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Alilovic spielt in Mannheim vor

Kronau/Östringen (bin). Die euphorische Stimmung ist bei den Rhein-Neckar Löwen auch rund drei Tage nach dem 29:26-Triumph gegen den THW Kiel noch greifbar. Nicht zuletzt deshalb sieht sich Gudmundur Gudmundsson, der Trainer des badischen Handball-Bundesligisten, mit einer undankbaren Aufgabe konfrontiert. Der Isländer muss den Blick seiner Profis schleunigst auf die heutige Hausaufgabe (15.30 Uhr/live bei Eurosport) in der Champions League lenken. „Wir dürfen Celje auf keinen Fall unterschätzen. Nach so einem Sieg wie nun gegen Kiel ist das ein ganz gefährliches Spiel“, mahnt der Isländer und warnt eindringlich vor dem slowenischen Titelträger, der zuletzt mit einem 35:27-Heimsieg gegen Chambéry HB aufwartete.

Und damit die Löwen in der Mannheimer SAP-Arena möglichst ihren Erfolg aus dem Hinspiel (32:28) wiederholen, hat Coach Gudmundsson das Übungspensum bewusst hoch gehalten. „Die Jungs sollen jetzt diesen Moment genießen“, hatte der Isländer am späten Mittwochabend nach dem Prestigeduell gegen den THW gesagt, „aber dann beginnt schon die Vorbereitung auf das Celje-Spiel“.

Die Gäste hatten vor wenigen Wochen für Schlagzeilen gesorgt, als Zvonimir Serdarusic, der ehemalige Kieler Erfolgscoach, überraschend das Handtuch warf. Im Blickpunkt – auch bei den erwarteten rund 7 000 Zuschauern – wird vor allem Celjes Schlussmann Mirko Alilovic stehen. Der kroatische Nationalkeeper steht bei den Löwen hoch im Kurs und gilt als möglicher Nachfolger von Slawomir Szmal in der neuen Spielzeit.

 04.12.2010