Löwen müssen sich richtig durchbeißen

Mannheim. Im Kampf um die direkte Qualifikation für die Champions League haben die Rhein-Neckar Löwen den wichtigen dritten Platz hinter dem THW Kiel behauptet. Gegen den TuS Nettelstedt-Lübbecke setzten sich die Badener mit 33:28 (17:15) durch, hatten dabei aber nach guter Startphase einige Schwierigkeiten. „Das war sicher nicht immer schöner Handball, aber wir haben zwei ganz wichtige Punkte geholt“, bilanzierte Trainer Gudmundur Gudmundsson angesichts seiner sichtbar müden Mannschaft, die jedoch Charakter gezeigt habe.

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Im Rennen um Platz 2

MANNHEIM. Das Rennen um den direkten Einzug in die Handball-Champions-League bleibt offen. Gestern zogen die Rhein-Neckar-Löwen in der Bundesliga durch ihren 33:28 (17:15)-Erfolg gegen TuS N-Lübbecke wieder mit dem THW Kiel und den Füchsen Berlin gleich.

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Löwen erleichtert aber nicht ganz zufrieden

Mannheim. Eigentlich war es ein ganz normales Bundesligaspiel. Eines, in dem es für die Handballer der Rhein-Neckar Löwen immer nur um eines geht: gewinnen, egal wie. Zwei Punkte einsacken – und gut ist. Doch beim gestrigen Duell gegen die TuS N-Lübbecke, den Außenseiter, war alles anders, nichts normal. Diesmal standen die Gelben nämlich unter besonderer Beobachtung. Jeder, Fans, Verantwortliche – einfach alle – erwarteten eine Trotzreaktion, eine Gala in zwei Akten. Quasi als kleine Wiedergutmachung für die samstägliche Schmach von Hamburg, für das blamable Halbfinal-Aus beim Final Four.

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Löwen ringen Lübbecke nieder

Die Rhein-Neckar Löwen haben wieder in die Erfolgsspur zurückgefunden. Vor 4.657 Zuschauern in der SAP ARENA bezwangen die Gelbhemden TuS N-Lübbecke mit 33:28 (17:15) und hielten die Füchse Berlin im Rennen um die direkte Champions-League-Qualifikation auf Distanz.

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Löwen blicken nach vorn

Mannheim. Wer Mist gebaut hat, sollte dazu stehen. Dieser Meinung ist zumindest Gudmundur Gudmundsson, der Trainer der Rhein-Neckar Löwen. Und deshalb stand nach der Rückkehr vom Final-Four-Turnier aus Hamburg auch noch einmal ein schmerzliches Video-Studium der 20:22-Niederlage gegen die SG Flensburg-Handewitt vom vergangenen Samstag an. „Das war sicher schwer für alle, sich das wieder anzusehen. Aber es ist wichtig, das zu verarbeiten. Da muss man durch und darf nicht vor so einer Leistung weglaufen“, gab es für Gudmundsson keine Kompromisse. „Damit ist es aber auch abgehakt, jetzt können wir wieder nach vorne schauen.“

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Baur, der Schelm

MANNHEIM (de). Drei Tage nach dem Final-Four-Schock von Hamburg geht für die Rhein-Neckar-Löwen der Bundesliga-Alltag mit der heutigen Partie (20.15 Uhr, SAP-Arena) gegen TuS N-Lübbecke weiter.

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Hoffen auf eine Trotzreaktion

Heidelberg. Vorwärts, weiter, immer weiter. Gudmundur Gudmundsson, der Trainer der Rhein-Neckar Löwen, ist keiner, der sich allzu lange mit der Vergangenheit beschäftigt. Der Isländer lebt im Hier und Jetzt, ist ständig auf der Suche nach dem Optimum, nach der ultimativen Leistung. Und von der waren seine Handballer am vergangenen Wochenende bekanntlich meilenweit entfernt. Sie gingen an der Elbe unter, versanken im Pokalchaos. Die 20:22-Halbfinalpleite beim Final Four in Hamburg kam einem Erdrutsch gleich. Emotionslos, orientierungslos, körperlos – so präsentierte sich das Rudel ausgerechnet beim prestigeträchtigen Pokal-Gipfeltreffen. „Da ist sehr, sehr viel schief gelaufen“, erklärt Gudmundsson, „es wird Zeit, dass wir das wieder gut machen.“

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Löwen wollen Platz drei verteidigen

Nach dem Halbfinal-Aus beim Lufthansa Final Four in Hamburg hatten die Spieler der Rhein-Neckar Löwen einige Tage Zeit, um die Wunden zu lecken und aus Trauer Trotz werden zu lassen. Immerhin stehen in zwei verbleibenden Wettbewerben noch wichtige Partien auf dem Programm, ehe es am 5. Juni in die Sommerpause geht. Den Auftakt der bestenfalls sechs Pflichtspiele bildet das Heimspiel gegen den TuS N-Lübbecke. Am Mittwoch, 20:15 Uhr, geht es in der SAP ARENA darum, gegen die Ostwestfalen zwei Punkte im Kampf um die direkte Champions-League-Qualifikation zu sammeln.

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Schritt für Schritt zurück

Hamburg/Mannheim. Im vergangenen Jahr wurde Bjarte Myrhol noch zum besten Spieler des Final-Four-Turniers um den DHB-Pokal in Hamburg gewählt. Nach dem enttäuschenden Halbfinal-Aus gegen Flensburg hatten sich die Prioritäten in diesem Jahr dann endgültig verschoben. „Ich war froh, überhaupt dabei sein zu können. Das ist etwas, was ich aus Hamburg mitnehme“, hatte Myrhol immerhin ganz persönlich einen Ansatzpunkt im Frust gefunden, bevor die Koffer gepackt wurden und die Vorbereitung auf das Liga-Spiel gegen den TuS Nettelstedt-Lübbecke (Mittwoch, 20.15 Uhr, SAP Arena) schneller als erhofft in den Mittelpunkt rückte.

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Auslaufen statt Pokal-Party

Hamburg. Als der THW Kiel mit dem 30:24 (16:13) gegen die SG Flensburg-Handewitt gestern zum siebten Mal in seiner Vereinsgeschichte den DHB-Pokal gewonnen hatte, waren die Löwen bereits vom Auslaufen in ihrem Hotel am Tierpark Hagenbeck zurück. Danach hieß es Koffer packen und ab in den Flieger. Den Finalisten beim Endspiel zuzusehen, stand nicht zur Debatte. Zu tief steckte die Enttäuschung nach dem 20:22-Halbfinal-Aus gegen Flensburg vom Samstag noch in den Knochen. Die Frustbewältigung im Hamburger Nachtleben hatte die Gemütslage noch nicht wesentlich verändert.

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Storm „kann den Ärger gar nicht in Worte fassen“

Hamburg. Die Bauchlandung gegen Flensburg erlebte Löwen-Manager Thorsten Storm in einer kleinen schwarzen Box, die sich ein, zwei Meter hinter der Spielerbank befand. Dort saßen auch andere: Michael Müller, der verletzte Rückraum-Mann, zum Beispiel. Ab Mitte der zweiten Halbzeit war Storm dann aber kaum noch zu sehen. Sein Kopf sank immer tiefer. So tief, dass teilweise nur noch seine Haare und die Stirn zu erkennen waren. Dem Manager fiel es schwer zuzuschauen, zu sehen, wie sein Personal den Traum vom ersten Titel begrub. Am Samstagabend, als sich die Mannschaft zu einem internen Krisengipfel zurückgezogen hatte, setzte dann auch bei Storm der Verarbeitungsprozess ein. Viele Fragen beschäftigten ihn. Einige beantwortete er in der RNZ.

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Ein Auftritt zum Vergessen

Hamburg. Nach dem Spiel saß er einfach nur da. Regungslos, wie versteinert. Seine linke Hand stützte seinen Kopf, seine Augen starrten ins Leere. Minutenlang war das so: Gudmundur Gudmundsson, der Trainer der Rhein-Neckar Löwen, war abgetaucht, befand sich in seiner eigenen Welt. Einer Welt voller Schmerz und ohne Hoffnung. Denn das, was da kurz zuvor beim Final Four in der O2 World Hamburg passiert war, hatte ihn, den Perfektionisten, völlig aus der Bahn geworfen. Seine Titeljäger waren gestolpert, böse ausgerutscht. Ausgeschieden im Pokal-Halbfinale. Schon am Samstag,

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