Löwen glückt Revanche gegen Magdeburg – Interviews

Die Rhein-Neckar Löwen haben zwei Tage nach der schwachen Leistung gegen Wetzlar die richtige Antwort gegeben und sich im Rennen um die Champions-League-Plätze zurück gemeldet. Im dritten Bundesliga-Heimspiel innerhalb von sechs Tagen besiegten die Löwen den SC Magdeburg deutlich mit 38:30 (18:12) und festigen damit ihren vierten Tabellenplatz im Handball-Oberhaus. Bei dieser Revanche für die Niederlage aus der Hinrunde lieferte die Mannschaft von Trainer Gudmundur Gudmundsson über 60 Minuten lang eine konzentrierte und engagierte Leistung.

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Engagiertes Spiel, tolle Tore

MANNHEIM. Die Rhein-Neckar-Löwen rehabilitierten sich gestern Abend für ihre 26:26-Blamage gegen Wetzlar und liefen Werbung für das Champions-League-Spiel am Sonntag (15.30 Uhr) gegen den FC Barcelona. Dafür herhalten musste der SC Magdeburg, der beim 38:30 (18:12) nur phasenweise mithalten konnte.

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Löwen düpieren Magdeburg und holen Torwart Rominger

Mannheim. Der „Patient“ Rhein-Neckar Löwen befindet sich wieder auf dem Weg der Besserung. In der heimischen Mannheimer SAP-Arena ließ der badische Handball-Bundesligist gegen den SC Magdeburg gestern Abend nichts anbrennen und behielt verdient mit 38:30 (18:12) die Oberhand. Bester Werfer der Gastgeber war vor 6 211 Zuschauern Zarko Sesum, der nach seinen neun Toren von Manager Thorsten Storm ein Sonderlob erhielt: „Er hat gezeigt, warum wir ihn geholt haben.“ Ebenfalls eine bärenstarke Leistung zeigte Routinier Olafur Stefansson, dessen Kniebeschwerden wie weggeblasen schienen und der als Lenker sowie achtfacher Torschütze glänzte.

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Geht doch! Entfesselte Löwen wieder in der Spur

Mannheim. Die Wiedergutmachung glückte – und zwar eindrucksvoll. Die Rhein-Neckar Löwen sind zurück in der Erfolgsspur, bezwangen gestern in der Handball-Bundesliga den SC Magdeburg mit 38:30 (18:12). Zwei Tage nach dem peinlichen 26:26 gegen Wetzlar zeigten sich die Gelbhemden von einer ganz anderen Seite. Sie packten in der Abwehr aggressiv zu, minimierten im Angriff die Abspielfehler, nutzen konsequent ihre Tormöglichkeiten. Keine Frage: So hätte man die Badener auch gerne am Sonntag gesehen. „Es hat natürlich deutlich mehr geklappt als gegen Wetzlar“, meinte Henning Fritz: „Aber es lässt sich nicht immer so leicht erklären, warum es innerhalb von zwei Tagen solch unterschiedliche Leistungen gibt.“

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Die Löwen versöhnen ihre Fans

Mannheim. „Wollt ihr nicht, stehen die Trommeln still“, verkündeten die Löwen-Fans vor dem Spiel der Rhein-Neckar Löwen gegen den SC Magdeburg auf einem großen Transparent. Die Reaktion auf die zuletzt schwache Vorstellung des Handball_Bundesligisten beim 26:26-Remis gegen Wetzlar. Aber sie wollten ja! Brauchten dringend ein Erfolgserlebnis und zwei Punkte. Hatten zudem etwas gut zu machen, denn schließlich gab es in der Vorrunde an der Börde eine überraschende und bittere 28:33-Niederlage. Und es gelang, die Löwen siegten letztendlich locker mit 38:30 (18:12).

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Löwen verpflichten Marcus Rominger

Die Rhein-Neckar Löwen haben auf die Knieverletzung ihres Torhüters Sławomir Szmal reagiert und Marcus Rominger unter Vertrag genommen. Keeper Rominger hatte im Dezember 2010 seine Karriere beim TV Großwallstadt eigentlich beendet und schnürt nun doch noch einmal die Schuhe in der Toyota Handball-Bundesliga. „Aufgrund der Knieverletzung von ‚Kasa‘ Szmal mussten wir sehr kurzfristig reagieren. Marcus Rominger ist frei und hat uns spontan zugesagt. Er kennt die Liga und hat erst im Dezember seine Bundesligakarriere beendet. Mein Dank gilt nicht nur ihm, sondern auch dem TV Großwallstadt für die unkomplizierte Hilfe“, erklärt Löwen-Manager Thorsten Storm.

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Šešum-Gala gegen Magdeburg

Der SC Magdeburg kann in der SAP ARENA weiterhin nicht gewinnen. Auch im achten Versuch – sechs Mal in der Bundesliga, zwei Mal im Europapokal – gab es im Wohnzimmer der Rhein-Neckar Löwen für die Ostdeutschen nichts zu holen. Zwei Tage nach dem 26:26-Remis gegen die HSG Wetzlar zeigten sich die Schützlinge von Guðmundur Guðmundsson am Abend stark formverbessert und schlugen die Bördeländer verdient mit 38:30 (18:12).

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Es kann nur besser werden

Mannheim. Es brodelte in ihm. Schon in der Halbzeitpause hatte Thorsten Storm einen dicken Hals. Der Manager der Rhein-Neckar Löwen schüttelte den Kopf, konnte das Gesehene kaum glauben. Eine Stunde später hatte sich seine Gemütslage nach dem 26:26 in der Handball-Bundesliga gegen die HSG Wetzlar eher noch verschlimmert.

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Heute wieder 100 Prozent?

Mannheim. Am Sonntagabend um kurz vor 18 Uhr war es still im Business-Club, oben in der SAP Arena. Der VIP-Bereich war wie leer gefegt. Am Buffet lag’s nicht. Es war noch prall gefüllt. Mit Lachs, Pute, Reis, Nudeln. Das komplette Gaumen-Verwöhnprogramm. Nur essen wollte keiner mehr. Die Sponsoren befanden sich bereits auf dem Heimweg. Manch einem war der Appetit offenbar vergangenen. Zu schwer war die Kost, die ihnen die Rhein-Neckar Löwen zuvor serviert hatten. Unverdaulich, nur lauwarm. Kurzum: Das 26:26-Remis gegen Wetzlar schmeckte niemandem.

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Zeit zur Revanche

Alles Schlechte hat auch etwas Gutes – das gilt auch für die Rhein-Neckar Löwen nach dem 26:26-Unentschieden am Sonntag gegen die HSG Wetzlar. Schon am Dienstag und damit nur 48 Stunden später können die Cracks von Guðmundur Guðmundsson die schwache Vorstellung gegen die Hessen vergessen machen, wenn der SC Magdeburg seine Visitenkarte in der SAP ARENA abgibt. Um 20:15 Uhr sollen zwei Heimpunkte gegen die Bördeländer eingefahren werden.

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Löwen nur noch Nielsens Nummer zwei?

Mannheim. Sie diskutierten. Schmiedeten Pläne. Formulierten Ziele. Auf Mallorca drehte sich alles um die Zukunft des Handball-Imperiums von Jesper Nielsen, dem Geldgeber des Bundesligisten Rhein-Neckar Löwen und des dänischen Spitzenvereins AG Kopenhagen. An der Elefantenrunde nahmen Löwen-Manager Thorsten Storm und sein Kopenhagener Kollege Søren Colding teil. Es ging darum, eine Strategie zu entwickeln, die Kooperation zwischen beiden Vereinen abzustimmen. Was wird aus dem badischen Bundesligisten? Was wird aus Kopenhagen? Und über allem stand irgendwie auch die Frage: Was will eigentlich Jesper Nielsen?

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Schmeichelhafter Punkt nach trägem Auftritt

Mannheim. Wenigstens Uwe Gensheimer behielt am Ende die Nerven. Sieben Sekunden vor Schluss stellte der Linkaußen der Rhein-Neckar Löwen vom Siebenmeterpunkt den 26:26 (14:15)-Endstand her, nachdem es Wetzlars Lars Friedrich auf der Gegenseite versäumt hatte, den Löwen ebenfalls per Strafwurf den endgültigen K.o.-Schlag zu verpassen. Zehn Treffer standen am Ende für den Friedrichsfelder zu Buche, der für diese Statistik allerdings wenig übrig hatte. „Uns hat in allen Bereich zehn Prozent gefehlt. Mit diesem Punkt können wir natürlich nicht zufrieden sein.“

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