„Ich bin ruhiger und abgezockter geworden“

Am vergangenen Samstag saß Uwe Gensheimer entspannt hinter der Ersatzbank der Rhein-Neckar Löwen. Als die Badener zum Abschluss der Gruppenphase in der Champions League gegen Sarajevo spielten, durfte sich der 23-Jährige ausruhen – für ihn rückte Niklaß Ruß in die Mannschaft. Wie kein anderer Löwe musste der Linksaußen im Februar Gas geben, weil Guðjón Valur Sigurðsson verletzt fehlte. Direkt nach der EM zeigte Gensheimer dabei eine großartige Form, warf Tor um Tor und avancierte zum Leistungsträger. Seit 2003 ist der Rechtshänder bei den Löwen und steigerte sich dabei stetig, so dass er in Österreich sein erstes großes Turnier mit der Nationalmannschaft spielte. Was ihn so nervenstark vom Siebenmeterstrich macht und was er in diesem Jahr noch mit den Löwen vorhat, verrät er im Interview.

» Mehr

Löwen treffen auf BM Valladolid

Die Rhein-Neckar Löwen treffen im Achtelfinale der Champions League auf BM Valladolid. Das ergab die Auslosung am Dienstag in Wien, die von EHF-Präsident Tor Lian vorgenommen wurde. Die genauen Spieltermine stehen noch nicht fest, das Hinspiel in Valladolid findet zwischen dem 24. und 28. März statt, das Rückspiel steigt zwischen dem 31. März und dem 4. April.  Dabei kommt es auch zu einem Wiedersehen von Carlos Prieto mit seinen alten Kollegen, bis zum Sommer 2009 spielte der Kreisläufer für den spanischen Spitzenklub.

» Mehr

Löwen warten auf ihren Achtelfinal-Gegner

Die Rhein-Neckar Löwen haben sich als Gruppenzweiter für das Achtelfinale der Königsklasse qualifiziert. Das bedeutet, dass das Team von Trainer Ola Lindgren zunächst auswärts antritt und auf einen der drei Dritten aus den anderen Gruppen trifft. Die potenziellen Gegner im Überblick.

» Mehr

goldgas neuer Hauptsponsor der Rhein-Neckar Löwen – mit Vollgas in die SAP ARENA

Die goldgas SL GmbH – seit einigen Tagen zweiter Hauptsponsor der Rhein-Neckar Löwen – lädt 500 Fans der Löwen zum nächsten Heimspiel der Löwen am 11. März 2010, 20.15 Uhr gegen die MT Melsungen in die SAP ARENA ein. Getreu dem Motto „Vollgas mit goldgas“ gewinnen die ersten 250 E-Mail-Absender je 2 Eintrittskarten zu dem anstehenden Bundesliga-Spiel.

» Mehr

Regio-Löwen klettern auf Platz neun

Das Tabellenbild wird für die Fans der SG Kronau/Östringen II immer sympathischer. Langsam rückt die SG nach dem 35:32-Sieg beim TSV Neuhausen/Filder sogar in Richtung Tabellen-Mittelfeld. Auch ohne die fünf Doppelspielrechtler, die am Sonntag bei der TSG Friesenheim im Einsatz waren, gelang der SG der Sprung auf Platz neun. Nur ein Punkt trennt sie nun vom sechsten Rang. „Das war nicht unbedingt unser Sahne-Spiel“, kommentierte SG-Coach Christof Armbruster das Spiel in der Neuhausener Egelsee-Sporthalle: „Aber nachdem wir in der zweiten Halbzeit in der Abwehr besser gespielt haben und im Angriff etwas geduldiger auf unsere Chancen warteten, konnten wir uns absetzen.“

» Mehr

Tkaczyk jubelt: tolles Erlebnis, gutes Ergebnis

Mannheim. Im Augenblick des Erfolges ist Grzegorz Tkaczyk die Erleichterung anzusehen. Seine Leidenszeit hat ein Ende genommen. Endlich. Er genießt es spürbar, dieses Gefühl, wieder auf der Platte zu stehen, dieses Gefühl, wieder ein Teil der Mannschaft zu sein, dieses Gefühl, wieder gebraucht zu werden. All das ist für ihn wichtiger als der 30:24 (13:11)-Erfolg mit den Rhein-Neckar Löwen in der Champions League über Bosna Sarajevo.

» Mehr

Zwei Rückkehrer eröffnen neue Optionen

Karlsruhe. Den großen sportlichen Reiz versprühte das Champions-League-Duell zwischen den Rhein-Neckar Löwen und Bosna Sarajevo zumindest aus Sicht der Gastgeber nicht mehr. Bereits vor der abschließenden Partie in der Vorrundengruppe B war dem badischen Handball-Bundesligisten der zweite Tabellenplatz sicher. „Wir hatten uns trotzdem vorgenommen, das Spiel zu gewinnen. Das ist uns gelungen, auch wenn es kein glanzvoller Sieg war“, sagte Löwen-Coach Ola Lindgren zum Auftritt seiner Schützlinge, die den bosnischen Meister mit 30:24 (13:11) bezwangen. „Wir sind stabil in der Abwehr gestanden und hatten einen starken Henning Fritz im Tor – deshalb haben wir die Partie auch weitgehend kontrolliert“, erklärte Lindgren und verwies darauf, dass diesmal andere Dinge im Vordergrund gestanden hätten.

» Mehr

Alles, bloß nicht Croatia Zagreb

Karlsruhe. Er ist ein reiner Abwehrspezialist, kein Torjäger. Ein Zerstörer, groß und stark. So groß und stark, dass sich die Gegenspieler an ihm aufreiben, verzweifeln. Oliver Roggisch, 31, erinnert an einen Wrestler, wenn er am eigenen Kreis für die Rhein-Neckar Löwen die Pranken ausfährt, wenn er den Gegnern finstere Blicke zuwirft. Doch oft ist er auch sein eigener Gegner, lässt sich zu dummen Aktionen hinreißen. Foult ohne Not, meckert ohne Grund. Strafzeiten sammelt er wie andere Briefmarken – Spiel für Spiel, Wettbewerb für Wettbewerb. So kennt man ihn, den Oli, den Oberlöwen. Am Samstag beim 30:24-Sieg über Sarajevo glänzte er in einer anderen Rolle: Roggisch mimte den „Bankangestellten“, schaute 60 Minuten zu, ganz entspannt, lachte viel, wirkte mal gar nicht grimmig.

» Mehr

Debütanten-Ball

Für die Rhein-Neckar Löwen ging es um nichts mehr. Trotzdem zeigte der Handball-Bundesligist gestern in der Champions League noch einmal Charakter und besiegte Bosna Sarajevo mit 30:24 (13:11).

» Mehr

30:24-Erfolg zum Abschluss der Gruppenphase – Interviews

Die Rhein-Neckar Löwen haben die Gruppenphase in der Handball-Champions League mit einem Sieg abgeschlossen. Im abschließenden Spiel der Gruppe B feierten die Löwen in der Karlsruher Europahalle einen am Ende deutlichen 30:24 (13:11)-Erfolg gegen RK Bosna Sarajevo.

» Mehr

Klarer Erfolg zum Vorrundenabschluss

Der zweite Platz in der Vorrundengruppe B war den Rhein-Neckar Löwen nicht mehr zu nehmen, doch deshalb ließen es die Badener gegen den RK Bosna Sarajevo nicht schleifen. In der Karlsruher Europahalle siegten die Löwen gegen den bosnischen Meister verdient mit 30:24 (13:11) und beendeten die erste Phase in der Champions League mit 16:4-Punkten. Positiv war zudem, das Grzegorz Tkaczyk nach siebenmonatiger Verletzungspause aufs Parkett zurückkehrte. Die jungen Niklaß Ruß und Maximilian Bender fügten sich außerdem nahtlos ins Löwenrudel ein. Bester Torschütze der Lindgren-Truppe war mit Bjarte Myrhol ein weiterer Akteur, der nach einer Nackenverletzung in den Kader zurückgekehrt war. Der Kreisläufer traf sechs Mal.

» Mehr