Veröffentlichung:
„Wir fahren nach Hannover, um das Spiel zu gewinnen“
Die Rhein-Neckar Löwen starten bei der TSV Hannover-Burgdorf in die Saison 2026/27. Wie der Cheftrainer der Badener die Partie sieht.
Jetzt geht es auch in der Opel Handball-Bundesliga für die Löwen los. Nach dem Sieg in der ersten Runde des DHB-Pokals in Kornwestheim, steht für die Badener diesmal eine etwas längere Auswärtsreise auf dem Programm – die Recken warten. Anwurf in der ZAG arena in Hannover ist am Sonntag um 16:30 Uhr, live bei Dyn und im Ticker in der Löwen-App.
Mit einem möglichst guten Gefühl will das Team von Cheftrainer Maik Machulla in die neue Runde starten. Wie ist die Ausgangslage vor dem HBL-Start bei den Löwen? Sind alle Spieler fit für den ersten Tanz in der Liga? Und was nimmt das Team aus dem ersten Pflichtspiel der Saison mit?
Maik Machulla über..
..das Pokalspiel in Kornwestheim: „Das Spiel hat uns gezeigt, dass es genau so ist, wie wir es auch immer wieder sagen: Es geht in jeder einzelnen Partie darum, zu investieren, die maximale Bereitschaft zu zeigen und Leistung zu bringen. Jede Bewegung muss in jeder Situation voll gegangen werden. Wenn wir das nicht schaffen, wird es schwer. Kommen wir allerdings auf unser Niveau und zeigen auf der Platte, dass wir den Extra-Meter für den Rest des Teams gehen, sind wir eine richtig gute Bundesliga-Mannschaft. Emotionalität, Bereitschaft und handballerische Qualität haben wir auf jeden Fall.“

..Recken-Coach Juan Carlos Pastor: „Egal, mit welcher Mannschaft er arbeitet, es ist immer ein ganz klarer Plan und eine ganz klare Idee zu erkennen. Er weiß genau, wie er Handball spielen möchte, in der Abwehr und im Angriff. Er ist ein Detailfanatiker. Steini konnte natürlich abseits der Videoanalyse noch ein bisschen Input geben. Er hat schließlich unter ihm trainiert. Trotzdem haben wir auch nicht zu viel Zeit in die Analyse des Trainers und dessen Taktiken gesteckt, sondern den Fokus auch auf uns und unser Spiel gelegt.“
„Wir fahren nach Hannover, um das Spiel zu gewinnen“
..die Bedeutung des Auftaktspiels: „Es ist natürlich immer wichtig, mit einem möglichst positiven Gefühl zu starten. Aber Hannover ist ein schwieriges Auswärtsspiel. Ein Sieg dort würde uns definitiv zeigen, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Auf der anderen Seite wäre eine Niederlage bei den Recken auch keine Riesenkatastrophe, weil wir eben wissen, dass viel Qualität auf uns wartet. Trotzdem sind unsere Ansprüche hoch. Wir fahren nach Hannover, um das Spiel zu gewinnen. Das würde uns Rückenwind geben für unser erstes Heimspiel gegen den VfL Gummersbach – ein absolutes Top-Team der Liga.“
…das Personal: „Alle sind dabei, alle sind fit. Das ist ein echt positiver und schöner Aspekt, dass nach so einer intensiven Vorbereitungszeit – nach sechs Wochen – niemand ausfällt. Ins erste Saisonspiel mit allen an Bord zu gehen, ist ein gutes Gefühl.“
Viel Vertrauen für Robert Timmermeister

..den Innenblock: „Ich finde, dass Aron und Robert während der Vorbereitung sehr gut zusammengearbeitet haben. Deshalb habe ich in Kornwestheim auf diese Kombination gesetzt. Sie haben es sich verdient, in dieser Konstellation zusammenzuspielen. Die beiden haben schnell einen Draht zueinander gefunden. Klar ist aber auch, dass wir uns in diesem Jahr auf die Fahne geschrieben haben, mehr zu rotieren. Halil wird seine Einsatzzeit bekommen. Er kommt immer besser rein und vor allem seine Emotionen mag ich sehr. Wir haben drei sehr wichtige Innenverteidiger für das Team, die wir alle brauchen werden, wenn wir über 60 Minuten jeden Zweikampf so sauber wie möglich wegverteidigen möchten.“
..Robert Timmermeister: „Er zeigt sich im Training und bringt sehr gute Leistungen. Er hat die Hauptverantwortung in der Abwehr und soll den Laden zusammenhalten. Das bedeutet zwar viel Verantwortung, gleichzeitig bekommt er dadurch auch sehr viel Vertrauen von uns. Darauf darf er sich gerne konzentrieren. Wir wollen ihn nicht mit Angriffssituationen überlasten, aber für zehn bis 15 Minuten pro Spiel sehe ich Robert schon auch in der Offensive. Er hat in der Vorbereitung gezeigt, dass er eine wirkliche Alternative sein kann. Damit würden wir uns einen Wechsel sparen – wenn wir mit Aron am Kreis spielen, könnten wir komplett auf Wechsel verzichten. Das zu wissen und in der Hinterhand zu haben, macht uns noch flexibler.“