Das zweite Topspiel innerhalb von fünf Tagen wartet auf die Rhein-Neckar Löwen: Am Sonntag empfangen die Badener in der VELUX EHF Champions League den ungarischen Vertreter MKB-MVM Veszprem. Anwurf in der SAP Arena ist um 19 Uhr (live auf Eurosport, Einlass ist ab 17.30 Uhr, es gibt noch Tickets an der Abendkasse).
(ad) Der Auftakt in die Restserie war mehr als gelungen, jetzt wollen die Rhein-Neckar Löwen nachlegen. Nach dem 27:23- Auswärtssieg gegen Flensburg in der Handball- Bundesliga geht es am Sonntag in der Champions League weiter.
Löwen-Keeper Goran Stojanovic hat mit der Nationalmannschaft von Katar die Asienmeisterschaft gewonnen. Der neue Titelträger setzte sich im Finale gegen den Ausrichter Bahrain mit 27:26 (14:14) durch und durfte zum ersten Mal die Trophäe entgegennehmen.
Zwölf Jahre hatte Tamas Mocsai nicht mehr für einen Verein aus seiner Heimat Ungarn gespielt, nun läuft er – für den Linkshänder selbst überraschend – für Meister MKB-MVM Veszprém auf, der am Sonntag (19 Uhr, live bei Eurosport) in der SAP Arena zum Neustart der VELUX EHF Champions League gastiert.
FLENSBURG. Marschmusik, historische Uniformen, bunte Wimpel – auf dem Berliner Platz im Zentrum Flensburgs herrschte gestern Feierstimmung, die Stadt gedachte des 150. Jahrestags der Schlacht von Oeversee aus dem deutsch-dänischen Krieg von 1864. Die Handball-Fans im hohen Norden waren dagegen alles andere als in Feierlaune, denn am Abend zuvor hatte Löwen-Kapitän Uwe Gensheimer die knappe Erfolgsmeldung einer weitaus weniger kriegerischen – aber ebenso erbitterten Auseinandersetzung – abgesetzt: „Yes – Flens-Arena eingenommen!“
Heidelberg. Es waren Bilder, die man so in Flensburg schon gar nicht mehr kannte. Da jubelten am Mittwochabend tatsächlich die Anderen, die Falschen. Die Gelben, nicht die Roten. Was war da nur passiert? Viel. Aber letztlich war es vor allem der bärenstarke Abwehrverbund der Rhein-Neckar Löwen, der den Nordlichtern das Leben zur Hölle machte. Erstmals seit dem 7. Dezember 2011 fiel sie wieder, die Heimfestung der SG Flensburg-Handewitt.
Flensburg (miwi). Die Rhein-Neckar Löwen sind mit einem Paukenschlag in den zweiten Teil der Saison in der Handball-Bundesliga gestartet. Der Tabellendritte siegte beim Zweiten SG Flensburg-Handewitt mit 27:23 (13:13) und rückte bis auf einen Zähler an die SG heran. Jetzt können die Löwen sogar noch vom Gewinn der Meisterschaft träumen.
Flensburg. (miwi) Die Rhein-Neckar Löwen sind mit einem Paukenschlag in den zweiten Teil der Saison in der Handball-Bundesliga gestartet. Der Tabellendritte siegte gestern Abend beim Tabellenzweiten SG Flensburg-Handewitt mit 27:23 (13:13) und rückte bis auf einen Zähler an die SG heran. Jetzt können die Löwen sogar noch vom Gewinn der Meisterschaft träumen.
FLENSBURG. Das nennt man wohl einen Senkrechtstart. Die Rhein-Neckar Löwen sind gestern nach der EM-Pause mit einem 27:23 (13:13)-Sieg beim Tabellenzweiten SG Flensburg-Handewitt in die restliche Rückrunde gestartet und rückten den Nordlichtern vor allem dank einer bärenstarken Abwehrleistung bis auf einen Punkt auf die Pelle.
Zweiter gegen Dritter, der Kracher nach der EM-bedingten Pause – für die Rhein-Neckar Löwen wurde er zu einem eiskalt herausgespielten Erfolg auf ganzer Linie. Die Badener starteten am Mittwochabend mit einem 27:23-(13:13)-Auswärtssieg bei der SG Flensburg-Handewitt in die restliche Rückrunde der DKB Handball-Bundesliga und haben damit ihre Ambitionen auf einen Champions-League-Platz eindrucksvoll unterstrichen.
Mannheim. Als was ist er nicht schon alles bezeichnet worden: Abwehrchef zuvorderst, auch Mann fürs Grobe, Letzter seiner Art, Leitwolf, rechte Hand des Trainers; aber auch Klartextredner, Spaßvogel, Vergnügungswart. Gestern hat Bernhard Bauer, der Präsident des Deutschen Handball-Bundes (DHB) noch ein paar Synonyme für Oliver Roggisch, Kampfname „The Rogg“, gefunden.
MANNHEIM. 16 Jahre Profi-Handball fordern ihren Tribut, und wenn es zu viel wird, schwenken irgendwann selbst solche Kämpfertypen wie Oliver Roggisch die weiße Fahne. „Es gibt Tage, da gehen ich morgens seitlich die Treppe runter, weil alles wehtut“, sagt der 35-Jährige, dem der beanspruchte Körper zuletzt wieder mehr zu schaffen machte, als ihm lieb sein konnte.