Die Löwen hatten nur zwei Probleme

Eppelheim. Kielce in der Höhle der Löwen: Die Polen, die der Mannschaft von Trainer Gudmundur Gudmundsson mit einem 23:23_Remis im Hinspiel der Champions League Gruppe A den ersten Punkt abgenommen hatten, waren zu Gast in der mit 2.500 Zuschauern ausverkauften Eppelheimer Rhein-Neckar-Halle. Und auch diesmal machten sie den Löwen das Leben schwer. Sehr schwer sogar. Sie wirkten zeitweise völlig hilflos gegen das Team von Trainer Bogdan Wenta.

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Die Rückkehr von der Tribüne

Eppelheim. Der Sport schreibt manchmal seltsame Geschichten. Mal von gefeierten Helden, mal von verschmähten Verlierern. Gestern Abend war in Eppelheim mal wieder eine Heldengeschichte dran. Eine Rückkehr, eine Wiederauferstehung. Oder sogar zwei: Patrick Groetzki und Grzegorz Tkaczyk. Zwei Löwen, die beim Champions-League-Knaller gegen Kielce unverzichtbar waren. Der eine auf Halblinks, der andere auf Rechtsaußen. Sie kamen spät. Erst, als es langsam bedrohlich wurde, als sich Ratlosigkeit breit machte. Dann aber richtig: Groetzki traf drei Mal, Tkaczyk sogar sechs Mal.

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Löwen sichern sich vorzeitig Platz zwei – Interviews

Da stand die altehrwührdige Rhein-Neckar Halle in Eppelheim kopf: 2500 Fans feierten mit der Mannschaft der Rhein-Neckar Löwen nach 60 spannenden Handballminuten den 29:27 (11:13)-Erfolg gegen den polnischen Meister KS Kielce in der Champions League, mit dem sich das Team von Gudmundur Gudmundsson bereits am vorletzten Spieltag der Vorrunde den zweiten Platz in der Gruppe A sicherte. Dabei sah es zu Beginn alles andere als erfolgsversprechend aus für die Gelb-Blauen, denn in den ersten zwanzig Minuten gelang den Löwen besonders im Angriffsspiel nicht viel.

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29:27 gegen Kielce – Platz zwei ist sicher

Es war ein hartes Stück Arbeit, aber die Rhein-Neckar Löwen haben den KS Vive Targi Kielce niedergekämpft. In der Rhein-Neckar-Halle in Eppelheim sorgten 2.500 Zuschauer für tolle Stimmung und halfen beim 29:27 (11:13)-Erfolg kräftig mit. Damit haben sich die Schützlinge von Guðmundur Guðmundsson den zweiten Platz in der „Hammergruppe A“ in der Champions League schon am vorletzten Spieltag gesichert.

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Löwen vor nächstem Schritt

Mannheim. Den Platz im Achtelfinale der Champions League haben die Rhein-Neckar Löwen seit dem vergangenen Wochenende sicher, am Sonntag (17 Uhr/live bei Eurosport) soll in der bereits ausverkauften Eppelheimer Rhein-Neckar-Halle der nächste Schritt folgen.

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Eppelheim ist ein gutes Pflaster

Heidelberg. (dh) „Kielce ist für mich auf dem Weg zu einem europäischen Topteam.“ Thorsten Storm, der Manager der Rhein-Neckar Löwen, hat Respekt vor dem morgigen Champions-League-Knaller um 17 Uhr in der Eppelheimer Rhein-Neckar-Halle. Er sagt: „Dieser Verein würde auch in der deutschen Bundesliga oben mitspielen.“ Ein Blick auf den Kader von Vive Kielce bestätigt ihn: Dort passt und wirft die halbe polnische Nationalmannschaft, sind Ausnahme-Könner unter sich. Storm hebt zwei hervor: Mariusz Jurasik, den ehemaligen Publikumsliebling der Löwen, und Rastko Stojkovic, den Kreisarbeiter mit der Statur eines Kleiderschranks. Storm: „Stojkovic ist ein absolutes Schlitzohr.“

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Nächstes Spitzenspiel der zweiten Mannschaft

Am kommenden Samstag steht um 20 Uhr nach dem Gastspiel der Stuttgarter vor zwei Wochen gleich das nächste Spitzenspiel auf dem Programm. Der TSV Neuhausen (40:6) hat die Kickers (39:7) inzwischen als Spitzenreiter abgelöst und möchte seine Führung natürlich gerne in der Östringer Stadthalle ausbauen. Die Gastgeber liegen mit 33:11-Punkten zurzeit auf dem vierten Rang.

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Platz zwei absichern

Die Chance auf Platz zwei in der Champions League elektrisiert die Rhein-Neckar Löwen, die deshalb voller Tatendrang der nächsten Aufgabe entgegenfiebern. Mit einem Sieg gegen KS Vive Targi Kielce können sich die Badener bereits am vorletzten Spieltag eine gute Ausgangslage in der „Hammergruppe A“ sichern. Die Partie steigt am Sonntag, 17 Uhr, in der Rhein-Neckar-Halle in Eppelheim.

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Noch einmal Neuland für den Routinier im Tor

Hannover. Marcus Rominger suchte auf der Bank immer wieder den Blickkontakt mit Trainer Gudmundur Gudmundsson, seine Körpersprache war eindeutig. „Ich bin bereit“, signalisierte der neue Torwart der Rhein-Neckar Löwen auch noch in der Schlussphase des ungefährdeten 36:25-Siegs bei der TSV Hannover-Burgdorf. Und fünf Minuten vor dem Abpfiff war es dann so weit: Der für den am Knie operierten Slawomir Szmal nachverpflichtete Keeper gab sein Debüt zwischen den Pfosten der Badener. Die ersten Paraden und Gegentreffer waren allerdings Nebensache, vielmehr galt es für den 38-Jährigen, die ersten Eindrücke zu ordnen.

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Storm: Mit Leidenschaft und Herz

Heidelberg. (red) Im Vorfeld des Champions-League-Spiels der Rhein-Neckar Löwen gegen Vive Kielce am Sonntag um 17 Uhr in der Eppelheimer Rhein-Neckar Halle schauten gestern Löwen-Manager Thorsten Storm, Trainer Gudmundur Gudmundsson sowie die Rückraum-Asse Karol Bielecki und Michael Müller zu einem Redaktionsgespräch in der Sportredaktion der Rhein-Neckar-Zeitung vorbei.

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Löwen schon nach 30 Minuten durch

Hannover. Mit dem Trainerwechsel vergangene Woche hatte der TSV Hannover-Burgdorf die Reißleine gezogen, der Vorletzte der Handball-Bundesliga wehrt sich mit den letzten Mitteln gegen den Abstieg. Doch gegen die Rhein-Neckar Löwen verfehlte dieses Signal gestern Abend (noch) völlig seine Wirkung. Die Badener waren vor 2776 Fans in der AWD Hall zu keiner Zeit in Gefahr und kamen bei den erschreckend schwachen Niedersachsen zu einem lockeren 36:25 (17:6)-Erfolg. „Wir waren von Anfang an hellwach und haben ausgenutzt, dass unser Gegner angeschlagen war“, freute sich nicht nur Kapitän Gudjon Valur Sigurdsson über die konzentrierte Leistung.

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Leichte Beute für die Löwen

Hannover/Heidelberg. Es war wieder eines dieser Spiele, die einem als Fan der Rhein-Neckar Löwen eisige Schauer über den Rücken jagen: Auswärts, beim TSV Hannover-Burgdorf, dem klaren Außenseiter, dem Vorletzten der Handball-Bundesliga. Kurzum: Aus badischer Sicht gab’s gestern eigentlich nichts zu gewinnen, dafür aber mal wieder richtig viel zu verlieren. Doch diesmal war alles anders, diesmal ließ das Rudel das Fettnäpfchen aus, stolperte nicht, siegte hochkonzentriert mit 36:25 (17:6).

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