Am Samstag empfängt das BWOL-Team der SG Kronau/Östringen II um 20 Uhr in der Kronauer Mehrzweckhalle die HG Oftersheim/Schwetzingen. Die Partien zwischen den beiden ohnehin nachbarschaftlich beheimateten Vereinen bringen jedes Jahr eine besondere Atmosphäre mit sich, sei es in den verschiedenen Jugendklassen oder in der Regionalliga.
Mannheim. Turbulente Tage lagen hinter ihm. Die Gerüchteküche brodelte, die Spekulationen wurden immer wilder – und stets musste Thorsten Storm Stellung beziehen. Oder anders ausgedrückt: Der Manager des Handball-Bundesligisten Rhein-Neckar Löwen versuchte zu retten, was zu retten war, nachdem der Aufsichtsratsvorsitzende Jesper Nielsen eine große Personalrochade angekündigt hatte.
Kronau/Östringen. Den Verantwortlichen der Rhein-Neckar Löwen war es wohl gar nicht unrecht, dass Jesper Nielsen, Aufsichtsratschef und Hauptsponsor des Handball-Bundesligisten, nicht in der Mannheimer SAP-Arena weilte. So rückte zumindest für kurze Zeit wieder das Sportliche in den Vordergrund. Dem Team von Trainer Gudmundur Gudmundsson reichte im Achtelfinal-Rückspiel der Champions League gegen Croatia Zagreb ein 27:27 (11:9), um zum dritten Mal in Folge in die Runde der besten Acht einzuziehen. In den Tagen zuvor hatte jedoch Schmuckbaron Nielsen, der auch Hauptgesellschafter seines Heimatclubs AG Kopenhagen ist, immer wieder für Unruhe gesorgt, da er angeblich mehrere Löwen-Profis nach Dänemark holen will – begeistert war davon keiner.
Mannheim. Es war ein königlicher Abgang. Er hatte etwas Erhabenes, erinnerte an einen großen Feldherren. Sprechchöre und rhythmisches Klatschen begleiteten Gudmundur Gudmundsson, den kleinen Isländer, den Trainer der Rhein-Neckar Löwen, auf dem Weg in die Katakomben. Die Fans riefen seinen Namen. Erst einer, dann zwei, dann ganz viele. Und „Gudmi“? Der nahm den Ball auf, dankte es ihnen mit einer spontanen Geste: Er reckte seinen Sympathisanten die Faust entgegen, die Siegerfaust. Und das trotz eines Unentschiedens, eines 27:27-Remis gegen Croatia Zagreb. Doch das schmeckte wie ein Sieg, reichte ja auch zum Einzug ins Viertelfinale der Champions League.
Mannheim. Die 7686 Fans in der SAP Arena waren aus dem Häuschen, auf dem Parkett tanzten die Spieler – zum dritten Mal in Folge haben die Rhein-Neckar Löwen das Viertelfinale der Champions League erreicht. Nach dem 31:28-Hinspielerfolg reichte gestern Abend ein 27:27 (11:9) gegen den kroatischen Meister RK Croatia Zagreb. Mit Spannung schauen die Badener nun auf die Auslosung am Montagabend. „Kein deutscher Klub – das wäre das Schönste“, formulierte Geschäftsführer Thorsten Storm einen spontanen Wunsch nach der packenden Partie, während Trainer Gudmundur Gudmundsson erst einmal das Erreichte bewertete. „Das war ein hartes Stück Arbeit und ist ein Riesen-Ding, dass wir noch dabei sind“, sagte der Löwen-Coach.
Alle guten Dinge sind drei für die Rhein-Neckar Löwen: In ihrer mittlerweile dritten Saison in der EHF-Champions League haben sich die Badener zum dritten Mal für das Viertelfinale in der Handball-Königsklasse qualifiziert. Dazu reichte dem Team von Gudmundur Gudmundsson nach dem Hinspiel-Erfolg in Zagreb ein 27:27 (11:9)-Unentschieden gegen den kroatischen Meister im Achtelfinal-Rückspiel. Vor 7686 Zuschauern in der Mannheimer SAP Arena knüpften die Gelb-Blauen in der ersten Halbzeit zumindest in der Defensive an die starke Leistung vom vergangenen Sonntag an, dazu parierte Slawomir Szmal im Tor einige wichtige Bälle und so gelangen den kroatischen Gästen im ersten Abschnitt gerade einmal neun Gegentreffer.
Mannheim. Die Reise durch Europa geht weiter. Vielleicht noch mal nach Frankreich, in den Osten oder doch ein innerdeutscher Dienstausflug? Egal, bevor die Champions-League-Jagd der Rhein-Neckar Löwen – hoffentlich – beim Final Four in Köln endet, nimmt es das Rudel wie es kommt. Gestern Abend zählte ohnehin nur das Hier und Jetzt, der Viertelfinaleinzug in der Königsklasse, das am Montag ausgelost wird. Ein 27:27 (11:9)-Remis im Rückspiel gegen Zagreb reichte, entfachte nach dem sonntäglichen 31:28-Erfolg in der kroatischen Hauptstadt einen gigantischen Jubelsturm: Die Badener hüpften im Kreis, geschlossen, minutenlang, grinsten um die Wette. Thorsten Storm, der Manager, genoss das Weiterkommen im Stillen. Alleine, vor dem Spielertunnel. Ein wenig blass sah er aus: „Ich habe eben schon etwas gezittert“, gestand er, „denn es war einfach unglaublich wichtig, dass wir das Viertelfinale packen: für den Verein, für die Fans, für das ganze Umfeld.“
Mannheim. Die Rhein-Neckar Löwen stehen zum dritten Mal in Folge im Viertelfinale der Champions League. Nach dem 31:28-Hinspielerfolg reichte dem badischen Handball-Bundesligisten in der Mannheimer SAP-Arena ein 27:27 (11:9)-Remis gegen Croatia Zagreb, um erneut in den Kreis der besten acht Teams in Europa vorzustoßen. „Es ist immer schwer, gegen einen Gegner zu spielen, der das Hinspiel mit drei Toren verloren hat – aber die Mannschaft hat das hervorragend hingekriegt“, lobte Manager Thorsten Storm, der am Rande der Partie Gerüchte über einen Wechsel im Sommer zum Bundesliga-Spitzenreiter HSV Hamburg dementierte, bei dem er angeblich als Präsident im Gespräch ist. „Ich habe hier einen Vertrag bis 2015 – und ich pflege meine Verträge einzuhalten“, so Storm.
Die Rhein-Neckar Löwen stehen zum dritten Mal hintereinander im Viertelfinale der Champions League! Nach dem 31:28 am vergangenen Sonntag in Zagreb genügte dem Team von Trainer Guðmundur Guðmundsson vor 7.686 Zuschauern in der SAP ARENA nun ein 27:27 (11:9)-Unentschieden, um in die Runde der letzten Acht einzuziehen. „Das ist ein Riesending“, freute sich der Isländer über das Weiterkommen.
Heidelberg. Die Rhein-Neckar Löwen treffen heute im Achtelfinal-Rückspiel der Champions League auf Croatia Zagreb (SAP Arena, 19 Uhr). In Kroatien gelang ein 31:28-Sieg. Im Vorfeld des Duells sprach die RNZ mit Manager Thorsten Storm, der laut einem Bericht des Hamburger Abendblatts vor einem Wechsel zum HSV Hamburg stehen soll.
Mannheim. Sein Platz war noch nicht einmal die Bank. Grzegorz Tkaczyk musste auf einem Stuhl sitzen, ohne Trikot – und ohne Aussicht auf einen Einsatz. Bei den Rhein-Neckar Löwen, die heute (19 Uhr/SAP Arena) im Achtelfinal-Rückspiel der Champions League auf Croatia Zagreb treffen, stand der Handballer auf dem Abstellgleis. Er wurde nicht mehr gebraucht, weil beim Bundesligisten die Verletzten in den Kader zurückkehrten – und er den Klub am Saisonende sowieso verlässt. „Es ist doch klar, dass unser Trainer Gudmundur Gudmundsson eher auf die Leute setzt, die im kommenden Jahr noch bei uns sind“, sagte Manager Thorsten Storm im Februar.
Morgen können die Rhein-Neckar Löwen zum dritten Mal in Serie ins Viertelfinale der Handball-Champions League einziehen. Die Grundlage fürs Weiterkommen haben die Löwen jedenfalls schon gelegt. Am vergangenen Sonntag gewannen sie beim kroatischen Meister RK Zagreb mit 31:28 das erste von insgesamt zwei Achtelfinalspielen, morgen fällt in der Mannheimer SAP Arena die Entscheidung. Vor dem heutigen Abschlusstraining der Gelb-Blauen hat Radio Regenbogen Löwenreporter Alexander Daub mit Torhüter Henning Fritz und Trainer Gudmundur Gudmundsson gesprochen.