Heidelberg/Kiel. Er sprach langsam, klar und deutlich. Zwischen den Sätzen machte er teilweise längere Pausen. Worte wie „Abgezocktheit“ oder „Kaltschnäuzigkeit“ beschäftigten ihn, stimmten ihn nachdenklich. Löwen-Manager Thorsten Storm betrieb am Dienstagabend, rund anderthalb Stunden nach der 29:36-Niederlage beim THW Kiel, bereits Ursachenforschung. Auf dem Weg ins Hotel ließ er alles noch einmal auf sich wirken, analysierte und trauerte dem verpassten Ausrufezeichen an der Ostsee hinterher.
Kronau/Östringen. Nach der Schlusssirene in der Kieler Sparkassen-Arena machte sich bei den Fans der Rhein-Neckar Löwen unter den 10 250 Zuschauern besonders eine Erkenntnis breit: Im Norden nichts Neues. Der THW Kiel, deutscher Handball-Rekordmeister und erneut einer der Top-Favoriten auf den Titel, hatte das erste Gipfeltreffen der noch jungen Bundesliga-Spielzeit für sich entschieden und einen der direkten Konkurrenten klar beherrscht. Mit 36:29 setzten sich die Kieler Zebras gegen die Löwen durch und zeigten dem badischen Herausforderer wieder einmal die Grenzen auf.
Die Kieler Sparkassenarena bleibt für die Rhein-Neckar Löwen eine uneinnehmbare Festung. Auch beim sechsten Anlauf blieben die Gelb-Blauen an der Förde ohne Sieg. Das Spitzenspiel in der Handball-Bundesliga gegen den amtierenden Deutschen Meister THW Kiel verloren die Löwen mit 29:36 (11:18). Nach dem Spiel hat Radio Regenbogen mit Gudjon Valur Sigurdsson, Patrick Groetzki und Thorsten Storm gesprochen.
Kiel. (HW) Jahr für Jahr reisen die Löwen nach Kiel, um endlich die ,,Zebras“ zu erlegen. Und Jahr für Jahr bekommen sie dort einen auf die Mütze und müssen mit eingezogenem Schwanz und ohne Punkte wieder nach Hause fahren. Und so war es auch diesmal. Die altehrwürdige Ostseehalle, die inzwischen Sparkassen Arena heißt, scheint für die Löwen eine uneinnehmbare Festung zu sein, diesmal unterlagen sie vor 10.250 (ausverkauft) Zuschauern mit 29:36 (11:18).
Karlsruhe/Kiel (bin/ug). Die Rhein-Neckar Löwen bleiben ein gern gesehener Gast in der Kieler Sparkassen-Arena. Auch im sechsten Anlauf stand der badische Handball-Bundesligist nach einem Pflichtspiel beim deutschen Rekordmeister mit leeren Händen da. Gestern Abend mussten sich die Schützlinge von Trainer Ola Lindgren mit 29:36 (11:18) gegen den Branchenprimus geschlagen geben.
Kiel. Es war das erste Gipfeltreffen in der noch jungen Handball-Bundesliga-Saison: Meister THW Kiel empfing die ambitionierten Rhein-Neckar Löwen. Und nach 60 Minuten war alles wie immer: Der Titelverteidiger jubelte, der Herausforderer aus dem Südwesten verließ enttäuscht die Ostseehalle. Die Löwen verloren gestern vor 10 250 Zuschauern mit 29:36 (11:18) gegen den Branchenprimus und mussten erneut leidvoll erfahren, dass der Sturz des seit Jahren übermächtigen THW auch in dieser Saison nicht ganz einfach wird.
Kiel (rhp/öpf). Es bleibt dabei: Die Rhein-Neckar-Löwen können gegen den THW Kiel in der Bundesliga nicht gewinnen: Gestern Abend gab“s eine 29:36 (11:18)-Niederlage.
Am Ende gab es nichts Außergewöhnliches zu berichten: Seit 28 Bundesligaspielen und damit über 670 Tagen ist der THW Kiel in der Sparkassen-Arena ungeschlagen. Am 6. November 2007 hatte es eine 30:31-Niederlage gegen den HSV Hamburg gesetzt – seither galoppierten die Zebras relativ souverän durch die Partien vor heimischer Kulisse. Auch an diesem Dienstag, 8. September 2009. Im ersten Heimspiel der Kieler in der Spielzeit 2009/10 mussten dies nun die Rhein-Neckar Löwen erfahren, die gegen den Deutschen Meister mit 29:36 (11:18) den Kürzeren zogen.
Heidelberg. Es ist eine Reise ins Ungewisse, ein Kraftakt der Superlative, eine unüberwindbar anmutende Hürde: Heute um 20.15 Uhr kommt es für die Rhein Neckar Löwen knüppeldick. Das Rudel gastiert beim THW Kiel, dem Branchenführer, dem uneingeschränkten Herrscher der Bundesliga. So war es zumindest in den Vorjahren: Die Riesen von der Ostsee waren nicht zu stoppen, holten sich beinahe schon im Vorbeigehen den Titel.
Kronau/Östringen. So ganz einverstanden ist Thorsten Storm mit den Ansetzungen der Handball-Bundesliga (HBL) nicht. „Wir fangen einfach zu früh an“, moniert der Manager der Rhein-Neckar Löwen den Saisonstart Anfang September, wenn in Baden-Württemberg noch Schulferien sind.
Mannheim. Handball-Deutschland blickt heute (20.15 Uhr) gespannt auf das erste Gipfeltreffen in der noch jungen Bundesliga-Saison. Vor 10 250 Zuschauern trifft der THW Kiel in der Ostseehalle auf die Rhein-Neckar Löwen. Wir haben die Topteams miteinander verglichen.
Nach dem Saison-Aufgalopp in der Bundesliga beim 29:23 gegen den TuS N-Lübbecke wartet auf die Rhein-Neckar Löwen bereits der erste Kracher der neuen Spielzeit. Morgen Abend muss die Truppe von Ola Lindgren beim Titelverteidiger THW Kiel antreten. Die Begegnung vor 10.250 Zuschauern in der ausverkauften Sparkassen-Arena beginnt um 20.15 Uhr (live bei DSF.de).