiterleiteten.
Mit diesen Mitteln konnte die Stadt Mannheim gemeinsam mit der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, den Wald erstens zu bewahren und zweitens Menschen für die Natur zu begeistern, bereits vor einigen Monaten im Käfertaler Wald eine rund 4500 Quadratmeter große Waldfläche mit klimastabilen Baumarten wie Stieleiche, Spitzahorn und Vogelkirsche aufgeforstet werden. Die rund 2250 gesetzten Bäume besuchte Oliver Roggisch jetzt mit der Ersten Bürgermeisterin Mannheims Prof. Dr. Diana Pretzell und Sebastian Eick von der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald. Das Trio nahm die Entwicklung der frisch gepflanzten Setzlinge genau unter die Lupe.
„Nicht nur sportlich überzeugen“ – Löwen setzen durch Sonderspieltage Zeichen
„Die Partnerschaften mit der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald und den Rhein-Neckar Löwen sind ein wichtiges Signal für den Umwelt- und Klimaschutz vor Ort. Gemeinsam können wir unseren Wald fit für die Herausforderungen des Klimawandels machen“, lobte Prof. Dr. Diana Pretzell im Rahmen des Waldbesichtigungstermins die gelungene Zusammenarbeit.

Auch die Löwen blicken zufrieden auf das Projekt. „Der Umweltspieltag 2025 hat genau das Ziel erreicht, das wir uns vorgestellt haben. In toller Handball-Atmosphäre wurde auf den Klimaschutz allgemein und im Speziellen auf den Schutz des Waldes und die Fan-Mobilität aufmerksam gemacht. Als Bundesliga-Verein wollen wir nicht nur sportlich auf der Platte überzeugen, sondern auch unserer gesellschaftlichen Verantwortung nachkommen und Themen wie beispielsweise den Klimawandel und die damit verbundenen Folgen aufgreifen. In Zusammenarbeit mit der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald ist uns das am Spieltag durch bunte Aktionen im Umlauf der Arena, sowie durch die nachfolgende Baum-Pflanz-Aktion gelungen“, freut sich Stephanie Schreieder, Teamleitung Marketing.
In der Saison 2025/26 lag der Fokus der Löwen am Sonderspieltag auf dem Thema Respekt und Sicherheit. Im Rahmen des Weltfrauentags setzten die Gelbhemden zusammen mit dem Frauenhaus Mannheim und einem lila Sondertrikot – die Farbe steht international für Solidarität und Gleichberechtigung – ein sichtbares Zeichen und klärten auf. Der Verein, alle Mitarbeitende, die Aktiven auf dem Spielfeld, das Trainerteam an der Seitenlinie sowie die Fans des Klubs setzen sich seit Jahren für soziale, gesellschaftliche und politische Themen ein – genau so soll es auch in den kommenden Jahren weitergehen – zusammen und mit Respekt füreinander.