Fünf Heimspiele, fünf Siege: Die Rhein-Neckar Löwen unterstrichen am Sonntagnachmittag ihre Stärke in der heimischen SAP Arena. Die Badener setzten sich vor 6312 Zuschauern in Mannheim gegen die Überraschungsmannschaft des Bergischen HC mit 35:28 (21:13) durch. Uwe Gensheimer erzielte gegen den „untypischen“ Aufsteiger sechs Treffer und war damit bester Werfer der Partie.
(ad) „Wir haben uns heute noch einmal die wichtigsten Szenen angeschaut und da kommt dann doch noch einmal das Gefühl der Enttäuschung hoch, vor allem wenn man sieht, dass wir nahe dran waren.“ Zwei Tage nach dem Spitzenspiel in der Handball- Bundesliga beim THW Kiel ist die 28:31- Niederlage an der Förde bei Andy Schmid und den restlichen Rhein- Neckar Löwen noch nicht völlig verdaut.
Nach der knappen Niederlage beim THW Kiel (28:31) haben die Rhein-Neckar Löwen bereits am Sonntag, 15 Uhr, die Chance zur Wiedergutmachung. In die SAP Arena (Die Halle öffnet um 14 Uhr, es gibt noch Karten an der Tageskasse) kommt dann der Bergische HC, ein bislang recht starker Aufsteiger.
Die Rhein-Neckar Löwen treffen am Sonntag (15 Uhr) in der Mannheimer SAP Arena auf den starken Aufsteiger Bergischer HC. Die Halle öffnet um 14 Uhr, es gibt noch Tickets an der Tageskasse. Vor der Partie sprachen wir mit dem Kapitän der Löwen, Uwe Gensheimer.
Kiel/Heidelberg. Irgendwie ist es frustrierend auf diesen Verein angesprochen zu werden. Als Löwe sowieso. Denn eigentlich geht es dann immer um Negativ-Erlebnisse, darum zu erklären, warum es wieder mal nicht gereicht hat, um böse Packungen oder einfach nur Niederlagen, die schmerzen.
Was für ein Duell! Und was für ein Ausrufezeichen des THW Kiel! Der Branchenprimus und die Rhein-Neckar Löwen lieferten sich ein echtes Spitzenspiel – und am Ende jubelten mal wieder die Norddeutschen. Trotz des Umbruchs an der Ostsee und des Verlusts von Stars wie Momir Ilic, Thierry Omeyer, Daniel Narcisse und Marcus Ahlm thront der THW schon wieder auf Platz eins. Dafür gebührt Trainer Alfred Gislason Respekt – entschieden ist die Saison allerdings noch lange nicht.
KIEL. Schnellen Schrittes eilte Alexander Petersson aus der Kabine. Der 33-Jährige wollte nur noch weg. Groß war sein Ärger, riesig seine Enttäuschung. Über das 28:31 der Rhein-Neckar Löwen im Topspiel beim THW Kiel. Und über seine eigene Leistung. Erst fluchte der Linkshänder leise, dann übernahm er die Verantwortung für die Niederlage. „Ich bin unzufrieden. Es fühlt sich so an, als hätte ich das Spiel alleine verloren“, ging Petersson nach monatelanger Verletzungspause und gescheitertem Kurz-Comeback Anfang Oktober hart mit sich ins Gericht: „Ich habe dumme Fehler gemacht und wie ein 20-Jähriger gespielt, als ich aufs Feld kam.“
Kiel (miwi). In den Vorjahren hatten die Rhein-Neckar Löwen in Auswärtsspielen beim THW Kiel nicht den Hauch einer Chance. Das war diesmal anders – Punkte gab es trotzdem nicht. In der Schlussphase wurden die Löwen beim Tabellenführer überrannt. Am Ende verloren die Badener das Spitzenspiel der Handball-Bundesliga mit 28:31 (13:14) und haben den Kontakt nach ganz oben vorerst verloren. Sieben bittere Minuten bedeuteten letztlich das Scheitern der Löwen.
KIEL. Gesenkte Köpfe, leere Blicke, hängende Schultern. Im Spitzenspiel beim THW Kiel war mehr drin, sogar der Sieg. Das wussten gestern Abend auch die Rhein-Neckar Löwen, als sie enttäuscht vom Feld schlichen. Lange begegneten sie dem Tabellenführer auf Augenhöhe. Um in Kiel zu gewinnen, muss 60 Minuten alles passen. Lange Zeit stimmte viel bei den Gelbhemden, doch in den Schlussminuten verloren die Badener die Nerven und somit auch das Spiel. 31:28 (14:13) hieß es am Ende für den THW.
Kiel. Der Sprung an die Spitze der Handball-Bundesliga wird für die Rhein-Neckar Löwen auch in dieser Saison ganz schwer. Gestern verloren die Badener das Topspiel beim THW Kiel mit 28:31 (13:14) und haben jetzt bereits fünf Zähler Rückstand auf die „Zebras“. Dabei war die Chance vorhanden, den Meister in dessen eigener Halle zu schlagen.
Am Ende jubeln die Zebras: Die Rhein-Neckar Löwen unterlagen im Spitzenspiel der DKB Handball-Bundesliga am Mittwochabend dem THW Kiel mit 28:31 (13:14). 10285 Zuschauer in der ausverkauften Sparkassen-Arena verfolgten eine hochklassige Partie, in der die Entscheidung zehn Minuten vor Schluss fiel, als die Badener eine Drei-Tore-Führung aus der Hand gaben und gut acht Minuten keinen eigenen Treffer setzen konnten. Die Folge: Die Zebras galoppierten davon. Durch die zweite Saison-Niederlage quittierten die Löwen auch die Minuspunkte sechs und sieben und rutschten damit auf Rang fünf der Tabelle ab.