Es wird ein besonderes Spiel, wenn die Rhein-Neckar Löwen am kommenden Samstag um 20:30 Uhr zu ihrem zehnten Auswärtsspiel der laufenden Saison bei GWD Minden antreten. Das Duell mit dem Traditionsverein aus Ostwestfalen, der aktuell mit 10:18 Punkten auf dem 14. Tabellenplatz rangiert, dürfte für lange Zeit das letzte Gastspiel der Löwen in Minden sein.
Es spielt der Fünfte gegen den Fünfzehnten, im direkten Vergleich steht es 11:0: Deutlicher könnten die Vorzeichen nicht sein, wenn am Sonntag in der SAP Arena in Mannheim die Rhein-Neckar Löwen auf den TVB Stuttgart treffen. Anwurf ist um 16 Uhr, Einlass ab 14.30 Uhr.
Mit vier Toren Vorsprung gehen die Rhein-Neckar Löwen in das entscheidende Rückspiel um den Einzug in die Gruppenphase des EHF Cup. Am Mittwoch um 19 Uhr empfangen sie in der GBG Halle in Mannheim SKA Minsk. Für alle kurzentschlossenen Besucher wird es eine Abendkasse geben. Außerdem bieten die Löwen wie zuletzt im DHB-Pokal-Achtelfinale einen Livestream an –Hauptsponsor ADMIRALBET macht es möglich.
Abenteuer Weißrussland: Für die Rhein-Neckar Löwen geht es in der 3. Qualifikationsrunde zum EHF Cup gegen SKA Minsk. Das Hinspiel führt den zweifachen Deutschen Meister auf eine rund 1400 Kilometer lange Reise in die Landeshauptstadt.
Spiel eins nach dem Handball-Wahnsinn gegen Kiel: Am Donnerstag um 19 Uhr müssen die Rhein-Neckar Löwen beim SC DHfK Leipzig ran. Müssen ist das richtige Wort.
Die drei letzten Auswärtsspiele mit zwei Unentschieden und einer Niederlage haben Spuren hinterlassen in der Truppe. Umso nötiger haben die Gelben ein Erfolgserlebnis. „Wir wollen die Trendwende schaffen. Das sind wir uns schuldig, aber auch dem ganzen Verein und den Fans“, sagt Andy Schmid.
Die Aufarbeitung war genauso ehrlich wie notwendig. Nach dem 22:23 (10:12) am Sonntag bei den Füchsen Berlin steckten die Rhein-Neckar Löwen die Köpfe zusammen. Woran liegt es, dass man in engen Spielen immer wieder wichtige Punkte liegenlässt?
In der aktuellen Tabelle liegen zwei Punkte zwischen den Berlinern (12:8 Punkte) und den Löwen (14:6). Da sich beide Mannschaften gerne wieder für die Champions League qualifizieren würden, ist der Druck entsprechend hoch: Wer am Sonntag verliert, büßt weitere wichtige Zähler auf die Liga-Spitze ein.
Recken gegen Löwen, Erster gegen Zweiter: Am Donnerstag um 19 Uhr steigt am zehnten Spieltag der LIQUI MOLY Handball-Bundesliga das nächste Spitzenspiel. Für die Rhein-Neckar Löwen (13:5 Punkte) geht es darum, nicht weiter Boden zu verlieren auf den Überrraschungs-Tabellenführer TSV Hannover-Burgdorf (16:2).
Die LIQUI MOLY Handball-Bundesliga hat nach 9 von 34 Spieltagen schon einige Überraschungen parat. Für die Rhein-Neckar Löwen geht es vor der obligatorischen Länderspiel-Pause im Oktober ausgerechnet zur Mannschaft der Stunde. Und das, wo es im Löwen-Getriebe zurzeit ganz schön knirscht.
Der Löwen-Tross setzt sich in Bewegung. Am Samstag geht es nach dem Training und einem gemeinsamen Mittagessen gegen 16 Uhr in den Bus. Reiseziel: Nürnberg. Dort treffen die Rhein-Neckar Löwen am Sonntag im Topspiel des neunten Spieltages der LIQUI MOLY Handball-Bundesliga auf den HC Erlangen.