(br). Die Rhein-Neckar Löwen haben in der Champions League den nächsten Sieg eingefahren. Der Mannheimer Handball-Bundesligist kam am Samstagabend vor 6000 Zuschauern beim kroatischen Serienmeister RK Croatia Zagreb zu einem 28:24 (13:12). Durch den Sieg festigten die Löwen den zweiten Platz in der Hauptrundengruppe A und haben nun wie auch der ungarische Tabellenführer Veszprem beste Chancen auf den Einzug in das Achtelfinale.
Die Anreise war anstrengend, mit Hindernissen verbunden: Doch die Rhein-Neckar Löwen trotzten den Strapazen und gaben sich in der Champions League keine Blöße. Der Handball-Bundesligist gewann beim kroatischen Meister HC Osiguranje Zagreb mit 28:24 (13:12), festigte in der Vorrundengruppe A den zweiten Platz hinter MKB Veszprém und machte einen großen Schritt Richtung Achtelfinale.
Auch die SG Kronau/Östringen konnten den Tabellenführer aus Bad Neustadt nicht stoppen. Die Junglöwen kassierten an der Saale eine deftige 22:34 (8:19)-Auswärtsniederlage. Mit einem ausgeglichenem Punktekonto liegen den Gelbhemden vor dem Derby am kommenden Freitag gegen Großsachsen auf dem sechsten Tabellenplatz.
(ad) Die Rhein-Neckar Löwen bleiben in der Gruppenphase der Handball- Champions League auf Erfolgskurs. Zehn Tage nach dem deutlichen Heimsieg gegen Zagreb behielten die Löwen auch auswärts gegen den kroatischen Serienmeister die Oberhand. Mit einem 28:24 (13:12)- Sieg sicherte sich das Team von Gudmundur Gudmundsson in der Gruppe A den vierten Sieg in Folge und bleibt damit nach sechs von insgesamt zehn Vorrunden-Spielen auf Platz zwei der Tabelle. Erfolgreichster Werfer der Gelb-Blauen in der Arena Zagreb war Uwe Gensheimer mit sechs Treffern.
Die Rhein-Neckar Löwen haben nach sechs Partien in der Vorrunde der VELUX EHF Champions League ihren zweiten Platz in der Gruppe A untermauert und einen großen Schritt in Richtung Achtelfinale gemacht. Am Samstagabend behielten die Badener mit 28:24 (13:12) beim kroatischen Serienmeister HC Croatia Osiguranje Zagreb die Oberhand. In der Arena Zagreb erzielte Uwe Gensheimer insgesamt sechs Treffer und avancierte damit neben Jerko Matulic zum erfolgreichsten Werfer der Partie.
Weite Reise, große Chance: Mit einem Sieg am Samstagabend (18 Uhr, live auf Eurosport) bei Croatia Zagreb könnten die Rhein-Neckar Löwen die Tür ins Achtelfinale der Velux EHF Champions League ganz weit aufstoßen.
(ad) Im altehrwürdigen Dom sportova in Zagreb feierte Tomas Svensson einige seiner größten Titel als aktiver Spieler. In der kroatischen Hauptstadt wurde der ehemalige Weltklasse- Torhüter Champions League- Sieger und auch Europameister mit der schwedischen Nationalmannschaft. Am Wochenende kehrt der 45- Jährige als Co-Trainer der Rhein-Neckar Löwen an seine alte Erfolgsstätte zurück, zumindest fast, denn mittlerweile spielt sich das Handball- Geschehen in der modernen Zagreb-Arena ab.
MANNHEIM. Gudmundur Gudmundsson musste lange überlegen, bis er sich an eine ähnlich schwache Halbzeit der Rhein-Neckar Löwen wie die ersten 30 Minuten beim 30:27 (10:15) gegen den ThSV Eisenach erinnern konnte. „Vielleicht vor drei Jahren“, sinnierte der Löwen-Coach und reiste damit gedanklich in die Phase der großen Worte und kleinen Taten zurück, die den Badenern lange Zeit negativ anhaftete.
Nach dem erfolgreichen Bundesliga-Intermezzo mit dem 30:27-Sieg gegen Aufsteiger Eisenach wird am Samstag der internationale Doppelpack der Rhein-Neckar Löwen gegen RK Croatia Osiguranje Zagreb in der kroatischen Hauptstadt fortgesetzt. Im Hinspiel setzten sich die Löwen locker und leicht mit 34:26 gegen den kroatischen Serienmeister durch, und dabei stand ein Spieler von Zagreb besonders im Fokus: Stipe Mandalinic. Der 21-Jährige war mit neun Treffern erfolgreichster Torschütze der Partie und gilt als größtes kroatisches Handball-Talent.
Mannheim. Die Fußball-Profis des Karlsruher SC gingen gestern fremd. Bei ihrem Betriebsausflug in die Mannheimer SAP-Arena sahen sie ein Handballspiel mit zwei grundverschiedenen Halbzeiten und erhielten Anschauungsunterricht in Sachen erfolgreiches Aufbäumen gegen eine drohende Niederlage. 10:15 lagen die Rhein-Neckar Löwen nach der ersten Hälfte zurück, am Ende feierten sie einen 30:27-Arbeitssieg gegen den starken Bundesliga-Aufsteiger ThSV Eisenach.
Mannheim. Langeweile? Nicht bei den Rhein-Neckar Löwen! Beinahe täglich werden rings um das Kronauer Trainingszentrum Schlagzeilen produziert. Gerade auch abseits der Platte: Gensheimer bleibt, Jacobsen kommt. Das Neuste: Karason geht. Richtig: Kaum da, schon wieder weg. Gegen Eisenach fehlte der Neu-Hannoveraner gestern bereits. In einer Partie, in der die Löwen beinahe gestrauchelt wären.
MANNHEIM. Der Jubel war verhalten, die Tänzchen blieben vor den nur 4364 Fans gestern Abend aus – und das aus gutem Grund. 40 lange Minuten quälten sich die Rhein-Neckar Löwen gegen den Aufsteiger ThSV Eisenach, am Ende stand dann aber doch wenigstens ein 30:27 (10:15)-Arbeitssieg der Badener. „In der ersten Halbzeit haben wir so schlecht wie noch nie gespielt, danach hat sich die Mannschaft auf den Hintern gesetzt und gekämpft“, zog Manager Thorsten Storm schnell einen Schlussstrich unter diese Vorstellung.