Im Augenblick ist Žarko Šešum noch damit beschäftigt, nach einer Verletzung im Knie Anschluss an seine neue Mannschaft zu finden. Nachdem der variabel einsetzbare Rückraumspieler ursprünglich erst in der nächsten Saison für die Badener auflaufen sollte, wurde seine Verpflichtung jetzt vorgezogen. Seit etwas mehr als einer Woche ist der Serbe mittlerweile in Deutschland und hat nur ein Ziel: Möglichst bald für die Rhein-Neckar Löwen auf dem Parkett zu stehen. Der 24-Jährige wollte vom ungarischen Spitzenteam KC Veszprém aus unbedingt in die Bundesliga wechseln und zögerte nicht, als das Angebot der Löwen auf seinen Tisch flatterte. Wann er glaubt, wieder fit zu sein und was er mit den Löwen erreichen will, verrät er im Interview. Fest steht, dass der Serbe beim Heimspiel gegen den DHC Rheinland (Dienstag, 20:15 Uhr, SAP ARENA) von der Tribüne aus die Daumen drücken wird.
Eppelheim. Die Rhein-Neckar Löwen und die EHF Champions League – das scheint in diesem Jahr einfach zu passen: Drei Spiele, drei Siege. Ein Traumstart, besser geht es nicht. Chambery Savoie hätte den dritten Löwen-Streich gestern gerne verhindert, wollte die große Überraschung beim badischen Handball-Riesen, beim Tabellenführer der Gruppe A. Aber dazu waren diese Löwen zu abgezockt, zu sehr auf Erfolg programmiert. 37:22 (19:11) stand es am Ende vor 2.005 Zuschauern.
EPPELHEIM. Mit einer konzentrierten Leistung über 60 Minuten lösten die Rhein-Neckar-Löwen gestern Abend vor 2005 Zuschauern in der Eppelheimer Rhein-Neckar-Halle ihre erste Hausaufgabe in der Champions League souveräner als erwartet. 37:22 (19:11) hieß es am Ende eines Handball-Feuerwerks gegen den französischen Vizemeister Chambery Savoie HB.
Karlsruhe/Eppelheim (bin/ug). Die Rhein-Neckar Löwen marschieren in der Champions League weiter munter vorneweg. Der badische Handball-Bundesligist gewann gestern auch die dritte Partie in der Vorrundengruppe A und verteidigte seine Spitzenposition. „Wir haben uns genau auf den Gegner vorbereitet und dafür die Früchte geerntet“, meinte der zufriedene Trainer Gudmundur Gudmundsson nach dem furiosen Auftritt seiner Mannschaft gegen Chambéry HB. Nach 60 doch recht einseitigen Spielminuten stand ein 37:22(19:11)-Kantersieg für die Badener gegen den französischen Vizemeister an der Anzeigetafel in der Eppelheimer Rhein-Neckar-Halle.
Eppelheim. Es war eine Gala, von der ersten bis zur letzten Minute. Die Rhein-Neckar Löwen wollten es wissen – und sie demontierten ihren Gegner. Gestern gewann der Handball-Bundesligist in der Champions League gegen Chambéry Savoie mit 37:22 (19:11). Der eindrucksvolle Erfolg über den französischen Vizemeister war nicht nur ein Sieg, sondern eine erneute Kampfansage an die favorisierte Vorrunden-Konkurrenz aus Barcelona und Kiel. „Auch für diesen Erfolg gibt es nur zwei Punkte“, hielt Ólafur Stefánsson nach der Partie den Ball allerdings bewusst flach. Der stets ehrgeizige Isländer gibt sich eben nicht mit Siegen in der Vorrunde zufrieden. Er will Titel gewinnen. Trotzdem fand er ein paar lobende Worte: „Uns ist es endlich einmal gelungen, 60 Minuten lang unsere Leistung abzurufen. Es gab keine Schwächephasen. Das war ein Fortschritt.“
Die Rhein-Neckar Löwen bleiben in der EHF-Champions League auf Erfolgskurs. Das Team von Trainer Gudmundur Gudmunddson gewann nach den Auswärtserfolgen in Barcelona und Celje auch das dritte Spiel der Gruppenphase. In der Rhein-Neckar Halle Eppelheim besiegten sie den französischen Vizemeister Chambery Savoie HB deutlich mit 37:22 (19:11) und wurden dadurch von den 2005 begeisterten Zuschauern auf den Rängen mit minutenlangen „standing ovations“ bedacht. Grund zum Feiern gab es gleich doppelt, denn mit diesem dritten Sieg verteidigten die Löwen auch die Tabellenführung in der schweren Gruppe A der Königsklasse. Nach der Partie hat Radio Regenbogen mit Torhüter Henning Fritz und Trainer Gudmundur Gudmundsson gesprochen.
Die Heimpremiere in der Champions League 2010/11 ist geglückt. Dank eines überragenden 37:22 (19:11)-Erfolgs in der Eppelheimer Rhein-Neckar-Halle gegen den französischen Vertreter Chambéry Savoie HB behielten die Rhein-Neckar Löwen ihre weiße Königsklassen-Weste und liegen mit drei Siegen aus drei Partien weiterhin an der Spitze der Gruppe A.
Es gibt sie auch im Handball, diese schillernden Persönlichkeiten, die wirklich jeder kennt. Der ehemalige Kieler Nikola Karabatic ist so eine omnipräsente Figur. Oder auch Pascal Hens. Der Mann des HSV Hamburg gilt nicht nur als das Aushängeschild der Nationalmannschaft, sondern auch der gesamten Bundesliga. „Pommes“ wird von den meisten Menschen sofort erkannt. Er ist eben eine große Nummer im internationalen Geschäft, bei ihm stehen die Autogrammjäger Schlange. Medien, Sponsoren und Fans – sie alle buhlen um die Gunst des Rückraumspielers.
Der Start der Rhein-Neckar Löwen in die Champions League-Saison war ein Auftakt nach Maß. Morgen können die Löwen vor eigener Kulisse den nächsten Schritt in Richtung Achtelfinal-Qualifikation machen.
Kronau. (HW) Nach Siegen in Barcelona und Celje stehen die Handballer der Rhein-Neckar Löwen an der Tabellenspitze der Champions League Gruppe A. Da scheint ein Heimsieg am Sonntag um 18.45 Uhr in der Eppelheimer Rhein-Neckar Halle gegen Chambéry Savoie HB eigentlich vorprogrammiert. Zumal der französische Vizemeister vor Saisonstart als schwächste Mannschaft in der Hammergruppe A eingeschätzt wurde. Doch Löwen-Trainer Gudmundur Gudmundsson warnt vor der sportlichen Aufgabe: „Ich habe die zwei Spiele von Chambéry analysiert, die waren wie schwarz und weiß.“ Damit meint der Isländer den Sieg gegen den polnischen Vertreter Kielce und die Niederlage in Kiel.
MANNHEIM. Das Wechselbad der Leistungsklasse geht für die Rhein-Neckar-Löwen weiter. Am Mittwoch war es TuS N-Lübbecke in der Handball-Bundesliga, der zu besiegen war, am Sonntag (18.45 Uhr, Rhein-Neckar-Halle Eppelheim) ist es der französische Vizemeister Chambéry Savoie HB in der Champions League.
Kronau/Eppelheim. Von einer Pflichtaufgabe will Gudmundur Gudmundsson nicht sprechen, auch wenn seine Mannschaft am morgigen Sonntag (18.45 Uhr/live bei Eurosport) als Gruppenerster der Handball-Champions-League in der Eppelheimer Rhein-Neckar-Halle auf Chambéry HB trifft. Der Trainer der Rhein-Neckar Löwen hat die bisherigen zwei Saisonauftritte der Franzosen in der Königsklasse genau analysiert und dabei nahezu gegensätzliche Eindrücke gewonnen. Die deutliche Niederlage in Kiel war die Quittung für eine betont langsame Spielweise. Agiler trat Chambéry in eigener Halle gegen KS Kielce auf und wurde dafür mit zwei Punkten belohnt. „Das ist eine gute Mannschaft“, erklärt Gudmundsson, wohlwissend dass sein Team die Favoritenrolle einnimmt.