Wenn der eigene Anspruch der größte Gegner ist

Mannheim. Gala-Vorstellungen in der Champions League wechseln sich bei den Rhein-Neckar Löwen derzeit mit etwas ungelenkeren Vorstellungen in der Bundesliga ab. Auch das unerwartet mühsame 31:28 gegen den Abstiegskandidaten DHC Rheinland passte da ins Bild, das bei den Löwen dann auch niemand rosarot übermalen wollte. „Wir hatten an diesem Tag kein besseres Ergebnis verdient“, ordnete Geschäftsführer Thorsten Storm das zähe Geschehen vor den 7000 Fans ein, Trainer Gudmundur Gudmundsson zeigte sich sogar „enttäuscht“ über den Auftritt seines Teams. „Das war kein schönes Erlebnis“, gab der Isländer wohl die Gefühlslage vieler Zuschauer wieder. Gegen den von der eigenen Lokalpresse jüngst noch als „Dormagener Hilflosen Club“ verspotteten DHC fehlten eher den Löwen die Ideen für einen klareren Sieg.

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Ein Rückfall, der ein Einzelfall bleiben soll

Mannheim. Es herrschte Katerstimmung bei den Löwen. Lange Gesichter sah man, Frustrierte überall. Egal, ob Spieler oder Verantwortliche, sie zerstreuten sich am Dienstagabend schnell in alle Himmelsrichtungen. Kaum einer kreuzte noch im Business-Club, oben in der zweiten Etage der SAP Arena auf. Kein Schlummertrunk, kein Mitternachts-Happen. Gestrichen, kurz und schmerzlos.

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Rhein-Neckar Löwen lassen Leichtfüßigkeit in der Kabine

Mannheim. Vor der Partie gegen den DHC Rheinland hatte Gudmundur Gudmundsson, der Trainer der Rhein-Neckar Löwen, noch einen Pflichterfolg gefordert. Am Ende sah es beim 31:28 (14:13) dagegen lange Zeit nach einem Zittersieg aus. Vom Champions-League-Glanz gegen Chambéry war nichts zu spüren, aber immerhin blieben die Punkte in Mannheim. Die Löwen hatten schließlich auch schon Situationen erlebt, in denen es nicht ganz so glimpflich abging. „Dreizehn technisch Fehler – das war nicht schön anzusehen“, resümierte Gudmundsson und ging bereits in die Analyse: „Vielleicht ist das die Doppelbelastung. Aber egal, wir können nicht zufrieden sein.“

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Ein mühsam erkämpfter Heimsieg

Mannheim. Durch einen mühsam erkämpften Heimsieg haben die Rhein-Neckar Löwen zumindest vorübergehend den zweiten Tabellenplatz der Handball-Bundesliga erobert. Die Auswahl von Trainer Gudmundur Gudmundsson setzte sich vor 7 025 Zuschauern in der Mannheimer SAP-Arena mit 31:28 (14:13) gegen den DHC Rheinland durch. Bester Werfer der Badener war der norwegische Kreisläufer Bjarte Myrhol mit sechs Treffern.

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Liga-Tristesse

MANNHEIM. Die Rhein-Neckar Löwen bleiben in der Spitzengruppe der Handball-Bundesliga. Das 31:28 (14:13) gegen den DHC Rheinland gestern Abend war jedoch nicht mehr als ein Arbeitssieg.

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Löwen mühen sich zu 31:28 gegen DHC Rheinland – Interviews

Es waren zwei Punkte über die sich keiner so richtig freuen wollte: Zwar behielten die Rhein-Neckar Löwen im dritten Ligaheimspiel der Saison mit 31:28 (14:13) erwartungsgemäß die Oberhand gegen den Abstiegskandidaten DHC Rheinland, machten sich jedoch zwei Tage nach dem Schützenfest in der Champions League gegen Chambery vor 7025 Zuschauern in der Mannheimer SAP Arena selbst das Leben schwer. Eine hohe Zahl von technischen Fehlern und eine schlechte Wurfquote bei den Gastgebern sorgten dafür, dass die frech aufspielenden Gäste aus Dormagen bis Mitte der zweiten Hälfte nahe dran waren an einer Überraschung. Die Pflichtaufgabe gegen den Tabellen-15. wurde somit am Ende zu einem mühevollen Arbeitssieg, bei dem sich die Löwen in der Schlussphase als das abgeklärtere Team präsentierten. Nach der Partie hat Radio Regenbogen mit Uwe Gensheimer und Grzegorz Tkaczyk gesprochen.

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Glanzloser Arbeitssieg – mehr nicht

Mannheim. Die Hallen wechseln, die Wettbewerbe auch, doch an der Zielsetzung der Rhein-Neckar Löwen verändert sich nichts. Sie ist gleich, immer: Punkte müssen her. Gerade in der Bundesliga, gerade in der stärksten Handball-Liga der Welt. Dort, wo stets eine erhöhte Stolpergefahr herrscht. Egal gegen wen. Das zeigte sich gestern Abend einmal mehr.

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Arbeitssieg gegen den DHC Rheinland

Unerwartet schwer taten sich die Rhein-Neckar Löwen am Abend im Heimspiel gegen den DHC Rheinland. Ohne den Glanz der zurückliegenden Partien reichte es für die Truppe von Guðmundur Guðmundsson dennoch zu zwei Punkten. Vor 7.025 Zuschauern siegten die Badener mit 31:28 (14:13) und verbesserten sich in der Tabelle zumindest für 24 Stunden auf den zweiten Platz. Bjarte Myrhol war mit sechs Treffern erfolgreichster Torschütze der Löwen.

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Der Dauergrins-Modus

Eppelheim. Jesper Nielsen und Thorsten Storm standen in einem der schmalen Ausgänge zwischen den Tribünen der Rhein-Neckar-Halle. Genau dort, wo sich auch die Spieler durchzwängen, wenn sie die Kabine ansteuern. Seite an Seite, 60 Minuten lang, ohne Unterbrechung, verharrten die Ober-Löwen dort. Der eine links, der andere rechts. Verdeckt wurden sie durch eine Werbebande. Eigentlich waren nur die Gesichter zu erkennen.

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Basteln, tüfteln, puzzlen – bis zur Perfektion

Mannheim. Die Vergangenheit gehört nicht gerade zu Gudmundur Gudmundssons Lieblingsthemen. Der Trainer der Rhein-Neckar Löwen liebt eher den Blick in die Zukunft, denn die kann er beeinflussen – oder zumindest ein wenig verändern. Zum Beispiel mit einer messerscharfen Analyse des nächsten Gegners. Mit einem intensiven Videostudium oder der richtigen taktischen Marschroute für seine Mannschaft.

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Akribische Arbeit unter Zeitdruck

Kronau/Östringen. Da Gudmundur Gudmundsson keiner ist, der gerne etwas dem Zufall überlässt, drückte der Isländer auch gestern auf die Tube. Der Trainer der Rhein-Neckar Löwen bat seine Schützlinge zu einem ausgedehnten Videostudium und anschließend zu einer knackigen Übungseinheit im Kronauer Trainingszentrum. „Wir haben schließlich nicht viel Zeit“, erklärt der Coach des badischen Handball-Bundesligisten, der am Sonntag in der Champions League beim 37:22 gegen Chambéry HB brillierte und bereits heute Abend wieder im Kampf um Ligapunkte gefordert ist. Um 20.15 Uhr gibt der DHC Rheinland seine Visitenkarte in der Mannheimer SAP-Arena ab – und Gudmundsson weiß genau, dass gegen den Tabellen-15. jeder einen „Pflichtsieg“ von seiner Mannschaft erwartet.

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Erste Saisonniederlage für die zweite Mannschaft

 „Ich bin schwer enttäuscht“ waren die ersten Worte von SG-Trainer Rolf Bechtold nach der 26:32-Niederlage seiner Mannschaft beim HV Stuttgarter Kickers am Samstag. „Was wir heute gespielt haben war teilweise gar kein Handball.“

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