Kronau/Östringen. Zumindest für Manager Thorsten Storm rückte am gestrigen Dienstag der Pokal-Auftritt der Rhein-Neckar Löwen heute (19.30 Uhr) in der Göppinger EWS-Arena gegen den TSV Heiningen weit in den Hintergrund. Storm war bis zum Abend damit beschäftigt, die Modalitäten eines vorzeitigen Wechsels von Zarko Sesum vom ungarischen Top-Club MKB Veszprém zum badischen Handball-Bundesligisten zu regeln – mit Erfolg. „Es hat alles geklappt, Zarko Sesum ist da“, teilte der Manager gestern um kurz nach 18 Uhr mit.
Mannheim. (red) Die Rhein-Neckar Löwen haben sich – wie die RNZ schon in ihrer Ausgabe vom vergangenen Samstag vermutet hat – ab sofort die Dienste des Rückraumspielers Žarko Šešum gesichert. Der serbische Handball-Nationalspieler, der vom ungarischen Spitzenklub MKB Veszprem kommt, hatte eigentlich einen Vertrag ab dem 1. Juli 2011 bei den Badenern unterschrieben. Aber nach der schweren Verletzung von Linkshänder Michael Müller (Kreuzbandriss), die den Halbrechten zu einer mindestens halbjährigen Pause zwingt, legten die Löwen nun noch einmal personell nach. Schließlich hat der Bundesligist mit Olafur Stefansson nur noch einen Spieler auf dieser Position in seinem Kader. Der Vertrag des Serben läuft bis zum 30. Juni 2014.
Die Rhein-Neckar Löwen haben sich ab sofort die Dienste des Rückraumspielers Žarko Šešum gesichert. Der serbische Handball-Nationalspieler, der vom ungarischen Spitzenklub MKB Veszprém kommt, hatte eigentlich einen Vertrag ab dem 1. Juli 2011 bei den Badenern unterschrieben. Aber nach der schweren Verletzung von Linkshänder Michael Müller (Kreuzbandriss), die den Halbrechten zu einer mindestens halbjährigen Pause zwingt, legten die Löwen nun noch einmal personell nach. Der Kontrakt des Serben läuft bis zum 30. Juni 2014.
Nach den drei schweren Auswärtsspielen in der Bundesliga müssen die Rhein-Neckar Löwen am Mittwoch schon wieder reisen, diesmal haben die Badener ein Auswärtsspiel in der zweiten Runde des DHB-Pokals. Gegner ist der TSV Heiningen, für den das Duell gegen den Bundesligisten die Partie des Jahres darstellt. Deshalb wurde die Begegnung in die EWS Arena in Göppingen verlegt, los geht es um 19:30 Uhr.
Heidelberg. (HW) Für den TSV Heiningen war es das ganz große Los: In der zweiten DHB-Pokalrunde am Mittwoch (19.30 Uhr) gegen die Rhein-Neckar Löwen. Württembergligist gegen Bundesligist. Die Namenlosen erwarten die Handball-Stars. Es ist das Spiel des Jahres für die Schwaben. Und deshalb verzichteten sie auf den wohl sowieso nutzlosen Heimvorteil und wechseln in die EWS-Arena, wo ansonsten der Traditionsverein Frisch Auf Göppingen seine Heimspiele bestreitet. Bis gestern Nachmittag waren bereits gut 2.000 Tickets abgesetzt.
Wetzlar. Etwa zehn Minuten lang haben sie vorbildlich verteidigt, den 6:0-Abwehrverband geschlossen verschoben und den ballbesitzenden Gegenspieler aggressiv bekämpft. Das hat gereicht. Am Samstag mussten die Rhein-Neckar Löwen in der Handball-Bundesliga gar nicht länger an ihr Leistungslimit gehen, um die Auswärtspartie bei der HSG Wetzlar am Ende doch recht locker mit 33:27 (13:13) zu gewinnen. Da ausgerechnet in dieser Phase auch Löwen-Keeper Slawomir Szmal zwischen den Pfosten das Niveau erreichte, das er als Welthandballer wohl auch von sich selbst verlangt, konnten die nun bemitleidenswerten Wetzlarer in diesen zehn Minuten keinen Treffer landen, während die Gäste aus dem 17:18-Rückstand (37.) im Handumdrehen eine 27:18-Führung (46.) gemacht und die Partie damit entschieden hatten.
Karlsruhe/Wetzlar (bin/ug). Die Erleichterung war Ola Lindgren am Samstagabend anzusehen. „Nach der Niederlage in Magdeburg hatte sich Unsicherheit in meiner Mannschaft breit gemacht – das hat man in der ersten Halbzeit gemerkt“, gab der Trainer der Rhein-Neckar Löwen nach dem Auftritt bei der HSG Wetzlar zu Protokoll. Mit 33:27 13:13) Toren hatte sich der badische Handball-Bundesligist vor 3 011 Zuschauern in der Rittal-Arena durchgesetzt und dafür gesorgt, dass sportlich wieder etwas Ruhe einkehrt. „Dieser Sieg war enorm wichtig“, betonte Lindgren, wusste aber auch, dass seine Schützlinge eher eine durchschnittliche Leistung abgeliefert hatten.
Wetzlar. Die Zitterpartie blieb aus, die böse Überraschung ebenfalls. Beim 33:27-Sieg bei der HSG Wetzlar machten die Rhein-Neckar Löwen das, was jeder von ihnen erwartet hatte. Der Handball-Bundesligist holte zwei Punkte. „Mehr konnten wir hier doch gar nicht gewinnen“, sagte Manager Thorsten Storm.
Nach dem Sieg über Pfullingen zum Saisonauftakt vergangene Woche hatte am zweiten Spieltag das nicht minder spannende Duell ein weniger positives Ende. In der Kronauer Mehrzweckhalle empfing die SG Kronau/Östringen II am Samstag die HSG Langenau/Elchingen zum ersten Heimspiel der Saison und trennte sich zum Schluss 35:35-Unentschieden.
Handball-Bundesligist Rhein-Neckar Löwen hat bei der HSG Wetzlar mit 33:27 gewonnen. Unterdessen sucht Manager Thorsten Storm einen Ersatz für den verletzten Michael Müller.
Die Rhein-Neckar Löwen haben sich die beiden Punkte in Wetzlar gekrallt: Die Badener gewannen am Samstagabend vor 3011 Zuschauern in der Rittal-Arena mit 33:27 (13:13) und sind damit nach der Niederlage unter der Woche in Magdeburg wieder in die Erfolgsspur zurückgekehrt. Erfolgreichste Werfer der Sieben von Trainer Ola Lindgren waren Grzegorz Tkaczyk und Ivan Cupic, die jeweils sieben Treffer erzielten. Der Löwen-Coach meinte nach der Partie: „Nach der Niederlage in Magdeburg konnte man zunächst einige Unsicherheiten, besonders im Angriff spüren. Wir wussten, dass wir nach der Pause unsere technischen Fehler reduzieren und stabiler in der Abwehr stehen müssen.“ Das setzten seine Schützlinge entsprechend um und die angestrebte Steigerung ließ nicht lange auf sich warten. „In der zweiten Halbzeit haben wir mit sehr viel Tempo gespielt und wurden belohnt. Der Sieg war das Wichtigste heute und den haben wir geholt. Dieses Erfolgserlebnis wird uns Selbstvertrauen für die nächsten Aufgaben verleihen.“
Der straffe Spielplan lässt den Rhein-Neckar Löwen nicht viel Zeit, um über die Niederlage in Magdeburg nachzudenken, denn bereits am morgigen Samstag sind die Cracks von Ola Lindgren erneut in der Bundesliga gefordert. Die Partie bei der HSG Wetzlar beschließt die drei Auswärtspartien innerhalb von sechs Tagen. Anwurf bei den Mittelhessen ist um 19 Uhr.