Der Galaauftritt der Rhein-Neckar Löwen am Dienstag in Lemgo wirkt noch nach, doch die Konzentration der Badener ist inzwischen längst auf die kommende Partie gelenkt. Mit viel Selbstvertrauen startete die Truppe von Ola Lindgren Samstagmorgen in Richtung Velenje, wo am Sonntag das Duell in der Champions League bei RK Gorenje Velenje ansteht. Anwurf ist um 15:30 Uhr und die Begegnung wird bei Eurosport live übertragen.
Eine erfolgreiche Dienstreise nach Ostwestfalen, Champions League in Slowenien und das nächste Ligaheimspiel in der SAP Arena- das sind drei der Themen in der 58. Ausgabe von Siebenmeter. Wir widmen uns noch einmal den beiden Erfolgen der Lindgren-Truppe gegen Minden und Lemgo in der Bundesliga: Ola Lindgren, Gudjon Valur Sigurdsson, Michael Müller und Manager Thorsten Storm kommentieren die beiden Auftritte in Ostwestfalen.
„Auswärts ist es immer schwer. Gerade bei den slowenischen Fans gilt es kühlen Kopf zu bewahren.“ Micheal Müller rechnet beim Rückspiel gegen RK Gorenje Velenje morgen in der Handball-Champions League (15.30 Uhr) mit einer hitzigen Atmosphäre.
Heidelberg. (dh) Es war ein triumphaler Abend, eine Demonstration der Stärke: Der 38:22-Sieg der Rhein-Neckar Löwen in Lemgo versetzte ganz Handball-Deutschland in helle Aufregung. Die „Besten aus dem Südwesten“ verbreiteten sechzig Minuten lang Angst und Schrecken. Der Löwen-Chef genoss die Gala in vollen Zügen: „Das war mit das Beste, was ich bisher von unserer Mannschaft in den letzten Jahren gesehen habe“, bilanziert Manager Thorsten Storm, „jetzt heißt es nachlegen.“
Das Spiel der SG Kronau/Östringen II gegen Heilbronn/Horkheim, das am Sonntag, 17 Uhr, in der Östringer Stadthalle ausgetragen werden sollte, wurde wegen der Schweinegrippe-Erkrankung eines Spielers abgesagt.
Lemgo. Die vergangenen Wochen waren nicht einfach für Henning Fritz. Der Torhüter der Rhein-Neckar Löwen musste sich Kritik gefallen lassen. Mit seiner Leistung waren die Klub-Verantwortlichen nur selten zufrieden. Beim 38:22-Auswärtssieg im Spitzenspiel beim TBV Lemgo zeigte sich der Schlussmann des Handball-Bundesligisten aber wieder von seiner besten Seite. Die nackten Zahlen dokumentieren seine Weltklasse-Leistung: 22 Gegentore, 25 Paraden.
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Lemgo. Spitzenleistung im Spitzenspiel: Die Rhein-Neckar Löwen haben gestern Abend in der Handball-Bundesliga ein ganz dickes Ausrufezeichen gesetzt. Das Top-Duell beim TBV Lemgo gewannen die Badener dank ihrer bislang besten Saisonleistung überraschend deutlich mit 38:22 (17:7). „So hoch habe ich in meiner langen Karriere noch nie in Lemgo gewonnen. Das ist der Wahnsinn. Aber wir dürfen uns darauf nicht ausruhen, sondern wollen in den nächsten Wochen weiterhin Gas geben“, sagte Kreisläufer Andrej Klimovets.
LEMGO (rhp). Die Rhein-Neckar-Löwen bewiesen gestern Abend, dass sie sehr wohl in der Lage sind, ein Spiel in der Handball-Bundesliga konsequent durchzuziehen. 38:22 deklassierten sie gestern Gastgeber TBV Lemgo.
Lemgo (eg). Thorsten Storm hatte eine Leistungssteigerung gefordert und aufmerksame Zuhörer gefunden. Nach dem mühsamen Pflichtsieg bei GWD Minden zeigten die Handballer der Rhein-Neckar Löwen ganz nach dem Wunsch des Managers in der Lipperlandhalle eine vorzügliche Vorstellung und gewannen das Bundesliga-Spitzenspiel beim TBV Lemgo mit 38:22 (17:7) Toren.
Lemgo. Freude bei den Rhein-Neckar Löwen, Frust in Lemgo. Mit 38:22 (17:7) gewann die Mannschaft von Trainer Ola Lindgren gestern Abend vor 4.000 Zuschauern in der Lipperlandhalle nach einer Handballdemonstration das Verfolgerduell in der Bundesliga und arbeitete sich in der Tabelle zumindest vorübergehend auf den zweiten Platz vor. Während die Löwen damit im 15. Pflichtspiel in Folge seit der 30:34_Heimniederlage gegen Hamburg am 18. September ungeschlagen blieben, mussten die Gastgeber aus Ostwestfalen vier Wochen nach dem blamablen Pokalaus bei Zweitligist Bad Schwartau den nächsten herben Rückschlag hinnehmen. „Das war unser bisher bestes Spiel“, sagte Löwen-Trainer Ola Lindgren, „über 60 Minuten hat die Mannschaft konzentriert gespielt mit einer Superabwehr und einem Supertorwart Henning Fritz“.
Was für ein Ausrufezeichen: Dank einer glanzvollen Leistung gewannen entfesselte Rhein-Neckar Löwen beim punktgleichen Tabellennachbarn TBV Lemgo mit 38:22 (17:7) und kletterten zumindest für ein paar Tage auf Platz zwei. Herausragender Werfer im Team von Trainer Ola Lindgren war Karol Bielecki, der neun Mal einnetzte. Ólafur Stefánsson markierte acht Treffer und stellte eine persönliche Bestleistung im gelben Trikot auf.