Veröffentlichung:

Letzter Heimauftritt vor großer Auswärtstour

Löwen treffen am Donnerstag in der SAP Arena auf HC PPD Zagreb

Es ist das vorerst letzte Heimspiel in der SAP Arena für die Rhein-Neckar Löwen: Am Donnerstag, 12. Oktober, um 21 Uhr trifft der Deutsche Meister auf HC PPD Zagreb – und verabschiedet sich anschließend von den Fans auf große Auswärtstour. Nach der Partie in der VELUX EHF Champions League stehen für die Löwen neun (!) Gastspiele in allen drei Wettbewerben an. Die nächste Begegnung in Mannheim findet am Sonntag, 26. November, um 19 Uhr gegen Vardar Skopje statt. Dann melden sich die Gelben mit dem Löwen Fan-Tag zurück in ihrer Heimspielstätte.

Karten für die Partie gegen Zagreb gibt es online, an allen Vorverkaufsstellen sowie an der Abendkasse, die am Donnerstag um 19.30 Uhr öffnet. Löwen-Fans, die sich im Vorfeld Tickets für den Oberrang gesichert haben, müssen Folgendes beachten: Aufgrund der Auslastungssituation in der SAP Arena werden sie auf Plätze in den Unterrang umgesetzt und rücken damit deutlich näher an das Geschehen auf der Platte. Alle Karteninhaber, bei denen dies möglich war, wurden vorab mit neuen Tickets ausgestattet. Für alle anderen gilt: Wer mit seinem Oberrang-Ticket kommt, tauscht dieses in eine Unterrang-Karte um – erledigt werden kann das an einem Arena-Schalter an der Abholkasse (zwischen Eingang A und B) am Spieltag ab 19.30 Uhr. Wer ein Tauschticket beantragt, dieses aber noch nicht zugeschickt bekommen hat, wendet sich mit einer Email an tickets@rhein-neckar-loewen.de. 

Zagreb in guter Form

Sportlich betrachtet birgt die Partie einigen Zündstoff. Der Handball-Club Prvo plinarsko drustvo (HC PPD) Zagreb ist mit 24 Teilnahmen an der 25 Jahre bestehenden Champions League Rekord-Starter und stand in den 1990er Jahren viermal im Finale. Seither sortierten sich die Kroaten zwar in der zweiten Reihe des Wettbewerbs ein, erhöhen in jüngster Zeit aber von Jahr zu Jahr wieder die Ambitionen – was sich nicht zuletzt in einem immer stärker werdenden Kader spiegelt. Die Löwen haben auch schon mehrfach Bekanntschaft gemacht mit den stolzen und zuletzt auch wieder schlagkräftigen Hauptstädtern: Beim jüngsten Vergleich Anfang Dezember 2016 setzte es eine 21:25-Niederlage in Zagreb, zuhause mühte man sich zu einem 25:24. In der Saison davor verlor die Truppe von Nikolaj Jacobsen ihr Heimspiel (29:31), nachdem man eine Woche zuvor einen hauchdünnen Auswärtssieg hatte feiern können (24:23).

Auch aktuell befinden sich die Kroaten in guter Form. In der internationalen Liga SEHA, wo sich der Klub seit dieser Spielzeit mit regionalen Schwergewichten wie CL-Titelträger Vardar Skopje (Mazedonien) und Celje PL (Slowenien) misst, steht Zagreb nach fünf Spieltagen auf Rang zwei hinter Skopje. In der Gruppe A der VELUX EHF Champions League fiel der Start in die Saison bescheidener aus. Hier stehen bislang je zwei Remis und Niederlagen sowie der drittletzte Rang in der Tabelle zu Buche. Für die Löwen bedeutet dies, dass sie ziemlich sicher auf einen hochmotivierten Gegner treffen. Nach der „Monsterwoche“ mit vier Spielen in sieben Kalendertagen hat die Jacobsen-Truppe nun schon fast außergewöhnlich viel Zeit, sich auf das Duell vorzubereiten und Wehwehchen auszukurieren wie die am Rücken von Mads Mensah. Ziel ist es, an die Top-Leistung vom 35:22 in Kristianstad anzuknüpfen und den nächsten Schritt Richtung Achtelfinal-Qualifikation zu machen. Oder wie es Sommer-Neuzugang Momir Rnic ausdrückt: „Die beiden Punkte müssen in Mannheim bleiben.“