Rückraumspieler Mait Patrail wird in der kommenden Saison das Trikot der Rhein-Neckar Löwen tragen. Der 32-jährige Este kommt vom Ligarivalen TSV Hannover-Burgdorf und hat bei den Löwen vorerst einen Vertrag bis zum 30. Juni 2021 unterschrieben.
„Zu den Löwen zu kommen, war eine der besten Entscheidungen meiner Karriere. Das ist meine Heimat, ich war immer sehr zufrieden hier“, sagt Gedeón Guardiola. Was für ihn im Nachhinein die beste Entscheidung war, war ursprünglich eine ganz, ganz schwere. 2012, nach der Anfrage der Löwen, grübelte „Gede“ lange, ob er das Abenteuer wagen sollte. Acht Jahre später kann man sagen: Danke, Frau Guardiola, für die Entscheidungshilfe.
„Den Grundstein meiner persönlichen Entwicklung habe ich in diesem Verein gelegt. Hier habe ich die entscheidenden Schritte gemacht“, sagt Mads Mensah. Als er 2014 zu den Rhein-Neckar Löwen kam, galt er als eines der größten Talente auf seiner Position im linken Rückraum. Mit den Löwen hat er dann alle bedeutenden nationalen Titel gewonnen und die Voraussetzungen dafür geschaffen, um mit dem Nationalteam Dänemarks höchste Höhen zu erreichen.
„Ich habe mich auf jeden Fall wohlgefühlt in der Region, so wie meine ganze Familie. Die Kinder haben hier viele Freunde gefunden“, sagt Steffen Fäth. Auch in der Mannschaft, im Klub, im gesamten Umfeld habe es aus seiner Sicht gepasst. Warum sich dieses Wohlgefühl in den zwei Jahren bei den Rhein-Neckar Löwen nicht auf das Sportliche übertragen ließ, diese Frage hat vielleicht niemand öfter gestellt als Steffen Fäth selbst.
„Das Gemeinschaftserlebnis ist das, was man am meisten vermisst“, sagt Tim Ganz. Seit Anfang März hat er keinen Handball mehr vor Publikum gespielt. Verabschiedet hat er sich im Kreis von Mannschaft und Geschäftsstelle. Die große Party in der SAP Arena – wie vieles andere ausgefallen wegen Corona.
Steffen Fäth und die Rhein-Neckar Löwen gehen ab sofort getrennte Wege. Der ursprünglich noch bis zum 30. Juni 2021 gültige Vertrag des Rückraumspielers wurde zum 30. Juni diesen Jahres aufgelöst.
Weil die Arena seit Wochen geschlossen ist, treffen sich die Löwen im Sportzentrum in Kronau. Hier, ganz nahe an den Wurzeln des Klubs, wird im engsten „Familienkreis“ Tschüss gesagt.
Unter strengsten Auflagen der Gesundheitsbehörden haben die Rhein-Neckar Löwen in der vergangenen Woche erstmals seit dem 7. März wieder eine gemeinsame Trainingseinheit absolviert. Möglich macht dies ein Beschluss des Landes Baden-Württemberg, der Berufssportler unter bestimmten Auflagen und unter Einhaltung höchster hygienischer Vorgaben eine Rückkehr in den Trainingsalltag ermöglicht.
Jesper Nielsen wird den Rhein-Neckar Löwen rund ein halbes Jahr fehlen. Der 30-jährige Kreisläufer unterzog sich nach dem Abbruch der Handball-Bundesliga-Saison einer Operation an der rechten Schulter.
Andy Schmid macht Klimmzüge am Gartenbaum, Alexander Petersson Zirkeltraining auf der Terrasse, Mikael Appelgren meditiert als T-Rex auf dem Balkon: In Zeiten von Corona und Heim-Quarantäne sind die Spieler der Rhein-Neckar Löwen kreativ geworden, um sich einigermaßen fit durch die trainingsfreien Tage zu bringen. Dank eines ihrer großartigen Partner ist nun auch Unterstützung der etwas professionelleren Sorte eingetroffen.
Martin Schwalb, Trainer der Rhein-Neckar Löwen, befindet sich aktuell in einer 14-tägigen, häuslichen Quarantäne. Hintergrund ist ein positives Testergebnis auf das Coronavirus.
Ihm geht es mit jedem Tag besser, das anfängliche Fieber ist verflogen: Das Schönste an der Video-Botschaft von Rhein-Neckar Löwe Mads Mensah ist die Tatsache, dass der dänische Nationalspieler auf dem Weg zur vollkommenen Genesung ist.