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Lemgo. Spitzenleistung im Spitzenspiel: Die Rhein-Neckar Löwen haben gestern Abend in der Handball-Bundesliga ein ganz dickes Ausrufezeichen gesetzt. Das Top-Duell beim TBV Lemgo gewannen die Badener dank ihrer bislang besten Saisonleistung überraschend deutlich mit 38:22 (17:7). „So hoch habe ich in meiner langen Karriere noch nie in Lemgo gewonnen. Das ist der Wahnsinn. Aber wir dürfen uns darauf nicht ausruhen, sondern wollen in den nächsten Wochen weiterhin Gas geben“, sagte Kreisläufer Andrej Klimovets.
LEMGO (rhp). Die Rhein-Neckar-Löwen bewiesen gestern Abend, dass sie sehr wohl in der Lage sind, ein Spiel in der Handball-Bundesliga konsequent durchzuziehen. 38:22 deklassierten sie gestern Gastgeber TBV Lemgo.
Lemgo (eg). Thorsten Storm hatte eine Leistungssteigerung gefordert und aufmerksame Zuhörer gefunden. Nach dem mühsamen Pflichtsieg bei GWD Minden zeigten die Handballer der Rhein-Neckar Löwen ganz nach dem Wunsch des Managers in der Lipperlandhalle eine vorzügliche Vorstellung und gewannen das Bundesliga-Spitzenspiel beim TBV Lemgo mit 38:22 (17:7) Toren.
Lemgo. Freude bei den Rhein-Neckar Löwen, Frust in Lemgo. Mit 38:22 (17:7) gewann die Mannschaft von Trainer Ola Lindgren gestern Abend vor 4.000 Zuschauern in der Lipperlandhalle nach einer Handballdemonstration das Verfolgerduell in der Bundesliga und arbeitete sich in der Tabelle zumindest vorübergehend auf den zweiten Platz vor. Während die Löwen damit im 15. Pflichtspiel in Folge seit der 30:34_Heimniederlage gegen Hamburg am 18. September ungeschlagen blieben, mussten die Gastgeber aus Ostwestfalen vier Wochen nach dem blamablen Pokalaus bei Zweitligist Bad Schwartau den nächsten herben Rückschlag hinnehmen. „Das war unser bisher bestes Spiel“, sagte Löwen-Trainer Ola Lindgren, „über 60 Minuten hat die Mannschaft konzentriert gespielt mit einer Superabwehr und einem Supertorwart Henning Fritz“.
Was für ein Ausrufezeichen: Dank einer glanzvollen Leistung gewannen entfesselte Rhein-Neckar Löwen beim punktgleichen Tabellennachbarn TBV Lemgo mit 38:22 (17:7) und kletterten zumindest für ein paar Tage auf Platz zwei. Herausragender Werfer im Team von Trainer Ola Lindgren war Karol Bielecki, der neun Mal einnetzte. Ólafur Stefánsson markierte acht Treffer und stellte eine persönliche Bestleistung im gelben Trikot auf.
Lemgo. Wieso er einen Wechsel zu den Rhein Neckar Löwen nicht ausschließen will, verriet der Lemgoer Nationalmannschaftskapitän, der 2011 eine Ausstiegsklausel aus seinem bis 2012 laufenden Vertrag haben soll und von Löwen Manager Thorsten Storm ,,als toller deutscher Nationalspieler“ bezeichnet wird, vor dem heutigen Duell (20.15 Uhr, DSF) in der Handball Bundesliga im Interview.
Spielerischen Glanz haben die Rhein-Neckar Löwen am vergangenen Sonntag beim 31:27-Pflichtsieg bei GWD Minden nur sporadisch versprüht. Dennoch gehen die Schützlinge von Trainer Ola Lindgren mit breiter Brust ins heutige Verfolgerduell (20.15 Uhr) mit dem TBV Lemgo.
Von Anspannung keine Spur: In der Handball-Bundesliga trifft der TBV Lemgo heute (20.15 Uhr) im Spitzenspiel auf die Rhein-Neckar Löwen. TBV-Spielmacher und Nationalmannschafts-Kapitän Michael Kraus nahm sich gestern Zeit für ein Interview.
Herr Sigurdsson, beim 31:27-Sieg in Minden hat sich Ihre Mannschaft am Sonntag gerade nach der Pause erneut sehr schwer getan. Warum war das wieder so?
Schön war es nicht, glanzvoll schon gar nicht, doch der 31:27-Erfolg der Rhein-Neckar Löwen bei GWD Minden brachte zwei Punkte in der Bundesliga und darum ging es schließlich. Mit 15:5-Zählern befinden sich die Löwen auf dem vierten Platz weiter in Lauerstellung. Der erste Teil der Ostwestfalen-Tour wurde erfolgreich absolviert und mit einem weiteren Erfolg beim TBV Lemgo (Dienstag, 20:15 Uhr, live im DSF) können die Badener einen Big Point landen. Beim Tabellennachbarn wollen sich die Cracks von Ola Lindgren steigern, um die Erfolgsserie fortsetzen zu können.
600 einheimische Zuschauer bejubelten den 30:23-Sieg der SG Köndringen/Teningen gegen ihren nordbadischen Widerpart SG Kronau/Östringen II. Der Trainer der Nordbadener, Christof Armbruster, war leicht angesäuert: „Wir haben den Positionsangriff der Breisgauer gut im Griff gehabt, dann aber eine Unzahl guter Tormöglichkeiten weggeworfen. Unser Angriff ist heute nicht ins Rollen gekommen, außerdem hat mir der letzte Biss der Mannschaft gefehlt“.