Sie nehmen wieder mal Anlauf

Das Zebra steht in der freien Wildbahn auf der Speisekarte der Löwen. Das Zebra ist das Wappentier des THW Kiel, des Viertelfinalgegners der Rhein-Neckar-Löwen in der Champions League der Handballer, dessen erster Teil morgen (19 Uhr, live, Eurosport) in der SAP-Arena ansteht. Bleiben wir in der Wildbahn. Bisher holten sich die Löwen stets eine blutige Nase, von Beute keine Spur. Doch die Löwen verfügen in diesem Jahr über schnellere Beine und geschärften Jagdinstinkt, die Zebras hinken ein bisschen. Was eben in der freien Wildbahn, die wir nun bald verlassen, eben dem Jäger einen gewissen Vorteil bringt.

» Mehr

„Wir wollen zum Final Four nach Köln, der THW muss dorthin“

Kronau/Östringen. Bereits zum dritten Mal innerhalb eines Jahres bietet sich den Rhein-Neckar Löwen die Möglichkeit, endlich aus dem übergroßen Schatten des THW Kiel sowie dessen ärgstem Konkurrenten HSV Hamburg herauszutreten. In der vergangenen Saison war für den badischen Bundesligisten gegen Kiel in der Champions League sowie im DHB-Pokal jeweils im Halbfinale Endstation. Im Kampf um den Einzug ins erstmals ausgetragene Final-Four-Turnier um die europäische Handball-Krone in Köln startet das Team von Trainer Ola Lindgren nun seinen nächsten Angriff auf den deutschen Rekordmeister – und selten war die Gelegenheit aus Sicht der Löwen günstiger als vor dem Viertelfinal-Hinspiel in der Königsklasse am Sonntag (19 Uhr/live bei Eurosport) in der Mannheimer SAP-Arena. Das Rückspiel findet am 2. Mai in Kiel statt.

» Mehr

„Jeder will sich beweisen“

Heidelberg. Wer Ola Lindgren, 46, kennt, der schätzt vor allem eines an ihm: seine lockere und höfliche Art. Der Trainer der Rhein-Neckar Löwen ist ein echter Sympathieträger. Einer, den man eigentlich nur mögen kann. Eine weitere Stärke des Schweden: Ihn bringt so schnell nichts aus der Ruhe, er zieht sein Ding durch, fokussiert sich stets auf das Wesentliche. Immer und überall. Dem morgigen Champions-League-Knaller gegen den THW Kiel (SAP Arena, 19 Uhr), dem Viertelfinal-Duell mit dem Handball-Branchenführer, blickt er entspannt entgegen. Nervosität ist für ihn ein Fremdwort, was sich im RNZ-Interview zeigte.

» Mehr

Henning Fritz: Können den THW Kiel rauswerfen

Mannheim. Spitzenspiele werden von Torhütern entschieden. Nur selten gibt es eine Ausnahme von dieser Regel. Und deshalb ist der THW Kiel froh, Thierry Omeyer zwischen den Pfosten stehen zu haben. Der Franzose soll für die Norddeutschen am Sonntag (19 Uhr) im Viertelfinal-Hinspiel der Champions League bei den Rhein-Neckar Löwen zum Sieggaranten werden. Doch auch der badische Handball-Bundesligist kann sich seit der EM-Pause auf seine Torhüter Henning Fritz (Bild) und Slawomir Szmal verlassen – was eine spannende Begegnung verspricht.

» Mehr

Siebenmeter – Der Löwenpodcast Folge 66

Zwei Jahre lang gab es für die Rhein-Neckar Löwen gegen den THW Kiel weder in Liga, Pokal noch Champions League etwas zu holen- nun ist es an der Zeit, diesen Kiel-Fluch zu beenden. Am Sonntag wollen sich die Löwen im Viertelfinal-Hinspiel der Handball-Champions League mit einem Sieg vor eigener Kulisse eine gute Ausgangsposition fürs Weiterkommen schaffen.

» Mehr

„Kiel ist nicht mehr unantastbar“

Seit die Zukunft von Henning Fritz geklärt ist, weil er die Option auf eine Vertragsverlängerung bei den Rhein-Neckar Löwen zog, hat der Torhüter wieder zu der Form zurückgefunden, die ihn einst zum besten Keeper der Welt machte. In der Rückrunde trägt „Fritze“ mit dazu bei, dass die Leistungen der Badener viel stabiler geworden sind. „Die Findungsphase ist abgeschlossen“, glaubt Fritz, dass sich die Mannschaft inzwischen gefunden hat und zu großen Taten bereit ist. Deshalb geht er optimistisch in die Champions-League-Duelle mit dem THW Kiel. Das Hinspiel steigt am kommenden Sonntag, 19 Uhr, in der SAP ARENA. Noch gibt es Karten für den Kracher in der Königsklasse.

» Mehr

Bleistift trifft Kugelschreiber

Mannheim. Er ist das, was die Rhein-Neckar Löwen noch werden wollen: die Nummer eins. Der THW Kiel hat Titel geholt, viele Titel. Sehr viele sogar: Meister, Pokalsieger, Champions-League-Gewinner. Die Trophäe, die der ruhmreiche Klub von der Ostsee nicht in die Höhe gestemmt hat, muss noch erfunden werden. Der Verein ist unbestritten Deutschlands erfolgreichste Handball-Adresse.

» Mehr

Fritz: Sie sind nicht mehr unantastbar“

Mannheim. Der Chef ist krank. Es zwickt im Hals, die Nase läuft. Thorsten Storm, 45, ist erkältet, fühlt sich nicht so gut. Der Manager der Rhein-Neckar Löwen spricht etwas leiser als sonst, wirkt angeschlagen. Und das ausgerechnet in dieser Woche, ausgerechnet im Vorfeld des Champions-League-Krachers gegen den THW Kiel, ausgerechnet vor dem Spiel, in dem man knallhart zuschlagen, den Branchenführer stürzen will. Überhaupt ist es relativ ruhig vor dem Viertelfinal-Hinspiel am Sonntag um 19 Uhr in der Mannheimer SAP Arena: Keine Kampfansagen, kein verbales anheizen. Vor rund einem Jahr, damals, als sich beide noch im Halbfinale der Königsklasse gegenübergestanden haben, war das noch anders: Giftpfeile flogen. Von Süden nach Norden, hin und her.

» Mehr

Drei Tage vor dem Duell gegen Kiel: Ola Lindgren im Interview

„Die letzten Wochen machen doch Hoffnung.“ Mit einer beweglichen Abwehr und Disziplin im Angriff haben sich die Rhein-Neckar Löwen aus Sicht von Ola Lindgren bei ihren letzten Aufgaben kontinuierlich gesteigert und spielen so momentan konstant auf einem hohen Level, was den Löwen-Coach zuversichtlich stimmt für das Viertelfinal-Hinspiel in der Champions League gegen den THW Kiel.

» Mehr

Das Vorbild heißt Inter Mailand

Konrad Hoffmann weiß schon genau, wie die Rhein-Neckar Löwen den THW Kiel schlagen können. Der Betreuer und gute Seele der Badener verweist auf die Fußballer von Inter Mailand. „Wir müssen es wie Inter machen“, sagt „Conny“ mit Blick auf das Champions-League-Halbfinale der Italiener am vergangenen Dienstag gegen den FC Barcelona. Mit viel Einsatz, dem richtigen taktischen Rezept und spielerischer Raffinesse bezwangen die Mailänder den Favoriten aus Spanien mit 3:1. So oder so ähnlich soll es laut Hoffmann auch am Sonntag laufen, wenn die Löwen in der Champions League auf den THW Kiel treffen. Um 19 Uhr steigt in der SAP ARENA das Viertelfinal-Hinspiel.

» Mehr

Pflichtsieg, aber in Gedanken beim THW

Mannheim. Die Vorspeise war leicht bekömmlich. Sie schmeckte den Rhein-Neckar Löwen, war allerdings kein Festmenü. Der badische Handball-Bundesligist hatte zwar reichlich Appetit auf Tore, musste aber gegen das Schlusslicht GWD Minden auch unerwartet viele Gegentreffer schlucken. In Gefahr gerieten die Gelbhemden dennoch nicht, sie besiegten die Ostwestfalen vor 4275 Zuschauern in der SAP Arena mit 37:32 (21:16).

» Mehr

Rhein-Neckar Löwen vom Schlusslicht kaum gefordert

Mannheim. Die Rhein-Neckar Löwen sind manchmal wahre Meister im Vertuschen ihres eigenen Potenzials. Gerade gegen die vermeintlich Kleinen, gegen die Handball-Zwerge, bleiben sie oft vieles schuldig, blamieren sich. Doch es geht auch anders. So wie gestern Abend. Ansehnlich war’s, was Uwe Gensheimer und Co. aufs Parkett der SAP Arena zauberten. GWD Minden, das Schlusslicht der Bundesliga, wurde nicht nur erlegt, es wurde phasenweise regelrecht vorgeführt. Minden war beim 37:32 (21:16)_Heimsieg des badischen Starensembles chancenlos. Einziges Löwen-Manko: Die Chancenverwertung. Etliche hundertprozentige wurden leichtfertig verballert. Flügelflitzer Patrick Groetzki nickte: „Wir haben uns sehr viele freie Würfe erarbeitet. Aber leider haben wir einige ausgelassen. Selbst 45 Tore wären heute drin gewesen.“

» Mehr