Die Rhein-Neckar Löwen stehen dicht vor dem Gewinn der ersten Deutschen Meisterschaft. Die Badener gewannen am Sonntagnachmittag in der ausverkauften SAP Arena vor 13.200 Zuschauern gegen die TSV Hannover-Burgdorf mit 27:23 (17:11). Die Gelbhemden gehen nun mit einem Zähler Vorsprung und dem um 30 Treffer besseren Torverhältnis gegenüber der SG Flensburg-Handewitt in das letzte Saisonspiel. Dieses findet am kommenden Sonntag beim TuS Nettelstedt-Lübbecke statt.
Der Handball Bundesliga droht ein erneutes Herzschlagfinale. Zwei Spieltage vor dem Saisonende beträgt der Vorsprung der Rhein-Neckar Löwen an der Tabellenspitze vor der SG Flensburg-Handewitt nur einen Punkt. Gewinnen beide Mannschaften ihre Spiele am kommenden Wochenende, fällt die Entscheidung im Kampf um die Deutsche Meisterschaft erst am letzten Spieltag. Die Löwen müssen dabei am Sonntag, 5.6.16, auswärts beim Tabellenschlusslicht TuS N-Lübbecke antreten.
Zwei Spiele haben die Rhein-Neckar Löwen in der laufenden Saison noch zu absolvieren, zwei Schritte zum großen Ziel, der Deutschen Meisterschaft, es wäre der erste nationale Titel der Vereinsgeschichte.
Auf Uwe Gensheimer wartet am Sonntag eine emotionale Bewährungsprobe, doch die soll es nach dem Willen des Kapitäns der Rhein-Neckar Löwen und der gesamten Mannschaft erst nach dem Spielende geben.
Es ist genau der Rahmen, den sich einer wie Uwe Gensheimer verdient hat. Wenn der wohl beste Linksaußen der Handball-Welt sich am Sonntag zum letzten Mal in der SAP Arena das Löwen-Trikot überstreift, wird das „Ufo“ beben, abheben
Die Rhein-Neckar Löwen gehen mit einem weiteren Neuzugang in die kommende Saison. Vom mazedonischen Meister Vardar Skopje wechselt Dejan Manaskov zu den Badenern.
Die Rhein-Neckar-Löwen haben dem Druck stand gehalten. Im wegweisenden Spiel bei der HSG Wetzlar gab es gestern Nachmittag einen 23:19 (10:11)-Sieg. Für den Spitzenreiter stehen die Zeichen nun auf Meisterschaft, TSV Hannover-Burgdorf und TuS N-Lübbecke heißen die Gegner an den letzten beiden Spieltagen.
Die Nacht war kurz, aber schön. Süße Träume dürften bei den Rhein-Neckar Löwen die Runde gemacht haben. Von was sie gehandelt haben? Na, vom wohl vorentscheidenden Schritt im Titelrennen, vom so wichtigen 23:19-Sieg in Wetzlar. Bis der unter Dach und Fach war, wurde gebibbert und gezittert. Doch genau diese Erfolge sind eben oft die schönsten. So emotional, so befreiend.
Es hätte auch schief gehen können. Gestern präsentierten die Rhein-Neckar-Löwen ihre neue Geschäftsführerin Jennifer Kettemann. Aber weil die Mannschaft die äußerst knifflige Aufgabe bei der HSG Wetzlar am Sonntag löste, waren alle ganz schön erleichtert.
Mit dem letzten Heimspiel der laufenden Saison endet am kommenden Sonntag bei den Rhein-Neckar Löwen auch eine Ära. Es ist der letzte Heimauftritt von Kapitän Uwe Gensheimer, der noch zwei Bundesligaspiele für die Löwen absolvieren wird, ehe er in der kommenden Saison zu Paris St. Germain wechselt. Für ein ausführliches Interview hat sich der Rekordtorschütze der Badener aber nochmals Zeit genommen, Gensheimer spricht neben seinen Anfängen bei den Löwen auch über die Wohnungssuche in Paris.
Lange mussten die Rhein-Neckar Löwen und ihre mitgereisten Fans in der Wetzlarer RITTAL- Arena um die Punkte zittern, doch in der Schlussphase behielt das Team von Nikolaj Jacobsen im Ligaduell gegen die HSG Wetzlar den kühleren Kopf und sicherte sich einen 23:19 (10:11)- Arbeitssieg, mit dem die Löwen die Tabellenführung verteidigten. Erfolgreichster Werfer für die Badener vor 4421 Zuschauern war Andy Schmid mit sieben Treffern.