Dormagen. An dieses Bild hat sich Trainer Ola Lindgren seit einigen Wochen gewöhnt. Doch er kann sich an dieser Szenerie nicht sattsehen. Auch gestern Abend waren es wieder seine Spieler, die jubelnd die Arme in die Höhe streckten. In der Handball-Bundesliga gewannen die Rhein-Neckar Löwen beim TSV Dormagen mit 35:25 (15:13) und setzten ihre Siegesserie fort. „Ich bin mit dem Ergebnis natürlich sehr zufrieden“, meinte Lindgren nach der Partie, die allerdings in der ersten Halbzeit keinesfalls eindeutig verlief.
Die Rhein-Neckar Löwen haben in der Handball-Bundesliga ihren guten Lauf fortgesetzt und beim TSV Dormagen den fünften Ligaerfolg in Serie eingefahren. Nach einer knappen 15:13-Führung zur Pause drückte die Lindgren-Sieben der Partie in Hälfte zwei ihren Stempel auf und sicherte sich letztlich einen deutlichen 35:25-Sieg.
Dank einer Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit haben die Rhein-Neckar Löwen beim TSV Dormagen einen souveränen Sieg eingefahren und damit in der Bundesliga den fünften Erfolg hintereinander gelandet. Im TSV-Sportcenter setzten sich die Badener mit 35:25 (15:13) durch. Bester Torschütze war diesmal Kreisläufer Bjarte Myrhol, der insgesamt acht Mal traf. Bester Schütze der Partie war allerdings der Dormagener Christoph Schindler mit neun Toren.
Mannheim. Es war fast schon ein ungewohntes Gefühl. Gleich mehrere Nächte in Folge konnte Patrick Groetzki in seinem eigenen Bett verbringen, nachdem er zuvor mit den Rhein-Neckar Löwen binnen einer Woche drei Auswärtspartien zu bestreiten hatte. Hannover, Sarajevo, Hannover – so lautete die Reiseroute für den Handball-Bundesligisten.
Kronau/Östringen. Bevor sich im Kader der Rhein-Neckar Löwen in der kommenden Woche einige personelle Lücken auftun, da die zahlreichen Nationalspieler zu ihren jeweiligen Auswahlteams reisen, hat das Team von Trainer Ola Lindgren im Rheinland noch eine Pflichtaufgabe vor der Brust. „Der TSV Dormagen ist ein Gegner, den man schlagen muss“, betont der Coach des badischen Handball-Bundesligisten vor dem heutigen Gastspiel (19 Uhr) im TSV-Sportcenter. „Wir wollen oben dranbleiben“, erklärt Lindgren, dessen Mannschaft bereits vier Minuspunkte auf dem Konto hat.
Heidelberg. (dh) „Das ist wieder so ein Spiel, bei dem wir eigentlich nichts gewinnen können.“ Thorsten Storm, der Manager der Rhein-Neckar Löwen, will vor der heutigen Bundesliga-Partie um 19 Uhr beim TSV Dormagen nichts von einem Selbstläufer hören, wohlwissend, dass sich in den Duellen David gegen Goliath häufig eine Eigendynamik entwickelt. „Insgeheim wartet jeder doch nur auf unseren Ausrutscher“, erklärt Storm: „Aber da müssen wir durch.“
Drei deutliche Siege in Serie, ein Bundesligaduell im Visier, Junglöwen im Derbyfieber und ein Fanclub, der in den nächsten Wochen Einiges vor hat sind die Themen in der 57. Folge von Siebenmeter. Im aktuellen Interview spricht Löwen-Torhüter Henning Fritz über das momentane Selbstbewusstsein im Team – Ola Lindgren, Gudjon Valur Sigurdsson und Manager Thorsten Storm nehmen den kommenden Ligagegner Dormagen unter die Lupe.
Am Mittwoch, 28. Okotber, präsentieren sich ab 13.00 Uhr nacheinander Löwen-Spieler den Besuchern der offerta auf der Messe Karlsruhe. In der Sportarena der Messehalle 1 stehen Maskottchen Conny neben Henning Fritz, Andrej Klimovets und Lokalmatador Patrick Groetzki und anderen für Eure Autogrammwünsche bereit. Besonderes Bonbon: Unser Löwen-Fotograf wartet auf Euch, um Euch mit Maskottchen Conny abzulichten.
Ehe sich ein Teil der Mannschaft in der kommenden Woche zu den jeweiligen Nationalmannschaften verabschiedet, wollen die Rhein-Neckar Löwen zuvor am Samstag, 19 Uhr, beim TSV Dormagen einen erfolgreichen Abschluss des Monats Oktober schaffen. „Wir wollen bis dahin keine Partie verlieren“, hatte sich Oliver Roggisch ein Zwischenziel gesetzt, das bisher umgesetzt wurde. Zudem winkt bei einem Erfolg im TSV-Sportcenter der Sprung auf Rang drei, da Frisch Auf Göppingen beim THW Kiel antreten muss.
Am kommenden Sonntag (16:30 Uhr) trifft die SG Kronau/Östringen II in der Hermann-Ertinger-Halle in Deizisau auf eine Mannschaft, die am vergangenen Samstag die ersten Punkte gewonnen hat. Ausgerechnet der Lokalrivale Neuhausen/Filder musste beim 40:37 dran glauben. Diesen Sieg hat die Mannschaft mit einer taktischen und kämpferischen Meisterleistung eingefahren.
Hannover/Mannheim. Nach einer letzten Busfahrt Richtung Kronau war die lange Reise-Woche Hannover-Sarajevo-Hannover spät in der Nacht auf Mittwoch endlich beendet und Trainer Ola Lindgren gab seinen Profis einen Tag frei. Schließlich stimmte die Bilanz der Rhein-Neckar Löwen: Zwei Punkte in der Handball-Bundesliga, Tabellenführung in der Champions League und locker ins Pokal-Achtelfinale. Zeit zum Durchatmen.
Heidelberg. Die Rhein-Neckar Löwen sind derzeit nicht zu stoppen. Leichtfüßig kreisen sie ihre Beute ein, lassen sie kurz zappeln und beißen dann kompromisslos zu. Beim badischen Handball-Bundesligisten ist kollektives Durchschnaufen angesagt. Nach dem holprigen Start läuft es mittlerweile richtig rund. Siege werden beinahe im Vorbeigehen eingefahren. Am Dienstag musste nun erneut der TSV Hannover Burgdorf dran glauben: Dank eines souveränen 38:26-Erfolgs zog man ins Achtelfinale des DHB-Pokals ein.