„Wir schauen nicht auf die Kieler“

Heidelberg. So richtig angekommen ist er noch nicht. „Noch“, schmunzelt Gudmundur Gudmundsson (49), „noch lebe ich im Hotel.“ Doch das wird sich bald ändern. Der Isländer, der neue Trainer der Rhein-Neckar Löwen, ist nämlich bereits auf der Suche, will schnellstmöglich die eigenen vier Wände beziehen. Irgendwo im Raum Heidelberg möchte er es sich gemütlich machen. Überstürzt wird aber nichts. Alles muss passen. Schließlich wird es keine Übergangslösung: Fünf Jahre – so lange läuft sein Vertrag – sind eine lange Zeit.

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Gudmundsson – ein emotionaler Analytiker

Mannheim. Gudmundur Gudmundsson macht keine Pausen. Der Trainer der Rhein-Neckar Löwen lebt für den Handball, er liebt diesen Sport über alles. Gestern bat der neue Coach seine Bundesliga-Mannschaft zwei Mal zur Übungseinheit, zwischendurch beschäftigte er sich mit dem nächsten Gegner TSV Hannover-Burgdorf (Mittwoch, 20.15 Uhr/ SAP Arena).

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Positive Entwicklung in turbulenten Tagen

Kronau/Östringen. Nach den turbulenten Tagen in der Vorwoche ist rund um das Trainingszentrum der Rhein-Neckar Löwen in Kronau wieder etwas Ruhe eingekehrt. „Die Mannschaft hat wirklich ein sehr gutes Spiel abgeliefert – deshalb waren auf der Rückreise natürlich auch alle zufrieden“, sagt Thorsten Storm, der Manager des badischen Handball-Bundesligisten. Nach der Trennung von Trainers Ola Lindgren am Donnerstagnachmittag hatte das Team unter der Regie seines neuen Übungsleiters Gudmundur Gudmundsson seine erste Prüfung mit Bravour bestanden. Beim FC Barcelona, Rekordgewinner der Champions League, feierten die Löwen zum Auftakt der Gruppenphase in der Königsklasse einen überraschenden 31:30-Erfolg.

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„Das ist auch ein Sieg von Ola und Kent“

Barcelona. Der Profisport ist ein schnelllebiges und knallhartes Geschäft. Trainer kommen und gehen, Spieler sowieso. Und deshalb wäre es einfach normal gewesen, wenn bei den Rhein-Neckar Löwen keiner mehr von Ola Lindgren und Kent-Harry Andersson gesprochen hätte. Warum auch? Der Handball-Bundesligist hatte mit dem neuen Coach Gudmundur Gudmundsson eine Überraschung vollbracht und in der Champions League beim FC Barcelona mit 31:30 (14:13) gewonnen.

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Paukenschlag in Katalonien

Karlsruhe/Barcelona (bin/ug). Die Rhein-Neckar Löwen haben gleich zum Start der Gruppenphase in der Champions League für einen Paukenschlag gesorgt. Der badische Handball-Bundesligist gewann das erste Spiel unter der Regie seines neuen Trainers Gudmundur Gudmundsson beim Vorjahresfinalisten FC Barcelona hauchdünn mit 31:30 (14:13) und düpierte damit vor 1 536 Zuschauern die favorisierten Katalanen. „Mit dem Ergebnis bin ich natürlich sehr zufrieden“, erklärte Gudmundsson, der erst am Donnerstagnachmittag als Nachfolger des beurlaubten Ola Lindgren vorgestellt worden war. „Es ist sehr schwer, in Barcelona zu gewinnen. Deshalb sind wir alle froh, dass wir das geschafft haben“, ergänzte der Löwen-Coach.

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Ein Schlitzohr auf Rechtsaußen

Barcelona. Er wirkte hochkonzentriert, war eingetaucht in seine eigene Welt. 60 Minuten lang: Die Arme ständig in Bewegung, der Blick entschlossen, fokussiert auf das Wesentliche. Gudmundur Gudmundsson, 49, der neue Trainer der Rhein-Neckar Löwen, der Mann, der die badischen Titelträume wahr werden lassen soll, war voll in seinem Element. Ein Handball-Workaholic, wie es Löwen-Manager Thorsten Storm kürzlich im RNZ-Gespräch formulierte. Das Duell beim FC Barcelona war für beide der erste gemeinsame Ernstfall. Und der wurde bestanden. Mit Bravour. Mit Applaus. Mit einem ganz dicken Ausrufezeichen. Die Löwen siegten, zauberten, feierten, lachten über einen 31:30 (14:13)-Auswärtssieg. Bjarte Myrhol und Co. setzten den spanischen Kreis-Toreros Hörner auf. Eine Topleistung, ohne Schnörkel, mit ganz viel Leidenschaft. Storm fand’s klasse: „Dieser Sieg bedeutet für unsere Mannschaft sehr viel. Wenn man hart für eine Sache arbeitet, hat man auch das Quäntchen Glück verdient und gewinnt ein großes Spiel.“

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Löwen müssen erneut nach Bittenfeld

Wie schon in der Vorsaison müssen die Rhein-Neckar Löwen auch im diesjährigen Pokalwettbewerb beim TV Bittenfeld antreten. Das ergab die Auslosung, die von Daniel Stephan, dem ehemaligen Nationalspieler, vorgenommen wurde. Am 19. oder 20. Oktober müssen die Badener in der dritten Runde des DHB-Pokals beim Zweitligisten spielen. Dabei sind die Löwen gewarnt, denn vor knapp einem Jahr war das Team in der zweiten Runde beim TVB schon fast ausgeschieden, ehe Ólafur Stefánsson in der Schlusssekunde der regulären Spielzeit mit einem verwandelten Siebenmeter den Ausgleich erzielte. In der Verlängerung gewannen die Löwen schließlich. Und stürmten später bis ins Pokalfinale.

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Paukenschlag in Barcelona: Löwen feiern Traumstart

Der Start in die Gruppenphase der Champions League ist den Rhein-Neckar Löwen geglückt. Der Handball-Bundesligist gewann überraschend beim favorisierten FC Barcelona mit 31:30 (14:13). Erfolgreichster Torschütze der Gelbhemden war der in Schlussphase überragende Ivan Cupic (10/2).

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Löwen landen Coup in Barcelona – Interviews

Die Rhein-Neckar Löwen haben in der EHF-Champions League einen Auftakt nach Maß hingelegt. In ihrem ersten Hauptrundenspiel beim Titelaspiranten FC Barcelona Borges verließen die Löwen etwas überraschend, aber unterm Strich verdient den legendären Palau Blaugrana als Sieger.

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Prüfung bestanden – Löwen gewinnen den Test beim FC Barcelona

Starker Start in die Champions League: Die Rhein-Neckar Löwen setzten am Samstag mit einem 31:30 (14:13) beim FC Barcelona zu Beginn der Gruppenphase ein dickes Ausrufezeichen. Zwei Tage nachdem Guðmundur Guðmundsson auf die Kommandobrücke bei den Badenern gewechselt war, präsentierten sich die Löwen beim siebenmaligen Gewinner der europäischen Königsklasse mit toller Moral, zündeten ein kämpferisches Glanzlicht und entführten damit am Ende zwar für viele überraschend, aber völlig verdient die beiden Zähler.

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Gelegenheit zur Premiere mit Paukenschlag

Kronau/Östringen (bin/fko). Der FC Barcelona ist im europäischen Club-Handball seit vielen Jahren eine der Top-Adressen. Zwar hat Ciudad Real den Katalanen in der spanischen Liga den Rang des Serienmeisters abgelaufen, dennoch zählt das Barça-Starensemble auch in dieser Saison zu den heißesten Anwärtern auf den Gewinn der Champions League. „Barcelona hat wirklich eine super Mannschaft“, meint auch Gudmundur Gudmundsson, der seit Donnerstagnachmittag als neuer Chefcoach bei den Rhein-Neckar Löwen das Zepter schwingt.

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„Wir fahren nach Barcelona, um zu gewinnen“- Olafur Stefansson im Interview

Wie man sich als Sieger der EHF Champions-League fühlt, das weiß Olafur Stefansson genau, denn der 37-jährige Isländer gewann bereits viermal die europäische Handballkrone: 2002 mit dem SC Magdeburg und in den Jahren 2006, 2008 und 2009 mit dem spanischen Topclub Ciudad Real. In dieser Saison möchte der Linkshänder mit den Rhein-Neckar Löwen in der Champions League so weit wie möglich kommen. Kein leichtes Unterfangen, denn in der Gruppe A der Königsklasse sind die Topteams aus Barcelona, Kiel, Kielce, Celje und Chambery die Gegner der Badener – nur vier kommen nach zehn Spieltagen weiter ins Achtelfinale. Vor dem morgigen Auftakt der Löwen in der Gruppenphase beim Vorjahres-Finalisten Barcelona (Spielbeginn: 16.20 Uhr) hat Radio Regenbogen Löwenreporter Alexander Daub mit Olafur Stefansson gesprochen.

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