Auch das zweite Spiel beim Supercup hat die deutsche Nationalmannschaft verloren. Gegen Schweden unterlag das Team von Martin Heuberger in Hannover mit 22:25 (10:8) und bewies vor allem im Angriff noch Steigerungspotenzial. Uwe Gensheimer war mit fünf Treffern bester deutscher Torschütze, außerdem kamen die Löwencracks Oliver Roggisch und Michael Müller zum Einsatz.
Das Verletzungspech des Handball-Bundesligisten Rhein-Neckar Löwen reißt einfach nicht ab. Gestern Abend ereilte die Badener aus dem Lager der deutschen Handball-Nationalmannschaft eine Hiobsbotschaft. Patrick Groetzki (Bild), der im Supercup-Auftaktspiel am Donnerstag gegen Dänemark noch eine starke Leistung gezeigt hatte, zog sich einen Meniskusriss im linken Knie zu. Möglicherweise wird er in diesem Jahr gar nicht mehr spielen können.
Schlechte Nachricht am Pausentag des Supercups: Patrick Groetzki fällt mit einem Meniskusriss im linken Knie aus. Das ergab eine MRT-Untersuchung am Freitag in Hannover. Der Rechtsaußen der Rhein-Neckar Löwen war am Donnerstag in Berlin beim 26:29 gegen den WM-Zweiten Dänemark noch bester deutscher Werfer gewesen.
Die Rhein-Neckar Löwen sind am Wochenende mit ihrer Roadshow on Tour. Beim Passagenfest am Samstag in der Mannheimer City können sich die Fans schon mal auf das Hinspiel in der dritten Runde um den EHF-Cup gegen die OCI Lions (Samstag, 26. November/19 Uhr in der Mannheimer MWS Halle) einstimmen.
Die Rhein-Neckar Löwen treffen in der dritten Runde um den EHF-Cup auf den niederländischen Vizemeister OCI Lions. Das Hinspiel wird am Samstag, 26. November (19 Uhr), in der Mannheimer MWS Halle ausgetragen.
Die deutsche Nationalmannschaft ist mit einer Niederlage in den Supercup gestartet. Das Team von Bundestrainer Martin Heuberger unterlag am Abend in Berlin Vize-Weltmeister Dänemark mit 26:29 (14:13). Im zweiten Duell des Tages schlug Spanien Schweden mit 25:23 (13:8).
Schon vor dem Spiel ist er in seinem ganz persönlichen Tunnel. Wer Patrick Groetzki ins Gesicht schaut, der sieht Entschlossenheit, Siegeswillen und Konzentration. Der Rechtsaußen der Rhein-Neckar Löwen ist einzig und allein auf das Spiel, auf den nächsten Gegner fokussiert. „Er gibt stets 180 Prozent“, versucht Löwen-Manager Thorsten Storm die Qualitäten des 22-Jährigen zu umschreiben, der gar nicht mit halber Kraft spielen kann.
Die TOYOTA Handball-Bundesliga, der Deutsche Handballbund und Toyota starteten im letzten Jahr das Nachwuchsprojekt „HANDBALL-STARS GO SCHOOL“. Heiner Brand, Schirmherr des Projekts und ausgewählte Handballprofis und -trainer besuchten bundesweit 25 Schulen und begeisterten tausende Schülerinnen und Schüler für Handball.
Die Stimmung bei den Handballern der Rhein-Neckar Löwen ist derzeit bestens. Dank zuletzt starker Leistungen haben sich die Gelben auf den dritten Platz in der Bundesliga geschoben.
Leicht ist anders: Die Rhein-Neckar Löwen müssen auf dem Weg zum Final-Four-Turnier in Hamburg einen weiteren dicken Brocken aus dem Weg räumen: Die Gelben treffen im DHB-Pokal zuhause auf den HSV Hamburg, den amtierenden Meister. „Das Losglück meint es in dieser Saison nicht gut mit uns“, erklärt Manager Thorsten Storm: „Erst Großwallstadt und Melsungen auswärts und jetzt der deutsche Meister. Immerhin haben wir Heimrecht.“
Die Rhein-Neckar Löwen sind auf Kurs. 9:1 Zähler aus den vergangenen fünf Partien in der Handball-Bundesliga. Und im EHF-Pokal dürften die OCI Lions aus den Niederlanden für die Löwen aus Baden auf dem Weg ins Achtelfinale kein Stolperstein sein. Nach der kleinen Länderspielpause am kommenden Wochenende warten dann in der Liga mit dem Gastspiel beim TuS N-Lübbecke (19. 11.) und dem Heimspiel gegen Aufsteiger Eintracht Hildesheim (26.11.) auch noch zwei durchaus lösbare Aufgaben. Kaum auszudenken, wie sich die Bilanz lesen würde, hätte die Mannschaft beim Außenseiter TSV Hannover- Burgdorf nicht zwei Punkte liegen gelassen. Man wäre ganz dicht dran an Spitzenreiter THW Kiel.
Mit Großwallstadt und Melsungen haben die Rhein-Neckar Löwen im DHB-Pokal bereits zwei Liga-Konkurrenten aus dem Weg geräumt, im Achtelfinale am 14. Dezember kommt es nun aber knüppeldick für die Badener: Sie empfangen den amtierenden deutschen Meister HSV Hamburg.