Heidelberg. Es war wohl d e r Tiefpunkt bin der bisherigen Saison. Die kürzliche Leistung beim VfL Gummersbach ging gar nicht. Da war keine Bewegung, kein Einsatz, kein Glanz. Nichts! Bei den Oberbergischen blamierten sich die Rhein-Neckar Löwen, die Handball-Stars aus dem Kronauer Trainingszentrum bis auf die Knochen. Und ausgerechnet auf diesen Tiefpunkt soll nun am Wochenende ein historischer Höhepunkt folgen: der erste Titel, das Ausrufezeichen beim Final Four der Champions League. Im Halbfinale wartet in der Kölner Lanxess Arena zunächst der FC Barcelona. Am Samstag um 15.15 Uhr wird es angepfiffen. Klar ist: Will man die Riesen aus Katalonien tatsächlich ins Wanken bringen, muss vieles passen, kaum etwas schiefgehen. Ein Sahnetag sollte es sein. So einen wie sie ihn schon häufiger hatten, die Löwen. Und zwar meist dann, wenn es gegen die vermeintlich Großen, die Schwergewichte ging.
„Final Four- die Zweite“ heißt es an diesem Wochenende für die Rhein-Neckar Löwen. Das gelb-blaue Lage fiebert der Premiere im Finalturnier der Champions League entgegen. In dieser Ausgabe des Löwenpodcasts gibt es Stimmen, Stimmungen und alle wichtigen Infos vor dem Halbfinalspiel gegen den FC Barcelona am Samstag.
Das VELUX EHF Final4 zieht am Wochenende die Handball-Welt in seinen bann – und die Rhein-Neckar Löwen stehen ebenfalls auf dieser großen Bühne. Nachdem die Badener im Vorjahr zusehen mussten, als die vier besten Teams des Kontinents in Köln ihren besten suchten, haben sie sich bei der zweiten Auflage bis ins Halbfinale durchgespielt. Dort treffen die Cracks von Guðmundur Guðmundsson am Samstag (15:15 Uhr, Lanxess-Arena) auf den FC Barcelona. Im Anschluss (18 Uhr) stehen sich der HSV Hamburg und BM Ciudad Real gegenüber.
Mannheim. Die Reise ins Oberbergische hatte sich Thorsten Storm erspart. Der Manager des Handball-Bundesligisten Rhein-Neckar Löwen schaute sich den schwachen Auftritt seiner Mannschaft bei der 28:36-Niederlage in Gummersbach im Fernsehen an – und konnte das Gesehene kaum glauben. Auch gestern war dem Geschäftsführer die Enttäuschung noch spürbar anzumerken, von einer Brandrede sah er wenige Tage vor dem Final Four in der Champions League jedoch ab.
Kronau/Östringen. Gudmundur Gudmundsson spielte den für die Rhein-Neckar Löwen unerfreulich verlaufenen Abend noch einmal durch und kam wieder zu einem ernüchternden Resultat. „Zweimal 18 Gegentore sind zuviel“, erklärte der isländische Trainer des badischen Handball-Bundesligisten und sah in der Abwehrschwäche seiner Mannschaft das Grundübel bei der 28:36(14:18)-Niederlage als Gast des VfL Gummersbach. Die Versuche des Trefferverhinderns schlugen meistens fehl, im Angriff bescheinigte Gudmundsson den Gelb-Schwarzen noch ordentliche Bemühungen. Der Manager Thorsten Storm wetterte: „Das war unter aller Sau und wirklich peinlich.“
Gummersbach. Das Entsetzen stand den Rhein-Neckar Löwen ins Gesicht geschrieben. So wird das nichts mit der direkten Qualifikation für die Champions League. Die Badener enttäuschten gestern in der Handall-Bundesliga auf ganzer Linie und verloren beim VfL Gummersbach nach einer phasenweise unterirdischen Leistung mit 28:36 (14:18). Im Kampf um Platz drei sind die Gelbhemden fortan auf Schützenhilfe angewiesen.
Gummersbach (rhp). Die Rhein-Neckar-Löwen krampfen sich aus der direkten Qualifikation für die Champions League. Der Kampf um Rang drei ging mit einer 28:36 (14:18)-Schlappe beim VfL Gummersbach gründlich in die Hose.
Karlsruhe/Gummersbach (bin/ug). Die Generalprobe für das Champions-League-Halbfinale am Samstag gegen den FC Barcelona haben die Rhein-Neckar Löwen gründlich verpatzt. Die Mannschaft von Trainer Gudmundur Gudmundsson musste sich beim vom Lizenzentzug bedrohten VfL Gummersbach nach einem über weite Strecken uninspirierten Auftritt mit 28:36 (14:18) geschlagen geben. Damit verpassten die Badener den Sprung auf den dritten Tabellenplatz der Handball-Bundesliga, der die direkte Qualifikation für die europäische Königsklasse bedeutet. Bei nur noch zwei ausstehenden Partien haben es die Schützlinge von Gudmundsson zudem nicht mehr selbst in der Hand, sich auf direktem Weg für diesen lukrativen Wettbewerb zu qualifizieren.
Gummersbach. (HW) Herber Rückschlag für die Rhein-Neckar Löwen in der Handball-Bundesliga und im Kampf um den dritten Tabellenplatz und damit die direkte Qualifikation zur Champions League: Die Mannschaft von Gudmundur Gudmundsson verlor in Gummersbach und kehrt mit einer 28:36 (14:18)-Klatsche von ihrem Auswärtsspiel zurück. „Das war unter aller Sau“, meinte der restlos bediente Manager Thorsten Storm. „So darf man sich nicht präsentieren, das war unter unserem Niveau.“
Die Rhein-Neckar Löwen haben am Abend beim VfL Gummersbach mit 28:36 (14:18) verloren und damit die höchste Saison-Niederlage in der Bundesliga kassiert. Damit verpassten die Badener die Chance, auf den dritten Platz zurückzukehren, rutschten nach dem 32. Spieltag auf Rang vier und vermasselten gleichzeitig die Generalprobe für das VELUX EHF Final4 am Wochenende in Köln.
Kronau/Östringen. Die Rhein-Neckar Löwen haben die Kräfte für den Endspurt dieser Handballsaison gebündelt und gehen optimal vorbereitet in die anstehenden Partien – das versichert zumindest Robert Gunnarsson. „Die spielfreie Zeit hat uns gut getan. Jetzt sind wir auch im Kopf wieder frisch. Zudem haben wir sehr gut und hart trainiert“, erklärt der Kreisläufer, der im vergangenen Sommer vom VfL Gummersbach zum badischen Bundesligisten gewechselt war. Heute Abend (20.15 Uhr/live in Sport1) trifft der bullige Isländer auf seine ehemaligen Mitstreiter. „Es ist als Gast nie einfach, in der Eugen-Haas-Halle zu bestehen, denn da ist immer richtig was los. Aber wir sind gut drauf und wollen dort gewinnen“, betont der 27-Jährige. „Wir haben in der Liga noch drei Spiele – die müssen wir gewinnen, um aus eigener Kraft Dritter zu werden. Denn Kiel und Berlin werden keine Punkte mehr abgeben“, pflichtet Trainer Gudmundur Gudmundsson bei.
Mannheim. Nach dem mühsamen 33:28 gegen den TuS Nettelstedt-Lübbecke vor fast zwei Wochen waren bei den Rhein-Neckar Löwen alle sichtlich froh über die Verschnaufpause. Doch was ein echter Handballer ist, der braucht früher oder später wieder den Wettbewerb, den Kampf Mann gegen Mann, die Jagd auf Tore. Auch Trainer Gudmundur Gudmundsson freut sich auf die nächste Aufgabe und dass es heute Abend in der Handball-Bundesliga beim VfL Gummersbach (20.15 Uhr/live bei Sport1) wieder zur Sache geht.