Mannheim. Mit einem 33:28 (17:12)-Pflichtsieg gegen die HSG Ahlen-Hamm haben sich die Rhein-Neckar Löwen gestern Abend vor 6350 Fans ungefährdet aus der WM-Pause zurückgemeldet und den Grundstein für eine erfolgreiche Heimserie gelegt. Gegen die kommenden Gegner Wetzlar und Magdeburg wird sich der Tabellenvierte allerdings steigern müssen, um seinen Ansprüchen gerecht zu werden. „Natürlich müssen wir das Spiel etwas höher gewinnen, aber man hat heute gesehen, wie schwierig es ist, nach so einer langen Zeit wieder zusammenzufinden“, bilanzierte Trainer Gudmundur Gudmundsson nach dem Auftakt in die Rest-Rückrunde.
MANNHEIM. Die Rhein-Neckar-Löwen haben den Spielbetrieb in der Handball-Bundesliga mit einem Erfolgserlebnis wieder aufgenommen. Verausgaben mussten sie sich jedoch nicht, um ihre Beute zu erlegen: Gestern Abend gelang in der SAP-Arena ein 33:28 (17:12)-Erfolg gegen die HSG Ahlen-Hamm. Der 14. Saisonsieg, der neunte in eigener Halle, festigt Platz vier.
Mannheim. Mit dem fest eingeplanten Pflichtsieg sind die Rhein-Neckar Löwen in die Restrunde der Handball-Bundesliga gestartet. Die Mannschaft von Trainer Gudmundur Gudmundsson setzte sich nach der mehrwöchigen WM-Pause gegen Abstiegskandidat HSG Ahlen-Hamm ohne Probleme mit 33:28 (17:12) Toren durch und verteidigte den vierten Tabellenplatz. Mit sieben Treffern war Ivan Cupic bester Werfer des Champions-League-Teilnehmers aus Baden.
Mannheim. Irgendwie war es ein seltsamer Abend gestern. Einer, der Gegensätze. Zum einen war da die Vorfreude, zum anderen aber auch die Angst, die Versagensangst. Denn letztlich wusste niemand, wo die Rhein-Neckar Löwen nach der rund sechswöchigen WM-Pause stehen. Verantwortliche, Spieler, insbesondere aber auch die Fans, die Treuesten der Treuen, hofften auf das Beste, hatten nach dem chaotischen Jahresabschluss aber auch das Schlimmste im Hinterkopf. Raus kam ein Mittelding: Keine Gala, jedoch auch kein Reinfall war’s, was die Löwen in der Mannheimer SAP Arena vor 6.350 Zuschauern boten: Mit 33:28 (17:12) wurde die HSG Ahlen-Hamm im Ufo verspeist.
Die zwei Punkte sind auf der Habenseite. Doch beim 33:28 (17:12)-Sieg gegen den Bundesliga-Neuling HSG Ahlen-Hamm beschränkten sich die Rhein-Neckar Löwen auf die Pflicht. „Wir waren heute höchstens bei 50 Prozent“, gab Kapitän Guðjón Valur Sigurðsson nach der Partie zu. „Ich bin froh, dass wir gewonnen haben, denn heute hat uns der letzte Biss gefehlt.“
Mannheim. Gudmundur Gudmundsson überlässt nichts dem Zufall. Zu seinem umfangreichen Video-Archiv fügte der Trainer der Rhein-Neckar Löwen gestern noch die neuesten Aufnahmen der HSG Ahlen-Hamm vom Montag-Spiel beim THW Kiel hinzu und fühlte sich bestätigt: Wie schon gegen den HSV Hamburg trumpfte der Aufsteiger auch beim Meister eine Halbzeit lang auf und führte zur Pause mit 14:13. Am Ende ging die Partie zwar mit 34:23 klar an den THW, doch Gudmundsson wird seinem Team vor dem heutigen Heimspiel gegen die HSG (20.15 Uhr, SAP Arena) sicher die richtigen Passagen gezeigt haben.
Kronau/Östringen. Die Erleichterung bei Gudmundur Gudmundsson war deutlich zu hören. Nach dem Abschlusstraining der Rhein-Neckar Löwen konnte der Trainer des badischen Handball-Bundesligisten gestern Abend zumindest teilweise Entwarnung geben. „Olafur Stefansson wird sich auf jeden Fall warmmachen und auch Slawomir Szmal wird im Kader stehen“, erklärte der Isländer mit Blick auf das Bundesliga-Heimspiel heute (20.15 Uhr) in der Mannheimer SAP-Arena gegen die abstiegsbedrohte HSG Ahlen-Hamm.
Heidelberg. (dh) Für die Handballer der Rhein-Neckar-Löwen wird es heute wieder ernst. Der Bundesligist empfängt um 20.15 Uhr die HSG Ahlen-Hamm in der SAP Arena. „Erst nach diesem Spiel werden wir wissen, wo wir nach der WM-Pause stehen“, sagt Löwen-Trainer Gudmundur Gudmundsson, der allerdings optimistisch in die Rest-Rückrunde startet: „Die Mannschaft hat im Training einen guten Eindruck hinterlassen.“
Mannheim. Wer die Rhein-Neckar Löwen während der WM-Pause vermisst haben sollte, kommt in den nächsten Tagen und Wochen sicher auf seine Kosten. Gleich drei Heimspiele in Serie stehen für die Badener in der Liga auf dem Spielplan, dazu kommen noch die Champions-League-Partien gegen Barcelona (20. Februar) und Kielce (27. Februar). Den Auftakt bei der Rückkehr in den Liga-Alltag macht am Mittwoch (20.15 Uhr, SAP Arena) die Partie gegen Aufsteiger HSG Ahlen-Hamm.
Kronau/Östringen. Viel Grund zum Spaßen hatte Gudmundur Gudmundsson bei der ersten Pressekonferenz nach der WM-Pause nicht. „Wir haben einige Sorgen“ berichtete der Trainer der Rhein-Neckar Löwen mit angespannter Miene. Für das Heimspiel des badischen Handball-Bundesligisten am morgigen Mittwoch (20.15 Uhr) in der Mannheimer SAP-Arena gegen die HSG Ahlen-Hamm drohen Olafur Stefansson sowie Torwart Slawomir Szmal auszufallen. „Beide haben Knieprobleme“, sagte der Übungsleiter, der die Hoffnung aber noch nicht aufgegeben hat.
Kronau. Sie saßen an einem Tisch, zu zweit, oben im Kronauer Trainingszentrum: Gudmundur Gudmundsson und Thorsten Storm, der Trainer und der Manager, die Kommandobrücke der Rhein-Neckar Löwen. Konzentriert und entschlossen sahen sie gestern aus. Irgendwie aber auch ein wenig nachdenklich, besorgt, einfach gespannt, auf das, was da in den nächsten Monaten kommt. Und da muss viel kommen. Vor allem in der Bundesliga, dem Tagesgeschäft. Dort gilt es die Aufholjagd zu starten. Denn in ein paar Monaten, spätestens am Saisonende, soll mindestens der dritte Platz, der Champions-League-Platz, herausspringen. Momentan ist man Vierter, nur Vierter. Punktgleich mit dem Fünften, den Handballern von Frisch Auf Göppingen.
Zwei Knieverletzungen trüben die Vorfreude von Löwen-Coach Gudmundur Gudmundsson vor dem ersten Auftritt seiner Rhein-Neckar Löwen nach der Winterpause. Sowohl Torhüter Slawomir Szmal als auch Rückraumspieler Olafur Stefansson kamen angeschlagen von der Weltmeisterschaft in Schweden zurück und können möglicherweise in der Partie gegen den Aufsteiger Ahlen/Hamm am Mittwoch nicht eingesetzt werden.