Minden. Als Gudjon Valur Sigurdsson 80 Sekunden vor Schluss gestern vom Kreis zum 30:27 für die Rhein Neckar Löwen bei GWD Minden traf, war die Erleichterung bei den Gästen groß. Endlich konnte das Team um den isländischen Kapitän durchatmen, nachdem dem Champions Laegue Halbfinalist wie schon so oft in den vergangenen Partien die Konstanz gefehlt hatte, so dass der Bundesligavierte fast wieder eine hohe Führung noch aus der Hand gegeben hätte. Letztlich setzten sich die Löwen mit 31:27 (17:13) beim abstiegsgefährdeten Tabellen 14. durch und Trainer Ola Lindgren schnaufte erst einmal tief durch.
MINDEN. Trainer Ola Lindgren musste nach Spielschluss erst einmal kräftig durchatmen, denn nur mit einer wahren Energieleistung hatten seine Rhein-Neckar-Löwen gerade das Spiel der Handball-Bundesliga 31:27 (17:13) bei Außenseiter GWD Minden gewonnen und waren knapp an einem neuerlichen Punktverlust vorbeigeschrammt.
Bis kurz vor Schluss mussten die Rhein-Neckar Löwen in der Mindener Kampahalle um ihre beiden Auswärtspunkte zittern. Gegen den Tabellen-Vierzehnten aus Ostwestfalen machte es das Team von Ola Lindgren nach einem zwischenzeitlichen Sechs-Tore-Vorsprung noch einmal unnötig spannend, erst mit einem Schlussspurt sicherten sich die Gelb-Blauen den 31:27 (17:13)-Erfolg.
Unnötig spannend machten es die Rhein-Neckar Löwen Sonntagabend, ehe der siebte Saisonsieg in der Bundesliga unter Dach und Fach war. Bei GWD Minden siegten die Badener mit 31:27 (17:13) und waren klar die bessere Mannschaft, mussten aber bis zwei Minuten vor dem Ende um den Punkte-Doppelpack bangen. Erst das 29:27 durch den verwandelten Siebenmeter von Ólafur Stefánsson sicherte den Erfolg gegen das Kellerkind, durch den sich die Löwen in der Tabelle auf den vierten Platz verbesserten. Bester Torschütze bei der Sieben von Ola Lindgren war Uwe Gensheimer, der sechs Mal traf.
Kronau/Östringen (bin). Das zuletzt etwas angekratzte Selbstvertrauen der Handballprofis der Rhein-Neckar Löwen ist nach dem verdienten 33:30-Erfolg im Champions-League-Heimspiel gegen RK Gorenje Velenje wieder gefestigt. „Es kann aber nicht sein, dass wir immer erst mit acht oder neun Toren führen müssen, um ein Spiel auch für uns zu entscheiden“, betont Gudjon Valur Sigurdsson, der Kapitän des badischen Bundesligisten, und hat bereits die nächste Aufgabe für sich und seine Teamkollegen im Blick. Am Sonntag (17.45 Uhr/live im DSF) ist die Mannschaft von Trainer Ola Lindgren bei GWD Minden wieder im Kampf um Ligapunkte gefordert.
Heidelberg. (dh) Für die Rhein-Neckar Löwen ist Durchschnaufen derzeit ein Fremdwort. Der Terminkalender ist rappelvoll. Innerhalb von nur drei Tagen stehen nun zwei Handball-Bundesliga-Partien auf dem Programm. Morgen um 17.45 Uhr (Live im DSF) müssen die Badener in Minden ran und am Dienstag um 20.15 Uhr (Live im DSF) folgt der Schlagabtausch in Lemgo.
Mannheim. Der Hunger ist groß. Kein Wunder: Zuletzt machten die Rhein-Neckar Löwen in der Handball-Bundesliga nämlich keine fette Beute. Ein Punkt beim VfL Gummersbach – das war zu wenig für die Gelbhemden, denen das 27:27-Unentschieden bei den Oberbergischen trotz des jüngsten 33:30-Sieges in der Champions League über den slowenischen Meister Gorenje Velenje noch schwer im Magen liegt. Solch ein Ausrutscher kann in der Endabrechnung schließlich ganz schwere Folgen haben.
Am Samstag steigen die Cracks der Rhein-Neckar Löwen in den Bus und machen sich auf nach Bad Salzuflen. Die Stadt im Kreis Lippe wird den badischen Bundesligisten bis Dienstag beherbergen und von dort aus wollen Ola Lindgren und seine Spieler aufbrechen und vier Punkte einsammeln. Innerhalb von 48 Stunden stehen nämlich zwei Duelle in der Bundesliga auf dem Programm. Zunächst treten die Löwen am Sonntag (17:45 Uhr, Live im DSF) bei GWD Minden an, am Dienstag steigt das Spitzenspiel beim TBV Lemgo (20:15 Uhr, Live im DSF).
Karlsruhe. Die zurückliegenden Monate waren für Andrej Klimovets alles andere als einfach. Im Frühjahr war dem ehemaligen Handball-Nationalspieler in Diensten der Rhein-Neckar Löwen vom Verein mitgeteilt worden, dass man nicht mehr auf ihn setze. Doch der Kreisläufer wollte sich nicht so mir nichts, dir nichts aufs Abstellgleis schieben lassen und kämpfte mit Erfolg um seinen Platz im Kader des badischen Bundesligisten. Ausgerechnet im abschließenden Testspiel vor dem Saisonstart gegen Ciudad Real verletzte sich der Kreisläufer jedoch am Knie und musste eine mehrwöchige Zwangspause einlegen – ein herber Rückschlag für den Routinier.
Karlsruhe. Auf den ersten Blick wirkte er wie ein Schuljunge, der seinen Schulranzen daheim vergessen hat: Höflich, zuvorkommend, einfach sympathisch. Doch da ist etwas, dass nicht ins Bild passt, etwas, dass ihn rebellisch wirken lässt: Auf Ivan Cupics linkem Unterarm prangt eine Tätowierung, groß und schwarz. Viele kennen sie, sehen sie regelmäßig, wenn sie über den Bildschirm flimmert. Denn der kroatische Nationalspieler, der rechte Wirbelwind von Gorenje Velenje, ist eine große Nummer in der Handball-Welt. Die Rhein-Neckar Löwen bekamen es spüren. Der 23-Jährige war einständiger Unruheherd beim 33:30-Sieg des Bundesligisten in Karlsruhe.
KARLSRUHE (de). Zwei Pflichtpunkte mit dem 33:30 (17:15) gegen Gorenje Velenje sorgen bei Champions-League-Starter Rhein-Neckar-Löwen für große Erleichterung. Die Mannschaft Ola Lindgrens hält damit dem gestrigen Erfolg die Spitzenposition in der Gruppe B.
Karlsruhe. Zumindest phasenweise ist den Rhein-Neckar Löwen im wichtigen Champions-League-Heimspiel gegen RK Gorenje Velenje die versprochene Wiedergutmachung gelungen. Mit 33:30 (17:15) Toren behielt der badische Handball-Bundesligist gegen den slowenischen Meister verdientermaßen die Oberhand, verbuchte nach zuletzt zwei Unentschieden in Folge den zweiten Heimsieg in dieser Saison in der Königsklasse und verteidigte somit die Tabellenführung in der Vorrundengruppe B. „Wir sind froh, dass wir dieses Spiel gewonnen haben, denn wir haben schon zu viele Punkte liegen lassen“, sagte Trainer Ola Lindgren, der besonders mit der Angriffsleistung seiner Schützlinge zufrieden war. „Wir haben geduldig gespielt und immer auf unsere Chancen gewartet. Das hat mir wirklich gut gefallen“, meinte der Übungsleiter.