Handball-Fest mit dramatischem Ende

Mannheim. Bereits Minuten vor dem Anwurf in der Mannheimer SAP-Arena hatte Thorsten Storm, der Manager der Rhein-Neckar Löwen, den richtigen Riecher, als er den 13 200 Handballfans einen „Feiertag“ ankündigte. „Diesen Nachmittag werde ich nie vergessen“, gab zwei Stunden später Gudmundur Gudmundsson, der Trainer des badischen Bundesligisten, zu Protokoll. Dabei stand der Isländer noch unter dem Eindruck der packenden und am Ende hochdramatischen Partie in der Champions-League-Gruppenphase, die seine Schützlinge und das Starensemble des FC Barcelona abgeliefert hatten. Das gerechte 38:38(22:17)-Remis bezeichnete Jesper Nielsen treffend als „Handballgenuss pur“. „Solche unglaublichen Spiele wollen die Leute doch sehen. Man hat gesehen, was in unserer Mannschaft steckt“, meinte der Aufsichtsratsvorsitzende der Löwen.

» Mehr

Rauschendes Handball-Fest ohne Happy End

Mannheim. Der Ball flog und flog, hoch oben, über Freund und Feind hinweg in Richtung leeres Löwen-Tor. In ihm landete er dann auch. Aber zu spät: Die Schluss-Sirene kam dem Einschlag, dem Überqueren der Linie zuvor. Schluss, Aus, Fertig! Es blieb beim 38:38 (22:17), beim Remis zwischen den Rhein-Neckar Löwen und dem FC Barcelona, beim Champions-League-Knaller in der ausverkauften SAP Arena. „Puh, so lange zwei Sekunden habe ich noch nie erlebt“, pustete Uwe Gensheimer, der überragende 15-Tore-Mann, tief durch: „Ich war wirklich froh, als es endlich Piep gemacht hat.“

» Mehr

Löwen lösen Achtelfinal-Ticket – Interviews

War der Ball noch hinter der Linie oder nicht? Das war die Frage kurz nach der Schluss-Sirene in der Mannheimer SAP Arena.  Die Bank des FC Barcelona sah den letzten Wurf des Spiels von Victor Thomas noch vor Ablauf der Zeit im leeren Löwen-Tor, doch das dänische Schiedsrichtergespann Nybo/ Poulson war der Auffassung: Zu spät. Die Entscheidung der Unparteiischen war der Schlusspunkt eines spannenden und hochklassigen Handball-Nachmittags in der mit 13 200 Zuschauern ausverkauften SAP Arena- 38:38 lautete damit der Endstand im Champions League-Duell zwischen den Rhein-Neckar Löwen und dem spanischen Rekordmeister.

» Mehr

Hammerspiel in der SAP ARENA

13.200 Zuschauer in der SAP ARENA erlebten ein unglaubliches Handballspiel, dass an Spannung und Dramatik kaum zu überbieten war. In der Champions League trennten sich die Rhein-Neckar Löwen und der FC Barcelona 38:38 (22:17)-Unentschieden, und doch gab es einen Sieger: die Fans. In der „Hammergruppe A“ hat sich die Truppe von Guðmundur Guðmundsson durch den einen Zähler vorzeitig für das Achtelfinale qualifiziert und zudem beste Chancen, zumindest den zweiten Platz zu erreichen. Der Vorsprung auf Barcelona beträgt weiterhin zwei Punkte.

» Mehr

„Ich mache Fortschritte mit der Sprache“

Andy Schmid gehört zu den Spielern, die vor der aktuellen Saison neu zu den Rhein-Neckar Löwen kamen. Bei seinem ehemaligen Klub BSV Bjerringbro-Silkeborg wurde der Schweizer zum besten Akteur der dänischen Liga gewählt. Bei den Badenern soll er dem Angriffsspiel gemeinsam mit Børge Lund Impulse geben. Vor den Champions-League-Duellen gegen Barcelona und Kielce am Sonntag (15:30 Uhr, SAP ARENA) spricht Schmid über die Besonderheiten der Königsklasse, seine ersten Monate im neuen Klub und seine Fortschritte im Umgang mit der deutschen Sprache.

» Mehr

„Das wird ein Endspiel für uns“ – Bjarte Myrhol im Interview

Der 25. September 2010 dürfte den Spielern und Fans der Rhein-Neckar Löwen noch in bester Erinnerung sein, denn an diesem Tag starteten die Löwen mit einem Auswärtssieg beim FC Barcelona in die Gruppenphase der EHF Champions League. Mittlerweile sind sieben Spieltage in der Gruppe A absolviert und die Badener liegen vor den noch drei ausstehenden Partien auf Platz zwei der Tabelle, zum Erreichen des Achtelfinales brauchen sie nur noch einen Punkt. Dieser soll am besten gleich am Sonntag in der Mannheimer SAP Arena geholt werden im Heimspiel gegen den FC Barcelona.

» Mehr

Die Chance genutzt

Heidelberg. Sein Zuhause ist der Rückraum. Dort macht ihm so schnell niemand etwas vor, hier kann er seine Stärken voll ausspielen. Rhein-Neckar Löwe Zarko Sesum, 24, ist ein Kerl wie ein Baum. 1,95 Meter groß. Also riesig. Aber auf der Platte wirkt er noch größer: Dank seiner gigantischen Sprungkraft kann er sich in schwindelerregende Höhen schrauben. So hoch, dass die gegnerischen Abwehrspieler zu Zwergen schrumpfen, wenn sie sich ihm am Kreis in den Weg stellen.

» Mehr

„Das ist die alte Jugo-Schule“

Mannheim. Es ist spät, doch im Business Club der SAP Arena tummeln sich auch nach 23 Uhr noch viele Gäste. Sie amüsieren sich, plaudern ausgelassen, sind glücklich. Verantwortlich dafür: die Rhein-Neckar Löwen. Der Handball-Bundesligist hatte zuvor den SC Magdeburg deutlich mit 38:30 besiegt und dabei nicht nur gewonnen, sondern endlich auch einmal überzeugend gespielt. Die Gelbhemden zeigten eine starke Mannschaftsleistung, aus der aber doch ein Mann herausragte: Zarko Sesum.

» Mehr

Zweite Mannschaft will in Deizisau punkten

Ehe wieder ein Spitzenspiel auf eigenem Parkett ansteht, geht es für das die SG Kronau/Östringen II am kommenden Sonntag erst einmal zum TSV Deizisau. Gegen den Tabellenvorletzten sind beide Punkte fest eingeplant, dennoch ist gerade bei solch scheinbar eindeutigen Kombinationen Vorsicht geboten.

» Mehr

Storm gegen Hanning, Teil II

Mannheim. Langweilig wird es nie. Selbst unmittelbar nach dem klaren 38:30-Sieg gegen den SC Magdeburg herrschte bei den Rhein-Neckar Löwen ein wenig Unruhe. Der Grund: Bob Hanning. Der Manager der Füchse Berlin hatte als Fernsehexperte während der Begegnung zwischen den Löwen und dem SCM live im TV bekanntgegeben, dass die Badener Marcus Rominger als neuen Torwart holen werden.

» Mehr

Erleichterung und Redebedarf

Kronau/Östringen. Normalerweise ist Gudmundur Gudmundsson keiner, der sich lange mit Vergangenem aufhält. Der akribisch arbeitende Trainer der Rhein-Neckar Löwen richtet lieber den Blick nach vorne auf die nächste Aufgabe – das ist nach Siegen und nach Niederlagen gleichermaßen Usus. Am Dienstagabend sah sich der Coach des badischen Handball-Bundesligisten aber dazu veranlasst, doch etwas ausführlicher als sonst über den Auftritt gegen den SC Magdeburg zu referieren. „Wir haben 60 Minuten sehr konzentriert gespielt. Ich muss die ganze Mannschaft für diese gute Leistung loben“, sagte Gudmundsson nach dem 38:30 vor 6 211 Zuschauern in der Mannheimer SAP-Arena – und man merkte dem Handballlehrer die Erleichterung deutlich an.

» Mehr

Das andere Gesicht

Mannheim. Sie saßen beide auf dem Podium. Zusammen, Seite an Seite. Der eine links, der andere rechts. Eigentlich genauso wie am Sonntag, zwei Tage zuvor. Aber eben nur eigentlich. Denn irgendwie war alles anders. Thorsten Storm und Gudmundur Gudmundsson, der Manager und der Trainer, die starken Zwei bei den Rhein-Neckar Löwen, wirkten wie ausgewechselt: Ihre Gestik, ihre Mimik, ihr ganzes Auftreten. Tiefe Sorgenfalten suchte man diesmal vergeblich. Sie wurden verdrängt, abgelöst durch ein breites, ein ansteckendes Grinsen, vertrieben durch eine 60-minütige Handball-Gala: Das 38:30 gegen Magdeburg, es hatte eine heilende Wirkung, war ein Riesen-Schluck aus der Medizin-Pulle.

» Mehr