Grauenhaftes Spiel

Mannheim. Im zweiten Heimspiel der Woche reichte es den Rhein-Neckar-Löwen in der Handball-Bundesliga gegen die HSG Wetzlar nur zu einem 26:26 (14:15). Ein glücklicher Punkt für die Gastgeber gegen den ehemals 13. der Tabelle.

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Blamabler Auftritt gegen Wetzlar

Mannheim (bin/ug). Die Gesichter sprachen Bände, als die Handballprofis der Rhein-Neckar Löwen begleitet von vereinzelten Unmutsbekundungen des Publikums in die Umkleidekabine schlichen. Mit leeren Blicken stapften Kapitän Gudjon Valur Sigurdsson und seine Mitstreiter in die Katakomben der Mannheimer SAP-Arena und waren sich bewusst, dass sie Gefahr laufen, ihre Ziele komplett aus den Augen zu verlieren. Gegen die HSG Wetzlar reichte es für die Mannschaft von Trainer Gudmundur Gudmundsson nur zu einem letztlich schmeichelhaften 26:26(14:15)-Remis. Uwe Gensheimer bewahrte den badischen Bundesligisten vor 6 112 Zuschauern sieben Sekunden vor der Schlusssirene vor der totalen Blamage – der Nationalspieler bewies bei seinem Siebenmeter gegen HSG-Keeper Milos Hacko Nervenstärke und sicherte den ambitionierten Badenern mit seinem zehnten Treffer immerhin einen Zähler.

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Ganz viel Leerlauf, wenig Glanz

Mannheim. Gudmundur Gudmundsson kam als erster. Er grummelte, er murmelte, er verdrehte immer wieder die Augen. Frustriert marschierte der Trainer der Rhein-Neckar Löwen in Richtung Arenabauch. Raus aus dem Rampenlicht, rein in die Kabine, in die Abgeschiedenheit, zu den Leidensgenossen. Dort erwartete der Isländer seine Spieler: Zur Analyse, zum Krisengespräch. Er dürfte ihnen die Ohren lang gezogen haben. Denn das, was sein Personal kurz zuvor geboten hatte, war zu wenig, ging gar nicht. Gegen die HSG Wetzlar, ein Kellerkind, reichte vor 6112 Zuschauern es gerade so zu einem 26:26 (14:15)-Remis. Unglaublich – aber wahr.

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Löwen zittern sich zu Punkt gegen Wetzlar – Interviews

Eigentlich wollten die Rhein-Neckar Löwen mit einem Sieg in ihrem zweiten Bundesliga-Heimspiel nach der Winterpause Boden gut machen im Rennen um die Champions-League-Plätze, doch stattdessen reichte es am Ende für das Team von Gudmundur Gudmundsson nur zu einem 26:26 (14:15)- Unentschieden gegen die HSG Wetzlar. Dabei fiel der Ausgleich für die Badener erst in letzter Sekunde, Uwe Gensheimer sorgte mit einem Siebenmeter kurz vor der Schluss-Sirene dafür, dass wenigstens ein Punkt in der SAP Arena blieb.

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Löwen nur Remis gegen Wetzlar

Hängende Köpfe bei den Rhein-Neckar Löwen. Durch das 26:26 (14:15) gegen die HSG Wetzlar verbuchte das Team von Trainer Guðmundur Guðmundsson nur einen Zähler und erlitt im Rennen um die vorderen Bundesliga-Plätze einen kleinen Rückschlag. „Das war ganz schlecht“, ärgerte sich Rechtsaußen Patrick Groetzki. „Wetzlar ist eigentlich nicht die Mannschaft, mit der wir uns messen wollen.“

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Weiter in Lauerstellung

Mannheim. Der Anfang ist gemacht, doch nach dem 33:28 gegen Aufsteiger HSG Ahlen-Hamm wollen die Rhein-Neckar Löwen mit Blick auf ihre Heimspiel-Trilogie nun natürlich keinesfalls nachlassen – vor allem nicht, wenn sich am Sonntag die vor ihnen platzierten Teams Berlin und Kiel gegenseitig die Punkte abnehmen.

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Keine Entwarnung bei Löwen

Heidelberg. Rhein-Neckar Löwen gegen Wetzlar, Spitzenteam gegen Kellerkind. Die Rollen sind morgen um 15 Uhr (SAP Arena) klar verteilt. Jeder erwartet eine deutliche Angelegenheit, einen Sieg mit zehn Toren Differenz, Einbahnstraßen-Handball zwischen den Kreisen. So viel zur Theorie – Löwen-Trainer Gudmundur Gudmundsson beschäftigt sich lieber mit der Praxis: Der Isländer sichtete gestern reichlich Videomaterial, Beweismaterial für die Stärke des Gegners. Sein Fazit: „Wir bekommen es mit einer Mannschaft zu tun, die vor allem eines kann: kämpfen. Und die auf den Außenbahnen und am Kreis sehr gut besetzt ist.“

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Nächste Heimspiel-Etappe steht an

Die Heimspiel-Wochen der Rhein-Neckar Löwen stehen vor der zweiten Etappe. Nach dem 33:28-Erfolg unter der Woche gegen die HSG Ahlen-Hamm erwarten die Badener am Sonntag die HSG Wetzlar in der SAP ARENA. Das Duell gegen die Mittelhessen beginnt um 15 Uhr und an der Tageskasse sind noch Karten für das Duell erhältlich.

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WM-Frust sitzt noch im Hinterkopf

Mannheim. Der Anfang war gemacht, mit dem 33:28 gegen Aufsteiger HSG Ahlen-Hamm eröffneten die Rhein-Neckar Löwen wie geplant den Heimspiel-Dreierpack mit einem ungefährdeten Sieg. Nach der WM-Pause knirschte allerdings noch ordentlich Sand im Getriebe der Badener. Wie unter den 6350 Zuschauern hielt sich deshalb auch bei Geschäftsführer Thorsten Storm die Begeisterung in Grenzen. „Das war ein etwas unrunder Aufgalopp, letztlich haben wir das Spiel über die individuelle Klasse gewonnen“, sah der Löwen-Manager viele Einzelaktionen und vergebene Chancen, hakte den Pflichtsieg gegen den Aufsteiger dann aber schnell ab: „In der verbleibenden Rückrunde wollen wir vor allem zu Hause natürlich keine Punkte mehr abgeben. Insofern kann es gerne so weitergehen.“

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Die Löwen suchen ihren Rhythmus

Mannheim. Das Fazit von Manager Thorsten Storm fiel am späten Mittwochabend durchwachsen aus. „Vielen Dank an Hamm. Von uns war es ein unrunder Aufgalopp“, sagte der Norddeutsche in der ihm eigenen Art. Es sollte heißen: Gut für die Rhein-Neckar Löwen, dass sie zum Start der zweiten Saisonhälfte vom Tabellensiebzehnten HSG Ahlen-Hamm beim 33:28 (17:12) gefordert wurden; nicht so gut, dass die Rädchen bei den „Mannheimern“ nach der Handball-WM-bedingten Pause noch nicht reibungslos ineinander liefen. Die Löwen, sie müssen sich steigern – und sie werden sich steigern, um ihre Saisonziele beim „Tanz auf drei Hochzeiten“ (Meisterschaft, DHB-Pokal, Champions League) zu realisieren.

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Löwen auf der Suche nach Sicherheit – Interview mit Gudjon Valur Sigurdsson

„Wenn wir in den nächsten drei Heimspielen gewinnen können und eine Serie starten, dann kommt auch wieder die Sicherheit zurück.“ Die fehlenden Erfolgserlebnisse bei der vor wenigen Tagen zu Ende gegangenen Weltmeisterschaft in Schweden haben aus Sicht von Gudjon Valur Sigurdsson viele Nationalspieler der Löwen verunsichert und genau dies war in der Begegnung gegen den Aufsteiger Ahlen/Hamm für den Kapitän auch zu spüren.

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Interviews – Sicherer Sieg, aber noch Luft nach oben

Die ersten beiden Punkte nach der Winterpause sind unter Dach und Fach- die Rhein-Neckar Löwen haben ihre Pflichtaufgabe in der Handball-Bundesliga gegen den Aufsteiger HSG Ahlen/Hamm nicht unbedingt glanzvoll, aber souverän erfüllt. Mit 33:28 (17:12) behielt die Mannschaft von Trainer Gudmundur Gudmundsson gegen den Tabellenvorletzten die Oberhand. Der Sieg vor 6350 Zuschauern in der Mannheimer SAP Arena war nach einer einseitigen Begegnung unterm Strich nie gefährdet, hätte am Ende jedoch auch höher ausfallen können.

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