Nach rund zwei Monaten voller Termine und Einsätze in mehreren Wettbewerben heißt es aktuell für die Spieler der Rhein-Neckar Löwen: Nationalmannschaftspause. Wobei. Pause heißt es nur für die, die nicht zu den Auswahlteams ihres jeweiligen Heimatlandes reisen.
Analyse der Olympischen Spiele, langfristige Beobachtung der 1. und 2. Handball-Bundesliga und frische Eindrücke eines Trainingslehrgangs Anfang Oktober in Hennef: All das ist eingeflossen in das 19-köpfige Aufgebot der deutschen Handball-Nationalmannschaft, mit dem Bundestrainer Alfred Gislason am 1. November in einen einwöchigen Lehrgang startet.
Dank einer echten Willensleistung und dem daraus folgenden 31:24 beim SC DHfK Leipzig stehen die Rhein-Neckar Löwen im Achtelfinale des DHB-Pokal. Sie befinden sich damit in bester Gesellschaft, denn bis auf Flensburg (26:29 in Erlangen) sind sämtliche HBL-Schwergewichte noch im Rennen.
Kennenlernen in DHB-Atmosphäre, Training in Kleingruppen und so einen Absprungpunkt zur Nationalmannschaft schaffen: Bundestrainer Alfred Gislason wird vom 10. bis zum 12. Oktober in der Sportschule Hennef mit 21 Spielern einen zusätzlichen, reinen Trainingslehrgang bestreiten.
Am kommenden Mittwoch startet die 56. Saison der LIQUI MOLY Handball-Bundesliga. Es gilt der Satz „Ehre, wem Ehre gebührt“, denn den Auftakt macht Titelverteidiger THW Kiel. Am Mittwoch um 19.05 Uhr hat der Rekordmeister (22 Titel) HBW Balingen-Weilstetten zu Gast. Für die Rhein-Neckar Löwen ist es am Donnerstag so weit.
„Es war zwar anstrengend, aber trotzdem finde ich es richtig traurig, dass das Camp jetzt vorbei ist.“ Ein schöneres Fazit für das BGV Löwen Camp als von einer der 28 Teilnehmer*innen kann es nicht geben. Max Sormani, der von Klubseite federführend für die Organisation zuständig war, geht so etwas natürlich runter wie Öl.
Der frisch gebackene „Goldjunge“ und All Star Team-Torwart spricht über das historische EM-Finale, das Geheimnis des Erfolgs und seine Vorfreude auf die Löwen.
Mit einem sensationellen 34:20 (19:14) über Gastgeber Kroatien hat die deutsche U19-Nationalmannschaft bei der Junioren-Europameisterschaft Gold gewonnen. Am Sonntagabend profitierten die Jungs von Bundestrainer Martin Heuberger von einer wie im gesamten Turnier starken Abwehr und einer äußerst fehlerhaften Leistung des Gegners, so dass die Partie bereits nach weniger als 45 Minuten entschieden war.
Die deutsche Junioren-Nationalmannschaft steht nach einem 31:30 (17:14) über Spanien im Endspiel der U19-Europameisterschaft. Rhein-Neckar Löwe David Späth hatte mit mehreren spektakulären sowie drei entscheidenden Paraden großen Anteil am Zittersieg über bis zum Ende kämpfende Spanier.
Qualifiziert für die Vorschlussrunde waren Deutsche wie Kroaten bereits vor dem Anpfiff, da zuvor der Gruppenletzte Portugal überraschend den dritten Halbfinal-Kandidaten Dänemark 31:27 besiegt und damit aus dem Rennen geworfen hatte. Kroatien trifft im anderen Halbfinale auf Slowenien.
Durch das 34:30 (18:15) über Portugal hat Deutschlands Junioren-Nationalmannschaft am Mittwochabend die große Chance auf den Einzug in die Runde der letzten Vier bei der U19-Europameisterschaft in Kroatien. Gegen den Gastgeber (18.30 Uhr / live auf sportdeutschland.tv) reicht ein Unentschieden, um mindestens Platz zwei in der Hauptrundengruppe II klarzumachen.
Deutschlands U19-Junioren haben bei der Junioren-EM im abschließenden Vorrundenspiel 29:29 (14:16) gegen Dänemark gespielt und den Handball-Fans zuhause einen am Ende dramatischen Kampf geboten. Genauso wie der Nachwuchs des Olympia-Silber-Gewinners nehmen die Deutschen einen Punkt mit in die Hauptrunde.