Eppelheim. Die Rhein-Neckar Löwen bleiben Stammgäste beim Final-Four-Turnier in Hamburg. Der badische Bundesligist löste gestern Abend durch einen letztlich ungefährdeten 33:28(19:12)-Erfolg über die MT Melsungen zum sechsten Mal in Folge das Ticket für die Endrunde (7./8. Mai) um den deutschen Handballpokal. „Mit dem Ergebnis und besonders mit unserem Auftritt in der ersten Halbzeit bin ich sehr zufrieden“, erklärte Löwen-Coach Gudmundur Gudmundsson. „Das war für den gesamten Verein ein eminent wichtiges Spiel“, ergänzte Manager Thorsten Storm und unterstrich damit den Stellenwert, den der DHB-Pokal für die Badener hat.
Eppelheim. Sie haben es geschafft. Wieder einmal. Die Rhein-Neckar Löwen – sie sind echte Wiederholungstäter. Der Handball-Bundesligist hat gestern Abend im DHB-Pokal-Viertelfinale die MT Melsungen mit 33:28 (19:12) besiegt und nimmt nun zum sechsten Mal in Folge am Final Four in Hamburg teil. Die Gelbhemden atmeten nach dem Erfolg kräftig durch, weil ein Etappenziel erreicht war. „Ich bin sehr zufrieden“, sagte Trainer Gudmundur Gudmunsson, während Manager Thorsten Storm scherzte: „Das war für den gesamten Klub ein ganz wichtiges Spiel. Gott sei Dank haben Melsungen und wir den gleichen Reiseveranstalter. Wenn wir verloren hätten, hätten die unsere Hotelzimmer bekommen können.“
Eppelheim. Ganz gleich, in welches Gesicht der Rhein-Neckar Löwen man am gestrigen Abend auch blickte, es herrschte große Erleichterung. „Wir sind alle froh, dass wir dabei sind“, sagte Manager Thorsten Storm. Durch das ungefährdete 33:28 (19:12) für die „Pokaljäger aus Kurpfalz“ über die MT Melsungen qualifizierte sich der Fusionsklub zum sechsten Mal in Folge für das Final Four am 7. und 8. Mai in der Hansestadt Hamburg. Auch wenn sich der Wunsch von Torhüter Henning Fritz („Natürlich wär’s schön, wenn Kiel ausscheiden würde“) nicht erfüllte, die Löwen fahren alles andere als chancenlos in den hohen Norden.
Die Rhein-Neckar Löwen stehen zum sechsten Mal in Folge im Final Four des DHB-Pokals. Am Mittwochabend bezwangen die Gelbhemden vor 2.233 Zuschauern in der Eppelheimer Rhein-Neckar-Halle die MT Melsungen mit 33:28 (19:12). „Wir waren auf ein schwieriges Spiel vorbereitet, und das war es auch“, sagte ein erleichterter Löwen-Trainer Guðmundur Guðmundsson.
MANNHEIM (de). Das Titelrennen in der Handball-Bundesliga geht wohl ohne sie zu Ende, noch aber haben die Rhein-Neckar-Löwen drei heiße Eisen im Feuer. Das erste davon glüht weiter, wenn heute (19 Uhr, Rhein-Neckar-Halle Eppelheim) im DHB-Pokal-Viertelfinale MT Melsungen besiegt wird.
Mannheim. Die Vorzeichen sind klar. Der Champions-League-Teilnehmer trifft auf einen Abstiegskandidaten, die Rhein-Neckar Löwen empfangen im Pokal-Viertelfinale heute (19 Uhr/Rhein-Neckar-Halle in Eppelheim) die MT Melsungen – und die Gelbhemden wollen sich unbedingt für das Final Four Anfang Mai in Hamburg qualifizieren. „Wir sind der Favorit“, stellt Gudmundur Gudmundsson klar. Dem Trainer des badischen Handball-Bundesligisten bleibt auch gar keine andere Wahl, als genau das zu sagen. Zu unterschiedlich sind die beiden Team, zu groß scheinbar der Qualitätsvorsprung der Löwen.
Heidelberg. „Es ist ein Endspiel, es geht um Alles oder Nichts.“ Gudmundur Gudmundsson, der Trainer der Rhein-Neckar Löwen, wirkte angespannt gestern. „Gudmi“ hat Respekt vor der MT Melsungen, dem heutigen Gegner im Viertelfinale des DHB-Pokals (19 Uhr, Rhein-Neckar-Halle). Er sagt: „Gegen Melsungen wollen wir alles klar machen, wollen uns unser Ticket für das Final Four in Hamburg sichern.“
Eppelheim. In der altehrwürdigen Rhein-Neckar-Halle gibt es einen langen Gang, quasi ein Spielertunnel im 50er-Jahre-Stil, im Retro-Look. Er verbindet sämtliche Kabinen und ist durch mehrere hellbraune, knarzende Türen unterteilt. Am Sonntag war er eine Art Treffpunkt. Überall standen Spieler. Vornehmlich Polen. Die von Kielce, aber auch die polnische Scharfschützen-Abteilung der Rhein-Neckar Löwen mischte sich unters Volk: Karol Bielecki und Grzegorz Tkaczyk. Barfuß, ganz ungezwungen, grinsend. Kurz zuvor war das noch anders. Da wurde gekämpft. Um jeden Zentimeter, um jeden Ballbesitz, um Champions-League-Punkte. Es ging hoch und runter, vor und zurück. 60 Minuten lang. „Kielce war der erwartet schwere Gegner“, pustete Thorsten Storm, der Löwen-Manager, tief durch: „Gut, dass unsere Jungs in der zweiten Halbzeit so viel Charakter gezeigt haben.“
Seit 1991 spielt Marcus Rominger Profi-Handball. Zunächst in der zweiten Liga und anschließend viele Jahre in der Bundesliga. Doch der Torhüter musste erst seine Karriere beenden, um in der Königsklasse zu landen. Beim 29:27-Sieg der Rhein-Neckar Löwen über KS Kielce stand Rominger zum ersten Mal in der Champions League auf der „Platte“. Eigentlich hatte der 38-Jährige seine Karriere beim TV Großwallstadt im Winter beendet, doch als die Verletzung von Slawomir Szmal eine Operation nötig machte und die Löwen einen Torhüter benötigten, entschloss sich Rominger, einzuspringen.
Mannheim. Es war eine der ersten Fragen, die Gudmundur Gudmundsson im September beantworten musste. Damals war er erst wenige Stunden Trainer der Rhein-Neckar Löwen, denen der schwere Champions-League-Auftakt beim FC Barcelona bevorstand. Bleibt dem Handball-Bundesligisten angesichts der Konkurrenz in der Hammergruppe A nur der dritte Platz hinter dem spanischen Spitzenklub und dem THW Kiel, wollte man von Gudmundsson wissen. „Mal sehen“, sagte der Isländer damals und schmunzelte ein wenig: „Wir können gegen jeden gewinnen.“
EPPELHEIM. Es war das erwartet schwere Spiel, mit dem sich die Rhein-Neckar-Löwen gestern Platz zwei in der Champions-League- Gruppe A endgültig sicherten. Aber es war bei diesem 29:27 (11:13) gegen Vive Kielce auch das Charakterspiel des Grzegorz Tkaczyk.
eppelheim. Zuletzt war ihm nur die Zuschauerrolle geblieben. Grzegorz Tkaczyk saß draußen. Immer wieder. In jedem Spiel. Bei den Rhein-Neckar Löwen kam der Pole nicht mehr zum Zug, doch gestern trumpfte der Rechtshänder gegen seinen zukünftigen Arbeitgeber Vive Kielce in der Handball-Champions-League ganz groß auf. Trainer Gudmundur Gudmundsson brauchte ihn, brachte den Rückraumspieler nach rund 20 Minuten, als die Badener bereits mit 6:11 zurücklagen. Doch dann kam Tkaczyk. Und der traf in der zweiten Halbzeit fast nach Belieben. Sechs Treffer steuerte der Halblinke zum hart erkämpften 29:27 (11:13)-Erfolg bei.