„Unsere Heimserie muss halten“

Es ist keine Überraschung, dass sich Ivan Čupić besonders freute, als die Lose für das Achtelfinale in der Champions League gezogen waren. Schließlich sorgte die Glücksfee dafür, dass der Kroate in der Runde der besten 16 auf seine Landsleute vom RK Croatia Osiguranje Zagreb trifft. Da er zudem ausgerechnet beim Hinspiel seinen 25. Geburtstag feierte, gab es vor der Partie warme Worte, Blumen und ein kleines Geschenk. Doch das größte Präsent machte sich Čupić später selbst, als er zwei wichtige Treffer zum 31:28-Erfolg der Löwen beisteuerte. Warum er dabei keine Rücksicht auf seine Kollegen aus der Nationalmannschaft nehmen konnte und die Partie in Zagreb für ihn eine besondere Bedeutung hatte, berichtet er vor dem Rückspiel gegen Zagreb in der SAP ARENA im Interview. Für die Knaller-Partie am Donnerstag, 19 Uhr, gibt es noch Karten an der Abendkasse und weitere Informationen durch Interviews mit Čupić und Žarko Šešum liefert der Video-Kanal der Löwen-Website.

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Nielsen: „Ich bin ein stolzer Löwe“

Heidelberg. Wer geht, wer bleibt, wer kommt? Turbulente Tage liegen hinter den Rhein-Neckar Löwen. Äußerungen von Jesper Nielsen, dem Aufsichtsratsboss, dem Hauptsponsor der Badener, sorgten für Verwirrung, irritierten nicht nur die Fans. Fakt ist: Gudjon Valur Sigurdsson, Robert Gunnarsson, Olafur Stefansson, Karol Bielecki und der noch gar nicht angekommene Krzysztof Lijewski stehen vor dem Absprung, beziehungsweise haben ab der kommenden Saison schon bei der AG Kopenhagen, dem Heimatverein von Nielsen, unterschrieben. Dazu kommen die bereits seit langem feststehenden Wechsel von Grzegorz Tkaczyk und Kasa Szmal, die im Sommer beide nach Kielce ziehen werden. Droht etwa der totale Ausverkauf, ein Absturz ins Bodenlose? Nielsen sagt nein, gibt Entwarnung. Im Vorfeld des morgigen Champions-League-Rückspiels gegen Croatia Zagreb (SAP Arena, 19 Uhr) stellte sich der Däne den Fragen der RNZ.

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„Lassen uns nicht blenden“

Heidelberg. Es ist eine der Sehenswürdigkeiten, die man gesehen haben sollte, wenn man in Zagreb ist. Jeder Reiseführer hat sie in seinem Inhaltsverzeichnis, jeder Taxifahrer kennt sie. Gemeint ist das Okrugljak. Ein Lokal am Stadtrand von Zagreb, leicht erhöht, oben in den grünen Hügeln. Ruhe wird dort groß geschrieben. Nur ein Bach rauscht. Sonst nichts, nur Ruhe. Eben genau das, was die Rhein-Neckar Löwen am Sonntagabend gebraucht haben. Unmittelbar nach dem 31:28-Erfolg bei Croatia Zagreb, nach dem dicken Ausrufezeichen im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League. Geschlossen schaute man im Okrugljak vorbei, speiste an einer großen Tafel. Lachte viel, schaltete einfach mal ab. „Das war ein richtig schöner Abend“, schmunzelte Gudmundur Gudmundsson.

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Geburtstagskind Cupic feiert schöne Rückkehr

Zagreb. Es ist schon fast vier Jahre her, seitdem Ivan Cupic für Croatia Zagreb am Ball war. Doch vergessen haben sie den kleinen Flügelflitzer in der kroatischen Hauptstadt keineswegs. Mit einem großen Transparent gratulierten die Fans dem Löwen-Rechtsaußen zum 25. Geburtstag – und Cupic musste am Ausgang Richtung Kabinen noch lange Autogramme schreiben.

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Eine Jagd auf ganz hohem Niveau

Heidelberg/Zagreb. Sie hatten es in sich, die letzten Tage. Die Rhein-Neckar Löwen elektrisierten mal wieder, hielten ganz Handball-Europa in Atem. Ungewollt, unangenehmerweise. Auf diese Schlagzeilen hätte man im Lager der Gelbhemden nämlich gerne verzichtet. Schmuckbaron Jesper Nielsen, Aufsichtsratsboss und Hauptsponsor, redete mal wieder. Viel und durcheinander. Vor allem in Dänemark, in seiner Heimat, ließ er kaum ein Mikrofon aus. Nielsen sprach von einem „Ausverkauf“, davon, dass er im Sommer fünf aktuelle Löwen_Spieler zur AG Kopenhagen holen wird – die RNZ berichtete bereits. Konnte das spurlos an der Mannschaft vorbeigehen? Offenbar schon: Es war eine Jagd auf ganz hohem Niveau, die das Rudel gestern im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League bei Croatia Zagreb zeigte: 31:28 (15:12) stand’s am Ende.

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Löwen nun mit glänzender Ausgangsposition

Zagreb. Wie das Gerippe eines auf dem Trockenen liegenden Schiffsrumpfs ragen die gebogenen Betonpfeiler der neuen Zagreber Arena in den Himmel. Und auch wenn der RK Croatia Zagreb noch keinen Schiffbruch erlitten hat – nach dem 31:28 (15:12)-Erfolg der Rhein-Neckar Löwen gehen zweifellos die Badener am Donnerstag (19 Uhr, SAP Arena) als Favorit in das Rückspiel des Champions-League-Achtelfinales. Damit komplettierte der Bundesliga-Dritte den Vierfach-Erfolg des deutschen Quartetts in der ersten K.o.-Runde der Königsklasse. Dementsprechend zufrieden war auch Trainer Gundmundur Gudmundsson. „Den Drei-Tore-Vorsprung nehmen wir gerne mit nach Deutschland. Aber es ist erst Halbzeit“, warnte der Isländer zugleich.

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Löwen meistern Auswärtshürde in Zagreb

Karlsruhe/Zagreb. Mit breiter Brust waren die Rhein-Neckar Löwen zum Achtelfinal-Hinspiel in der europäischen Königsklasse bei Croatia Zagreb gefahren. „Wir wollen dort gewinnen“, hatte Uwe Gensheimer vor dem Duell mit dem kroatischen Vorzeigeclub angekündigt. Und die Handballprofis des badischen Bundesligisten ließen den Worten des Nationalspielers vor 7 000 Zuschauern im „Dom Sportova“ auf dem Parkett Taten folgen. Mit 31:28 (15:12) behielten die Schützlinge von Trainer Gudmundur Gudmundsson die Oberhand und verschafften sich so eine hervorragende Ausgangslage im Kampf um den Einzug ins Viertelfinale der Champions League.

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Tolles „Halbzeitergebnis“ – Löwen bringen Sieg aus Zagreb mit

Ruhe bewahrt im Hexenkessel und eine gute Ausgangsbasis geschaffen: Die Rhein-Neckar Löwen haben das Hinspiel im Achtelfinale der Champions League gegen RK Croatia Zagreb mit 31:28 (15:12) gewonnen. Vor gut 10.000 Zuschauern in der Arena Zagreb avancierten dabei Uwe Gensheimer mit zehn und Olafur Stefansson mit sieben Treffern zu den erfolgreichsten Werfern der Badener.

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Jesper Nielsens Zickzack-Kurs

Heidelberg. Dass im Umfeld der Rhein-Neckar Löwen selten Ruhe herrscht, ist nicht neu. Eine Schlagzeile jagt die nächste. Meistens sind sie positiver Natur. Momentan aber weniger erfreulich, eher bedrohlich. Die heile Löwen-Welt ist ins Wanken geraten. Auslöser ist Jesper Nielsen, Aufsichtsratsboss und Hauptsponsor in einem. Der Schmuckbaron, der einen Großteil des Etats stemmt, scheint sein Löwen-Herz verloren zu haben. Er will aussteigen, um sich voll und ganz auf die AG Kopenhagen konzentrieren zu können – die RNZ berichtete bereits.

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„Wir fahren nach Zagreb, um zu gewinnen“

Zum 33:32-Heimerfolg gegen die Berliner Füchse steuerte Uwe Gensheimer sieben Tore bei und unterstrich damit einmal mehr seine herausragende Form. Der Linksaußen der Löwen ist derzeit in aller Munde und gehört auch in der VELUX EHF Champions League zu den Besten. Nach der Hauptrunde in der Königsklasse hat nur der Serbe Marko Vujin (KC Veszprém) mehr Treffer erzielt als der Mannheimer. Vor dem Achtelfinal-Knüller beim RK Zagreb ist der 24-Jährige heiß auf weitere Großtaten. Die Partie aus der kroatischen Hauptstadt wird am Sonntag ab 18 Uhr live bei Eurosport übertragen.

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„Geht um sehr, sehr viel“

Heidelberg. Croatia Zagreb, das ist der Stolz des kroatischen Vereinshandballs. Der Vorzeige-Klub, d a s Harzball-Aushängeschild einer sportverrückten Nation. Wer es einmal dorthin geschafft hat, dem stehen eigentlich alle Türen offen. Und der Hauptstadtverein besitzt auch eine Art Sprungbrettfunktion. Für die deutsche Bundesliga oder nach Spanien. Dort, wo die geballte Weltklasse, die Besten der Besten unter sich sind. Die Liste der Zagreb-Schüler ist lang und ruhmreich: Ivan Cupic, Mirza Dzomba, Blazenko Lackovic, Igor Vori…

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