Karlsruhe. Auf dem Weg in die europäische Königsklasse haben die Rhein-Neckar Löwen die erste Hürde gemeistert. Beim Champions-League-Qualifikationsturnier in der Karlsruher Europahalle besiegte der badische Handball-Bundesligist zum Auftakt den slowenischen Vizemeister RK Velenje letztlich souverän mit 33:28 (20:13). In der zweiten Begegnung setzte sich der BSV Bjerringbro-Silkeborg etwas überraschend mit 27:26 (15:16) gegen Ademar Leon durch.
KARLSRUHE (de). Die Rhein-Neckar-Löwen haben mit dem 33:28 (20:13) Erfolg gegen RK Gorenje Velenje den ersten Schritt in Richtung Handball-Champions-League getan. Was leichtfüßig begann, endete allerdings schweren Schrittes. Im ersten Spiel des Wildcard-Turniers in Karlsruhe hatte Bjerringbro-Silkeborg überraschend Ademar Leon 27:26 besiegt.
Die erste Hürde auf dem Weg in die Champions League ist genommen: Die Rhein-Neckar Löwen gewannen zum Auftakt des Wildcard-Turniers in der Karlsruher Europahalle gegen den slowenischen Vizemeister Gorenje Velenje mit 33:28 (20:13).
Nach einer starken ersten Halbzeit und trotz eines Durchhängers im zweiten Durchgang haben die Rhein-Neckar Löwen ihr Auftaktmatch im Wildcard-Turnier zur Champions-League-Qualifikation gegen Gorenje Velenje mit 33:28 (20:13) gewonnen. Am Samstag (19:30 Uhr, Europahalle Karlsruhe) trifft das Team von Trainer Ola Lindgren auf die Dänen von Bjerringbro-Silkeborg, die im ersten Spiel etwas überraschend den spanischen Vertreter Ademar León mit 27:26 bezwangen.
Heidelberg. (red) In der Handball-Bundesliga sind die Rhein-Neckar Löwen nach ihren Siegen gegen Balingen/Weilstetten und Frisch Auf Göppingen noch unbesiegt, scheinen aber nach den gezeigten Leistungen noch Steigerungspotenzial zu haben. Was ab heute beim sogenannten Wildcardturnier in der Karlsruher Europahalle, der Qualifikation zur begehrten Champions League, wichtig sein könnte. Denn bis Sonntag spielen die Löwen gegen RK Velenje (Slowenien), Bjerringbro-Silkeborg/Dänemark) und Ademar Leon (Spanien). Da sich aber nur ein Team qualifiziert und die anderen drei Mannschaften am EHF-Pokal teilnehmen, ist Konzentration gefragt.
KARLSRUHE (de). Der Sprung in die Champions League ist eines der erklärten Ziele des Handball-Bundesligisten Rhein-Neckar-Löwen. Voraussetzung dafür: Das Wildcard-Turnier von heute bis Sonntag in der Karlsruher Europahalle muss gewonnen werden.
Karlsruhe. Der Manager der Rhein-Neckar Löwen, Thorsten Storm, spricht den Gedanken laut aus, von dem beim badischen Handball-Bundesligisten ohnehin alle überzeugt sind: „Von der Qualität gehört unsere Mannschaft in die Champions League.“ Allerdings haben die Schützlinge von Trainer Ola Lindgren die direkte Qualifikation für die europäische Königsklasse verpasst und müssen nun „eine Extrarunde“ (Storm) in Kauf nehmen.
Mannheim. Die Anspannung steigt, ein einziger Ausrutscher könnte das Aus bedeuten: Gegen den slowenischen Handball-Vizemeister Gorenje Velenje steigen die Rhein-Neckar Löwen heute (20.15 Uhr/Karlsruher Europahalle) in das Wildcard-Turnier um die Champions-League-Qualifikation ein. Nur dem Sieger des dreitägigen Wettbewerbs gelingt der Sprung in die Königsklasse. Morgen (19.30 Uhr) bekommen es die Badener mit dem dänischen Klub Bjerringbro-Silkeborg zu tun, am Sonntag (17.45 Uhr) heißt der Kontrahent Ademar León aus Spanien.
Mannheim. Karol Bieleckis erstes Leben endet mit einem folgenschweren Unfall. Es ist nur ein Handball-Testspiel. Und es geht um nichts. Trotzdem passiert etwas Tragisches an diesem 11. Juni, der das Leben des sympathischen Rechtshänders auf den Kopf stellt. Bei einem Zweikampf mit dem Kroaten Josip Valcic verletzt sich der Pole schwer am linken Auge. Die Ärzte tun alles für die Gesundheit des Weltklassespielers, der 28-Jährige wird mehrmals operiert. Doch die Mediziner verlieren den Kampf, der Rotschopf erblindet halbseitig.
Es war fast schon ein gewohntes Bild, das Sławomir Szmal in den ersten beiden Pflichtspielen der jungen Saison abgab. Bei den Siegen beim HBW Balingen-Weilstetten und gegen Frisch Auf Göppingen zeigte der Torhüter der Rhein-Neckar Löwen Weltklasse-Leistungen und hatte großen Anteil daran, dass die Badener noch eine weiße Punktweste haben. Doch auf dem Lob, das er erhielt, will sich der Pole nicht ausruhen. Im Gegenteil: Seine Konzentration gilt jetzt voll und ganz dem Wildcard-Turnier in der Karlsruher Europahalle. Nur der Sieger der Viererrunde qualifiziert sich für die Champions-League-Saison, wo in der Hauptrunde attraktive Gegner wie der THW Kiel und der FC Barcelona winken. Wie der Torwart der Badener über den Leistungsstand der Löwen denkt und wie er die Kontrahenten einschätzt, verrät er im Interview.
Mannheim. Nach der Schlusssirene im Landesderby gegen Frisch Auf Göppingen hatte es Karol Bielecki (Foto: GES) eilig. Der Rückraumspieler der Rhein-Neckar-Löwen sprang über die Werbebande und verschwand sofort nach dem 28:26 (14:10) in den Katakomben der Mannheimer SAP-Arena – mit Tränen in den Augen. Der polnische Handballprofi wollte allein sein und den Moment, seinen ganz persönlichen Triumph, einfach im Stillen genießen.
Mannheim. Da war sie, die Siegerpose. Zwar nur kurz, aber sie war da. Jeder konnte sie sehen: Ola Lindgren, der Trainer der Rhein-Neckar Löwen, reckte seinen rechten Arm in Richtung Hallendach, streckte seine Finger aus und ballte sie zur Faust, zur Siegerfaust. Soeben hatte Karol Bielecki, der baumlange Pole, das 27:24 im Landesderby gegen Frisch Auf Göppingen erzielt. Die Vorentscheidung! Zwei Minuten später war es dann vorbei: Die Badener watschten die Schwaben ab, siegten mit 28:26 (14:10), freuten sich über den zweiten Erfolg in Serie.