Schwacher Abschluss

Chambéry/Karlsruhe (eg). Die große Mehrheit der 4 400 Zuschauer im Le Phare zelebrierte einen Handball-Feiertag. In ihrer Heimstätte demonstrierten die Akteure von HB Chambéry sehr zur Freude des Anhangs ihre Stärke und besiegten im letzten Gruppenspiel der Champions League die Rhein-Neckar Löwen mit 32:27 (17:16) Toren. Die Verlierer konnten die Niederlage angesichts des längst feststehenden Einzugs ins Achtelfinale, das heute ausgelost wird, verschmerzen. Die Franzosen sicherten sich auf den letzten Drücker ebenfalls die Teilnahme an der Runde der besten 16 europäischen Vereinsmannschaften.

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Der letzte Biss fehlte

Heidelberg/Chambery. Er trug kein Trikot, berührte 60 Minuten lang keinen Ball, war am Ende aber trotzdem einer der wichtigsten Personen, ein Sieggarant. Nein, gemeint ist nicht Philippe Gardent, der Trainer von Chambery Savoie. Gemeint ist der Hallensprecher, der akustische Einpeitscher im Le Phare. Denn der interpretiert seinen Job ein wenig anders als seine Kollegen aus der Handball-Bundesliga. Beim 32:27 (17:16)-Champions-League-Triumph der Franzosen über die Rhein-Neckar Löwen gab er Vollgas: Mal als Sänger, mal als Rapper, mal als Fan. Er hatte alles unter Kontrolle, war der „Vormund“ von 4.400 Fans. Kurzum: Chamberys VerbalAkrobat war der achte Mann. Unüberhörbar, ständig präsent. Auch bei Löwen-Manager Thorsten Storm hat er einen bleibenden Eindruck hinterlassen, aber keinen guten: „Mich wundert es schon, dass so etwas erlaubt ist“, grübelte der Löwen-Macher, „vielleicht war er sogar ihr stärkster Mann.“

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Sigurdsson – Kapitän in der Krise

Chambéry. Im vierten Versuch war der Ball endlich drin. Doch auch das konnte Gudjon Valur Sigurdsson (Bild) nicht trösten. Denn der Isländer wusste: Er hätte bei der 27:32-Niederlage der Rhein-Neckar Löwen in der Handball-Champions-League beim französischen Vizemeister Chambéry Savoie wesentlich mehr Tore erzielen müssen.

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Löwen verlieren in Chambéry

Die Rhein-Neckar Löwen haben die Gruppenphase der Champions League mit einer Niederlage beendet: Die Badener unterlagen am Samstag Chambéry Savoie HB mit 27:32 (16:17) und verpassten es damit, im Fernduell um den Gruppensieg mit dem THW Kiel vorzulegen.

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Druck auf Kiel ausüben

Mannheim. Schon früh setzte sich gestern der Mannschaftsbus der Rhein-Neckar Löwen in Bewegung. Ziel der 560 Kilometer langen Dienstreise: Chambéry in Frankreich. Dort treten die Badener heute (17.30 Uhr) zu ihrem letzten Vorrundenspiel in der Champions League an. Auf der Fahrt werden die Spieler des Handball-Bundesligisten noch einmal Zeit gehabt haben, um an den Mittwoch zu denken. Da qualifizierten sie sich durch ein 33:28 über Melsungen im DHB-Pokal fürs Final Four. „Das ist aber nur ein Zwischenziel“, betont Manager Thorsten Storm, der beim Finalturnier in Hamburg allzu gern den Titel gewinnen würde. Auch Patrick Groetzki sieht das so: „Wenn man dort ist, will man auch ganz oben stehen.“

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Letzte Ausfahrt Chambéry

Die Qualifikation fürs Achtelfinale der Champions League haben die Rhein-Neckar Löwen bereits in der Tasche, doch das bedeutet nicht, dass die Truppe von Guðmundur Guðmundsson die letzte Partie in der Gruppenphase auf die leichte Schulter nimmt. Mit einem Sieg bei Chambéry Savoie HB besteht schließlich die Möglichkeit, als Gruppensieger in die K.o.-Runde einzuziehen. Am Samstag, 17:30 Uhr, wollen die Löwen beim französischen Vizemeister siegen. Eurosport überträgt die Begegnung live.

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„Da ist immer Feiertagsstimmung“

Eppelheim. Am Ende drehten sie sich im Kreis. Das kennt man, das machen sie oft nach wichtigen Siegen. Doch diesmal war es anders. Ausgelassener, emotionaler, intensiver: Arm in Arm, Seite an Seite, hüpften die Rhein-Neckar Löwen nach dem Triumph über Melsungen quer durch die Eppelheimer Rhein-Neckar-Halle. So, als wollten sie gar nicht mehr anhalten, als befänden sie sich bereits auf dem direkten Weg nach Hamburg. Zum Final Four, zum alljährlichen nationalen Pokal-Gipfeltreffen.

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„Hoffentlich gibt sich Heiner einen Ruck“

Mannheim. Mit den Rhein-Neckar Löwen am Mittwoch durch ein 33:28 über Melsungen das Final Four im DHB-Pokal erreicht, am Samstag schon wieder in der Champions League in Chambéry im Einsatz: Oliver Roggisch bleibt keine Zeit für Pausen, zumal in der nächsten Woche die richtungsweisenden EM-Qualifikationsspiele mit der Handball-Nationalmannschaft anstehen. Für ein Interview nahm sich das Abwehr-Ass des badischen Bundesligisten trotzdem Zeit.

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Löwen lösen Ticket für Hamburg – Interviews

Den 7. und 8. Mai können sich die Fans der Rhein-Neckar Löwen dick im Kalender anstreichen, denn dann kämpfen die Badener beim Final Four in Hamburg erneut um den DHB-Pokal. Durch einen 33:28 (19:12)-Erfolg gegen den Ligakonkurrenten MT Melsungen lösten die Löwen heute abend in der Eppelheimer Rhein-Neckar-Halle zum sechsten Mal in Serie das Ticket zur Pokalendrunde in der Hansestadt. Das Viertelfinale gegen die Nordhessen entwickelte sich zumindest in der ersten Hälfte zu einer eindeutigen Angelegenheit für das Team von Gudmundur Gudmundsson.

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Löwen lösen Fahrkarte zum Final Four

EPPELHEIM (de). Die Rhein-Neckar-Löwen stehen zum sechsten Mal im Halbfinale um den Pokal des Deutschen Handball-Bundes. Mit dem gestrigen 33:28 (19:12) gegen den Liga-Konkurrenten MT Melsungen lösten sie gestern sicher die Fahrkarte zum Final Four am 7. und 8. Mai in Hamburg.

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