Heidelberg. (dh) Sie sind eng befreundet, telefonieren regelmäßig. Spätestens ab dem Sommer 2011 gehören überhöhte Telefonrechnungen nun der Vergangenheit an. Karol Bielecki und Krzysztof Lijewski werden dann vereint sein. Im Rückraum der Rhein-Neckar Löwen werden sie wirbeln, Seite an Seite. Und das bis 2015: Lijewski (26), der vomHSV Hamburg kommt, unterschrieb einen Vier-Jahres-Vertrag und Bielecki (28) verlängerte sein Arbeitspapier vorzeitig um drei weitere Jahre.
Mannheim. In der abgelaufenen Saison fehlte den Rhein-Neckar Löwen in der Handball-Bundesliga zuweilen die Durchschlagskraft im (rechten) Rückraum, spätestens 2011 müssen sich die gegnerischen Torhüter dann aber warm anziehen. Nachdem Krzysztof Lijewski (oberes Bild) von Pokalsieger Hamburger SV bereits mündlich zugesagt hatte, wurde nach Abschluss der Spielzeit gestern nun auch der Vertrag des polnischen Nationalspielers bei den Badenern fixiert. Lijewski wechselt im Sommer 2011 zu den Löwen und soll bis 2015 für die Gelbhemden auf Torejagd gehen.
Die Geschäftsstellen der Rhein-Neckar Löwen in der Mannheimer Mallaustraße und im Kronauer Sportzentrum bleiben von Montag, 14. Juni, bis einschließlich Sonntag, 27. Juni, geschlossen.
Die Rhein-Neckar Löwen arbeiten weiterhin fieberhaft am künftigen Kader: Die Badener verlängerten nun vorzeitig den bis zum 30. Juni 2012 laufenden Vertrag mit Karol Bielecki um weitere drei Jahre bis zum 30. Juni 2015 und sicherten sich zudem die Dienste des polnischen Nationalspielers Krzysztof Lijewski. Der 26-jährige Linkshänder kommt 2011 vom Ligakonkurrenten HSV Hamburg zu den Badenern. Dort hat der 1,99 Meter große Rückraumspieler einen Vier-Jahres-Vertrag bis 2015 unterschrieben.
Mannheim. Es war eine Saison mit Höhen und Tiefen. Die Rhein-Neckar Löwen gewannen fast den DHB-Pokal, müssen im Kampf um die Champions-League-Qualifikation aber nachsitzen. Thorsten Storm, der Manager des Handball-Bundesligisten, blickt im Interview auf die Spielzeit 2009/2010 zurück.
Karlsruhe. Bereits vor dem finalen Anwurf in dieser Saison der Handball-Bundesliga konnte Thorsten Storm den ersten Erfolg vermelden. „Auch Patrick Groetzki hat seinen Vertrag vorzeitig bis 2014 verlängert. Das macht uns alle sehr stolz“, teilte der Manager der Rhein-Neckar Löwen den 4 121 Zuschauern in der Karlsruher Europahalle mit.
„In der Liga wäre mehr drin gewesen.“ Die gerade zu Ende gegangene Saison 2009/2010 war für die Rhein-Neckar Löwen aus Sicht von Thorsten Storm eine Runde mit Höhen und Tiefen.
Die Rhein-Neckar Löwen haben ihr letztes Saisonspiel in der Handball-Bundesliga gewonnen und sich damit die Teilnahme an der Qualifikationsrunde der Champions League gesichert.
Die Rhein-Neckar Löwen haben in der Handball-Bundesliga mit 36:27 (17:17) gegen die HSG Wetzlar gewonnen. Versöhnlich ging es nach dem Schlusspfiff trotzdem nicht zu.
Die Rhein-Neckar Löwen haben die Saison 2009/10 auf dem vierten Tabellenplatz beendet. Vor 4121 Zuschauern in der Europahalle in Karlsruhe siegten die Badener gegen die HSG Wetzlar mit 36:27 (17:17). Bjarte Myrhol war mit neun Toren bester Werfer der Löwen, die jetzt weiterhin darauf hoffen können, in der kommenden Saison in der Champions League vertreten zu sein. Nach der Begegnung verabschiedete der Klub sechs Akteure, die in der kommenden Spielzeit eine neue Herausforderung suchen.
Die Rhein-Neckar Löwen setzen auf Kontinuität: Nun hat Rechtsaußen Patrick Groetzki seinen bis zum 30. Juni 2011 laufenden Vertrag vorzeitig um drei weitere Jahre bis zum 30. Juni 2014 verlängert. Der 20-jährige Linkshänder trägt seit 2007 das Trikot der Löwen. „Es haben mehrere Faktoren den Ausschlag gegeben, dass ich mich längerfristig an die Löwen gebunden habe. Dabei ist Kontinuität ein ganz wichtiges Wort, das in diesem Fall durchaus auch mit Ruhe zu definieren ist, weil die Fluktuation nicht mehr so hoch sein wird. Zudem werden wir mit den Neuzugängen in der nächsten Saison eine sehr gute Mannschaft haben. Sicherlich spielt auch die Heimatverbundenheit eine Rolle, fühle ich mich hier sehr wohl und birgt natürlich vor allem eines einen großen Anreiz und ist Motivation pur: Nämlich mit den Rhein-Neckar Löwen den ersten Titel zu gewinnen“, begründet der Nationalspieler seine Entscheidung.
Heidelberg. (dh) Die Anspannung steigt, die Nervosität auch. Für die Handballer der Rhein-Neckar Löwen geht es heute um die Wurst, ans Eingemachte. Im letzten Saisonspiel, das um 16.30 Uhr in der Karlsruher Europahalle steigt, muss ein Sieg her. Die HSG Wetzlar soll von der Platte gefegt werden. Somit stünde die Tür zur Champions League wieder ganz weit öffnen: Die Löwen würden die Runde als Vierter abschließen, und hätten ihr Ticket für das Qualifikationsturnier zur Königsklasse, das dann wohl in der Mannheimer SAP Arena stattfinden würde, in der Tasche.