Am Samstag begann für das Team der SG Kronau/Östringen II die neue Saison. Zu Gast beim VfL Pfullingen fiel für die Schützlinge von Rolf Bechtold der Startschuss in der Baden-Württemberg Oberliga. Diese ist für den Trainer „absolutes Neuland“, wobei er von einer hohen Spielstärke ausgeht. Der Auftakt gelang mit einem 24:22-Erfolg.
Heidelberg. (HW) Ist es die erste große Herausforderung für die Rhein-Neckar Löwen in der neuen Saison der Handball-Bundesliga? Immerhin wird das Team von Trainer Ola Lindgren nach drei Siegen von der großen Überraschungs-Mannschaft SC Magdeburg erwartet. „Die haben einen Riesenlauf“, zeigt sich Löwen-Manager Thorsten Storm beeindruckt von den bisherigen Leistungen der Magdeburger. „Anscheinend macht der neue Trainer Frank Carstens einen tollen Job.“
Mannheim. Er ist wuchtig und kräftig. Ein echter Wikinger eben. Angst muss man vor Bjarte Myrhol allerdings keine haben. Es sei denn, man spielt beim Gegner. Wer den Norweger kennenlernt, der spürt schnell: Dieser starke Mann aus dem hohen Norden ist ein angenehmer Zeitgenosse, der den Handball über alles liebt und klare Vorstellungen hat.
Bereits in der vergangenen Saison entschied die Agentur WERBEKOCH, bestehender Business Club-Partner der Rhein-Neckar Löwen in der SAP ARENA, als eine der ersten Firmen sich über das Einzelvermarktungskonzept „Rent A Friend“ für junge Talente aus der Region in Reihen der Rhein-Neckar Löwen einzusetzen. In der neuen Saison blieb man dieser Linie treu und unterschrieb einen Vertrag mit drei vielversprechenden Talenten.
Hamm. (HW) In der Vergangenheit sind die Rhein Neckar Löwen auf ihrem Weg ganz nach oben in der Handball Bundesliga immer wieder daran gescheitert, dass sie sich in jeder Saison Ausrutscher leisteten. Nicht eingeplante Niederlagen gegen die ,,Kleinen“ der Liga. Gegen Mannschaften vom Kaliber des Aufsteigers HSG Ahlen Hamm, bei dem die Mannschaft von Ola Lindgren gestern fast wieder ausgerutscht wäre.
Karlsruhe/Hamm (bin/ug). Der beste Saisonstart in der Vereinsgeschichte der Rhein-Neckar Löwen ist für die Statistiker durchaus von großer Bedeutung. Für Trainer Ola Lindgren und seine Schützlinge zählten nach dem 28:25(13:11)-Sieg beim wacker kämpfenden Aufsteiger HSG Ahlen-Hamm aber in erster Linie die beiden Punkte, mit denen sich die Badener in der Spitzengruppe der Handball-Bundesliga festsetzten.
Hamm. Ola Lindgren saß auf seinem Stuhl bei der Pressekonferenz und goss sich ein Glas Wasser ein. Der Trainer der Rhein-Neckar Löwen war zufrieden, aber keinesfalls glücklich. Seine Mannschaft hatte in der Handball-Bundesliga bei der HSG Ahlen-Hamm zwar mit 28:25 (13:11) gewonnen, war aber dennoch unter ihren Möglichkeiten geblieben. Entsprechend fiel das Urteil des Trainers zwiespältig aus. „Wir haben zwei Punkte gewonnen. Aber ich erwarte mehr von meinem Team“, sagte der Schwede und lächelte: „Andererseits ist es auch ein gutes Gefühl, ein Spiel gewonnen zu haben, obwohl die Leistung nicht optimal war. Das zeigt mir, dass wir Luft nach oben haben.“
HAMM (gtb). Die HSG Ahlen-Hamm hat sich gegen Champions-League-Teilnehmer Rhein-Neckar-Löwen achtbar aus der Affäre gezogen. Mit 25:28 (11:13) unterlag das Team von Trainer Jens Pfänder den Gästen und hielt dabei bis zur 47. Minute (18:20) Tuchfühlung zu dem Meisterschaftsfavoriten.
Es war nicht unbedingt eine Glanzvorstellung, die die Rhein-Neckar Löwen heute nachmittag in der Hammer Maxipark-Arena ablieferten, trotzdem lief die Lindgren-Sieben beim 28:25 (13:11)- Erfolg gegen die HSG Ahlen/Hamm nie wirklich in Gefahr, als Verlierer von der Platte zu gehen. Nach der deutlichen 12:6-Führung nach 20 Minuten hatten die Löwen jedoch noch ein hartes Stück Arbeit zu verrichten, ehe der dritte Ligaerfolg im dritten Saisonspiel unter Dach und Fach war.
Mit einem 28:25 (13:11)-Erfolg beim Aufsteiger HSG Ahlen-Hamm haben die Rhein-Neckar Löwen auch das dritte Spiel der noch jungen Bundesliga-Saison für sich entschieden. Die zwei Punkte unter Dach und Fach zu bringen war allerdings ein hartes Stück Arbeit, Keeper Sławomir Szmal hatte mit 21 Paraden, viele davon in kritischen Phasen der Partie, entscheidenden Anteil an diesem Sieg.
Während die ersten Fans der Rhein-Neckar Löwen schon ihre Flüge nach Barcelona zum ersten Champions League-Auftritt der Lindgren-Sieben gebucht haben, konzentriert sich die Mannschaft auf die nächsten Aufgaben in der Handball-Bundesliga. Am Sonntag treten die Löwen beim Aufsteiger HSG Ahlen/ Hamm an. In der dortigen Maxipark-Arena soll die bislang weiße Weste im Oberhaus gewahrt werden.
Nach dem gelungenen Saisonstart der Rhein-Neckar Löwen und der anschließenden kurzen Verschnaufpause geht es für Ola Lindgren und seine Mannschaft am Sonntag wieder um Punkte in der Bundesliga. Die Auswärtsaufgabe bei der HSG Ahlen-Hamm läutet eine englische Woche mit drei Partien in fremden Hallen ein. In der MaxiparkArena in Hamm sind die Badener klarer Favorit und wollen dieser Rolle ab 15 Uhr unbedingt gerecht werden.